Sieben violette Eigenbauspieler kamen beim 4:3-Sieg in Hartberg zum Einsatz, fünf davon standen in der Startelf. Altersschnitt zu Spielbeginn? 23,3 Jahre! Seit sechs Bundesliga-Spielen... Manfred Schmid: „Wir haben unserer Austria ein neues Gesicht verpasst“

Sieben violette Eigenbauspieler kamen beim 4:3-Sieg in Hartberg zum Einsatz, fünf davon standen in der Startelf. Altersschnitt zu Spielbeginn? 23,3 Jahre! Seit sechs Bundesliga-Spielen sind die Veilchen ungeschlagen. Diese Serie soll beim Auswärtsspiel gegen den WAC (Samstag, 17:00 Uhr) fortgesetzt werden.

Mit dem 4:3-Erfolg gegen Hartberg machte die Austria in der Tabelle einen Sprung auf Platz fünf, einen Punkt hinter dem Dritten, drei vor dem Letzten. Die Tendenz stimmt: Die Veilchen holten in den letzten drei Partien gegen den LASK (2:0), Altach (0:0) und Hartberg (4:3) sieben Punkte. Die letzte Liga-Niederlage liegt schon acht Wochen zurück, am 8. August gegen RB Salzburg (0:1):

„Mit so einer jungen, teils unerfahrenen Truppe dort zu gewinnen, ist wirklich etwas Besonderes – wir haben uns alle sehr darüber gefreut. Wir haben unserer Austria ein neues Gesicht verpasst: jung mit toller Mentalität und Charakter. Wir haben ein Team geformt, mit dem sich unsere Fans identifizieren können“, betont Trainer Manfred Schmid, der mit Matthias Braunöder (defensives Mittelfeld) und Esad Bejic (Innenverteidiger) erneut zwei Eigenbauspieler mit ihren Startelf-Debüts belohnte und ihnen sein Vertrauen schenkte.

Nun wollen die Veilchen am Samstag in Wolfsberg nachlegen: „Es freut uns, dass wir in Hartberg unsere Torchancen konsequent genutzt haben – daran haben wir die ganze Woche im Training gearbeitet. In Wolfsberg dürfen wir defensiv nicht so viel zulassen, sonst wird es schwierig, dort zu gewinnen. Der WAC hat viel Qualität in der Offensive“, erklärt Schmid.

Seit Saisonbeginn ist Robin Dutt Trainer des WAC, jahrelang Chefcoach in der deutschen Bundesliga. Die Wolfsberger haben nach neun Runden zwei Punkte weniger auf dem Konto als die Austria. Bisher fallen in einem Spiel mit WAC-Beteiligung durchschnittlich 3,5 Tore. Die Kärntner präsentierten sich offensiv gefährlich (13 Treffer), erhielten aber auch bereits 19 Gegentore.

Der beste Torschütze des WAC ist der israelische Sommer-Neuzugang Tai Baribo mit vier Bundesliga-Treffern. Zum Vergleich: Marco Djuricin hat nach seinem Doppelpack gegen Hartberg fünf Tore auf seinem Konto. „Ich erwarte am Samstag ein sehr intensives Spiel. Entscheidend wird sein, dass wir die Intensität des WAC annehmen und dagegenhalten“, sagt Manfred Schmid.

Personal-News:
Verletzt fehlt Vesel Demaku (Muskelfaserriss im Oberschenkel). Johannes Handl, der zuletzt gegen Hartberg kurzfristig ausfiel, kehrte bereits ins Mannschaftstraining zurück.

Quelle: Austria Wien Pressemeldung

abseits.at Redaktion