So viel Pech ist nicht zu fassen: Holger Badstuber bestritt nach einer 1 ½ Jahre dauernden Verletzungspause gerade mal vier Pflichtspiele – danach erwischte...

FC Bayern München Logo 2So viel Pech ist nicht zu fassen: Holger Badstuber bestritt nach einer 1 ½ Jahre dauernden Verletzungspause gerade mal vier Pflichtspiele – danach erwischte es den verletzungsanfälligen 25-Jährigen schon wieder. Muskelsehnenriss, Operation, Pause bis Winter. Der 30-fache deutsche Teamspieler ist wahrlich nicht gerade als Glückskind zu bezeichnen.

Zwischen 2009 und 2012 gehörte Holger Badstuber beim FC Bayern München zum Stamm. Kleinere Verletzungen, wie etwa Schambein- oder Muskelprobleme gaben keinen Anlass zur Beunruhigung, aber die wahre Leidensgeschichte des Abwehrspielers begann am 1.12.2012, als er sich im Spiel gegen Borussia Dortmund – in einem Zweikampf mit seinem heutigen Teamkollegen Mario Götze – das Kreuzband riss.

Comeback nach über 20 Monaten

Gerade als Badstuber wieder ins Training einstieg, ging der Alptraum wieder von vorne los. Badstubers Kreuzband riss erneut und setzte ihn für ein weiteres Jahr außer Gefecht. Der gebürtige Memminger fiel somit insgesamt über 20 Monate aus und feierte erst Mitte August beim 4:1-Sieg Bayerns im DFB-Pokal gegen Preußen Münster sein Comeback. Auch in den ersten Ligaspielen zählte Badstuber zum Stamm in der Dreierkette des FC Bayern.

Nach der Rückkehr unverändert stark

Schnell fand er wieder in die Spur und spulte das Spiel ab, das ihn schon früher auszeichnete: Mit hoher Spielintelligenz und großartigen Passwerten avancierte er erneut zu einem Fels in der Brandung. Er brachte 91,4% seiner Pässe an den Mann, gewann fast all seine Kopfballduelle und baute das Spiel auf, als wäre er nie weg gewesen. Eine dumme Bewegung im Zuge eines Passes nach vorne im Spiel gegen Stuttgart brachte Badstuber nun aber erneut auf den OP-Tisch.

Herbstsaison praktisch vorbei

Die Offiziellen der Bayern sprachen von einem „längerfristigen Ausfall“. Voraussichtlich wird der Innenverteidiger, von dem Pep Guardiola sagt, dass er einer der besten Fußballer ist, mit denen er bisher zusammenarbeitete, erst im Dezember wieder fit sein. Somit ist das Fußballjahr 2014 für ihn praktisch schon wieder vorbei.

„Ich gebe nicht auf“

Badstuber zeigt sich kämpferisch – was sonst? „Natürlich bin ich in diesem Moment sehr enttäuscht“, sagte er der offiziellen Website des deutschen Meisters, „aber mittlerweile weiß ich ja, wie man mit so einer Situation umgeht. Macht euch keine Sorgen! Ich werde wiederkommen und dann dort weitermachen, wo ich mich jetzt nach meiner langen Verletzungspause hingekämpft hatte. Ich gebe nicht auf!“

Daniel Mandl Chefredakteur

Gründer von abseits.at und austriansoccerboard.at | Geboren 1984 in Wien | Liebt Fußball seit dem Kindesalter, lernte schon als "Gschropp" sämtliche Kicker und ihre Statistiken auswendig | Steht auf ausgefallene Reisen und lernt in seiner Freizeit neue Sprachen

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