Bearbeiten Datum und Uhrzeit ändernNach jedem Spieltag der deutschen Bundesliga präsentieren wir euch jene elf Spieler, die es unserer Meinung verdient haben im Team... Deutschland: Die Elf des 24. Spieltags 2016/17

_Deutsche BUndesligaBearbeiten Datum und Uhrzeit ändernNach jedem Spieltag der deutschen Bundesliga präsentieren wir euch jene elf Spieler, die es unserer Meinung verdient haben im Team der Runde zu stehen.

Torhüter

Felix Wiedwald (Werder Bremen): Die Leistungsexplosion Wiedwalds in den letzten Wochen kann einem mittlerweile fast schon unheimlich werden. Verhinderte gegen Leverkusen mit einigen Wahnsinns-Paraden eine Niederlage. Seine beste Aktion war jedoch der gehaltene Elfmeter gegen Ömer Toprak in der 96. Minute.

Abwehr

Mats Hummels (Bayern München): Mit einer Weltklasse-Aktion verhinderte Hummels das mögliche 0:1 durch den Frankfurter Branimir Hrgota, der bereits Manuel Neuer umspielt hatte und eigentlich nur noch ins leere Tor einschieben brauchte. Aber dann kam Hummels von hinten und spitzelte den Ball mit einer Grätsche ins Aus. Ansonsten gewohnt souverän in den Zweikämpfen und dem Spielaufbau.

Aytac Sulu (Darmstadt 98): Captain Sulu ist zurück auf der Kommandobrücke! Zugegeben, eine recht abgedroschene Formulierung, aber der Türke lieferte gegen Mainz eine astreine Leistung ab. Mit seinem ersten Saisontor besorgte er die Darmstädter Führung, gewann zwei Drittel seiner Zweikämpfe und gab zudem die meisten Torschüsse aller Darmstädter ab.

Javi Martinez (Bayern München): Der Spanier ist trotz der Rückkehr von Jerome Boateng aktuell nicht aus der Bayern – Abwehr wegzudenken. Auch gegen Frankfurt war Martinez wieder sehr präsent in den Zweikämpfen, stark im Spielaufbau und leitete das den Führungstreffer mit einem langen Ball ein.

Sead Kolasinac (FC Schalke 04): Defensiv war der Schalker gegen Augsburg nicht wirklich gefordert und konnte so seinen Fokus auf die Offensive legen. Dort harmonierte er prächtig mit Kollege Choupo-Moting. Kolasinac eroberte im Mittelfeld zudem viele Bälle und bereitete das 3:0 direkt vor.

Mittelfeld

Salomon Kalou (Hertha BSC): Der Ivorer war gegen Dortmund ein Muster an Einsatzfreude, überzeugte dabei auch defensiv und war in der Offensive ein ständiger Unruheherd, den die Dortmunder nie wirklich in den Griff bekamen. Kalou erzielte dabei das so wichtige 1:0.

Eric Maxim Choupo-Moting (Schalke 04): Choupo-Moting war beim 3:0 über den FC Augsburg der beste Schalker auf dem Platz. Am 1:0 sowie dem dritten Treffer war er maßgeblich beteiligt, das 2:0 bereitete er direkt vor. Er war über das gesamte Spiel von Augsburg nie in den Griff zu bekommen und war an insgesamt zehn Torschüssen beteiligt.

Ante Rebic (Eintracht Frankfurt): Sein Team verlor zwar deutlich mit 0:3 in München, das Ergebnis spielt den Spielverlauf aber nicht korrekt wieder. Frankfurt hatte einige gute Möglichkeiten, an denen Rebic meist beteiligt war.

Angriff

Robert Lewandowski (Bayern München): Nach dem die Bayern zu Beginn der Partie gegen Frankfurt einige Probleme mit der mutig aufspielenden Eintracht hatte, brachte der Pole seine Mannschaft dank seiner Abschlussstärke auf die Siegerstraße. Lewandowski erzielte zwei Tore und hätte fast noch einen Dreierpack geschnürt.

Anthony Modeste (1. FC Köln): Modeste sollte ursprünglich die langen Bälle aus der Kölner Hälfte abschirmen und Konter einleiten. Auch wenn ihm heute seine Aufgabe als menschliche Ballwand trotz guter Zweikampfquote nicht so gut gelang wie üblich, war er doch zur Stelle, als er gebraucht wurde. Modeste verwandelte den Elfmeter souverän und nutze seine Großchance im Stile eines Klassestürmers (15., 60).

Guido Burgstaller (FC Schalke 04): Der Österreicher stand in der ersten Halbzeit zweimal genau da, wo man stehen muss, wenn die Kollegen den Ball optimal in den Strafraum durchstecken. Erzielte in Torjägermanier seine Saisontreffer Nummer drei und vier (4./29.) für den S04. In der zweiten Hälfte war Burgstaller dann nicht mehr ganz so stark, agierte aber sehr mannschaftsdienlich.

Ral, abseits.at