Der Tag der Wahrheit ist gekommen. Welche Vereine schaffen den Einzug in die Champions League? Abseits.at blickt auf drei spannende Rückspiele, in denen es... Vorschau zum Champions-League-Playoff – Teil 1 der Rückspiele

Champions LeagueDer Tag der Wahrheit ist gekommen. Welche Vereine schaffen den Einzug in die Champions League? Abseits.at blickt auf drei spannende Rückspiele, in denen es nicht zuletzt um viele Millionen geht.

Celtic – Maribor
Hinspiel 1:1

Dass Celtic in Maribor antreten durfte, war einzig und alleine der Schlampigkeit der Funktionäre von Legia Warschau geschuldet, die in der dritten Qualifikationsrunde einen nicht spielberichtigen Spieler gegen die Schotten eingesetzt hatten, sodass diese trotz klarer Niederlage am grünen Tisch weiterkamen. Nach dem 1:1 in Slowenien stehen die Chancen nun gut, dass Celtic zum dritten Mal en suite den Einzug in die Champions League schafft. Im Gegensatz zum Rückspiel gegen Legia, das mit 0:2 verloren wurde, von der UEFA aber in einem 3:0-Erfolg umgewandelt wurde, findet die Partie im Celtic Park statt, der nach dem Ende der Commonwealth Games wieder zur Verfügung steht.

Zum bislang einzigen Mal schaffte Maribor 1999 den Sprung in die Champions League. Will man erneut im Konzert der Großen mitspielen, muss zumindest ein Treffer erzielt werden – unfern jenes Ortes, wo es vor drei Jahren schon großen Jubel gab. Damals eliminierten die Slowenen im Ibrox Park Celtics mittlerweile aus finanziellen Gründen in die Unterklassigkeit abgestiegenen Lokalrivalen Rangers dank eines 1:1, nachdem man zuvor in Maribor mit 2:1 gewonnen hatte. Womöglich schießt die Gäste ja ein Mann mit Österreich-Vergangenheit in die Königsklasse: Agim Ibraimi wurde einst in Salzburg ausgebildet, konnte sich dort aber nicht durchsetzen und ist nun ein wichtiger Leitungsträger in Maribor.

Porto – Lille
Hinspiel 1:0

Porto legte in Frankreich den Grundstein, um die schwache Vorsaison, in der man in Portugal nur den dritten Platz belegt hatte, doch noch einigermaßen auszubügeln. Unter Neo-Trainer Julen Lopetegui wussten die Portugiesen beim Hinspiel in Lille zu überzeugen und feierten einen verdienten 1:0-Erfolg, zu dem es dank des Treffers von Hector Herrera nach rund einer Stunde kam. Bemerkenswert: Portos Mannschaft wies ein Durchschnittsalter von nur 22,9 Jahren auf – nicht zuletzt, weil im Sturm der erst 17-jährige Rúben Neves beginnen durfte.

Schafft es Lille nicht, die Hinspielpleite im Drachenstadion umzudrehen, wird Frankreich wie schon in der letzten Saison mit lediglich zwei Vereinen in der Champions League vertreten sein. Da die Ergebnisse der Ligue-1-Clubs abgesehen von Paris Saint-Germain schon seit geraumer Zeit dürftig sind, droht nun ein Rückfall in der UEFA-Fünfjahreswertung, sodass in Zukunft ohnehin nur mehr maximal zwei Vereine für die die Champions League spielberechtigt sein könnten. Immerhin holte sich Lille am Wochenende in der Meisterschaft beim Heimsieg über Lorient ein wenig Selbstvertrauen und befindet sich mit sieben Punkten aus drei Spielen im Spitzenfeld der Tabelle.

APOEL Nikosia – Aalborg
Hinspiel 1:1

Fast schien es so, als wäre APOEL Nikosia vom herbstlichen Wetter in Dänemark überrascht worden, denn in der ersten Halbzeit brachten die Zyprioten keinen Fuß auf den Boden. Folgerichtig ging Aalborg durch Nicolaj Thomsen in Führung, was aber nicht zum Sieg reichen sollte. APOEL kam deutlich verbessert aus der Kabine und glich durch den Brasilianer Vinicius aus, womit man nun eine gute Ausgangslage für das Rückspiel hat und zum dritten Mal nach 2009/10 und 2011/12 in die Champions League einziehen könnte.

Ebenfalls bereits zwei Mal nahm Aalborg an der Gruppenphase der Champions League teil, 1995/96 und 2008/09. Die Dänen sind das im Bewerb verbliebene Team mit dem geringsten Koeffizienten und befinden sich in der UEFA-Rangliste lediglich auf dem 259. Platz. Mit Thomas Augustinussen steht auch ein alter Bekannter in Aalborgs Kader. Der ehemalige Salzburger hat zwar die Rolle des Kapitäns inne, kommt mittlerweile aber nur mehr unregelmäßig zum Einsatz. Das Hinspiel musste der 33-Jährige über die komplette Dauer von der Ersatzbank aus verfolgen.

OoK_PS, abseits.at

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