Entscheidung in der Königsklasse! Für welche Meister ist die Europacupsaison schon wieder vorbei? Abseits.at stellt drei spannende Partien vor.   Ludogorets Razgrad – Slovan... Vorschau zur 2. Runde der Champions-League-Qualifikation – Teil 2 derRückspiele

Champions LeagueEntscheidung in der Königsklasse! Für welche Meister ist die Europacupsaison schon wieder vorbei? Abseits.at stellt drei spannende Partien vor.

 

Ludogorets Razgrad – Slovan Bratislava

Hinspiel: 1:2

Man kann es nicht anders formulieren, der bulgarische Meister leidet an einem massiven Nachspielzeittrauma. Bereits im Vorjahr kam in dieser Runde gegen Dinamo Zagreb das Aus, nachdem die Kroaten zwei Mal nach Ablauf der regulären Spielzeit getroffen hatten, das entscheidende Tor fiel sogar erst in der 98. Minute. Beim Hinspiel gegen Slovan Bratislava war das Schema dasselbe. Zwar konnte Ludogorets in Führung gehen und agierte in der Schlussphase sogar in Überzahl, doch Juraj Halenár glich für Slovan in der 87. Minute zunächst aus und besorgte unmittelbar vor dem Schlusspfiff per Elfmeter auch noch den Siegestreffer.

Sollte Ludogorets trotz großer Investitionen erneut so früh scheitern, wäre es lediglich ein Spiegelbild des bulgarischen Fußballs, der in den letzten Jahren eine bemitleidenswerte Figur abgibt. Lewski Sofia flog bereits gegen IrtyshPavlodar aus der Europa League, Beroe Stara Zagora kassierte eine Klatsche gegen Hapoel Tel-Aviv, während Botev Plovdiv in Bosnien-Herzegowina immerhin zu einem Remis kam. Aber auch Slovan darf sich ein Ausscheiden eigentlich nicht leisten, nachdem man schon im Vorjahr früh aus dem Europacup ausschied.

 

Partizan Belgrad – Shirak

Hinspiel: 1:1

Zieht man die UEFA-Fünfjahreswertung zu Rate, stellt Armenien die fünftschlechteste Liga Europas. Dennoch gelang es Meister Shirak, dem großen Partizan Belgrad ein Remis abzutrotzen, wobei den Serben der Ausgleich erst in der Nachspielzeit gelang. Damit war Partizan auch äußerst gut bedient, denn Shirak dominierte die Partie über weite Strecken und fand zahlreiche gute Chancen vor, die jedoch teilweise kläglich vergeben wurden. Erst in der Schlussphase konnte Partizan – zumeist nach Standardsituationen – untermauern, wer in diesem Duell eigentlich als Favorit gilt.

Schlussendlich sollte es Partizan auch gelingen, den Aufstieg zu fixieren, denn Shiraks Auswärtsbilanz liest sich alles andere als berauschend. Zuletzt setzt es sogar eine Pleite in San Marino, womit eine Mannschaft aus dem kleinen Binnenstaat zum ersten Mal seit fünf Jahren ein Europacupspiel gewann. Vermutlich erneut nicht zum Einsatz kommen wird bei Partizan übrigens Ivan Ivanov. Der Bulgare gilt als Nachfolgekandidat von Aleksandar Dragovic in Basel, sollte der ÖFB-Spieler wie erwartet den Verein verlassen.

 

Maribor – Birkirkara

Hinspiel: 0:0

Trainer weg, Sportdirektor weg, Stürmer weg. Maribor hatte in den letzten Wochen einige schwerwiegende Abgänge zu verzeichnen, da Trainer Darko Milanic nach Graz zu Sturm übersiedelte und Angreifer Robert Beric gleich mitnahm. Darüber hinaus warf auch Sportdirektor Zlatko Zahovič das Handtuch. Als neuer Übungsleiter in Maribor wurde der Kroate Ante Čačić, der schon zahlreiche Vereine coachte, zuletzt auch Dinamo Zagreb.

Beim Hinspiel auf Malta war Maribor mit dem torlosen Remis durchaus gut bedient, denn in einer flotten Partie hatte Birkirkara die besseren Chancen auf seiner Seite und traf sogar zwei Mal Metall. Sollte den Maltesern tatsächlich der Aufstieg gelingen, wäre dies der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte. Bisher stellt diesen das Weiterkommen gegen Lokomotive Tiflis in der UEFA-Cup-Qualifikation vor zehn Jahren dar.

 

OoK_PS, abseits.at

Keine Kommentare bisher.

Sei der/die Erste mit einem Kommentar.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.