Der FC Kopenhagen verabschiedete seinen Angreifer Andrija Pavlovic nach zwei Jahren in Richtung Hütteldorf. Die Fangemeinde der Dänen trauert dem Stürmer nicht nach, wie... Kopenhagen-Fans über Pavlovic: „Er ist wie Torres – bei Chelsea…“

Der FC Kopenhagen verabschiedete seinen Angreifer Andrija Pavlovic nach zwei Jahren in Richtung Hütteldorf. Die Fangemeinde der Dänen trauert dem Stürmer nicht nach, wie man der Facebook Page des FC Kopenhagen entnehmen kann.

„Gut für Pavlovic, dass er etwas Neues probiert. Ich glaube nicht, dass er nächste Saison Stammspieler gewesen wäre. Sein Tor gegen SönderjyskE vergessen wir aber nie!“, schrieb etwa ein Kopenhagen-Fan. „Er hat nicht die Anzahl Tore gemacht, die wir uns erhofft haben, aber er hatte seine großen Spiele“, meint ein anderer.

Ansätze werden erkannt, aber es fehlte etwas

Auf die Nachfrage eines österreichischen Fans, was man von Pavlovic erwarten darf, kommen unterschiedliche Antworten:  „Er war nicht gut genug für uns. Aber Kopenhagen ist stärker als Rapid und die dänische Liga besser als die österreichische. Somit sollte es ein guter Deal für alle sein“ – „Er hat Potential und wurde auch ins serbische Team einberufen. Er hat gut begonnen, aber dann das (Selbst-)Vertrauen verloren“ – „Guter Spieler, wenn man ihn als Mittelstürmer zwischen zwei starken Flügeln aufstellt“ – „Er hatte sicher Qualitäten, passte aber nicht in unser System. Mit dem Ball am Fuß war er gut, aber schwach im Kopfballspiel und bei uns auch schwach mit dem Rücken zum Tor“ – „Er könnte sich zu einem tollen Spieler entwickeln. Haut kranke Weitschüsse raus, ist aber leider zu inkonstant“.

Auch Spott für den Abgang

Auch der eine oder andere hämische Beitrag lässt sich auf der Facebook Page der Dänen nachlesen: „Er ist wie Fernando Torres – bei Chelsea…“ – „Schlechter Spieler, aber er kann schießen wie Luis Suárez“ – „Danke, dass ihr ihn gekauft habt. Wir schulden euch was!“ – „Es gibt also doch noch etwas, was wir in dieser Saison feiern können“ – „Gut für alle Beteiligten“ – „Erstaunlich, dass wir Geld für ihn bekommen haben“.

Dank für das Playoff-Tor

Zusätzlich gab es noch einige Dankeskommentare zum Abschied, etwa für sein wichtiges Tor im Champions-League-Playoff gegen APOEL Nikosia. Die meisten Kopenhagen-Fans wünschen ihm Glück beim neuen Verein, richtige Wehmut kommt aber ob der allgemein schwachen Saison nicht auf. Dass es doch auch Fans gibt, die sich noch in Zukunft mehr von Pavlovic erwarteten, fällt nur durch das eine oder andere Emoji auf. Die Grundstimmung bei Kopenhagen ist aber, dass man nach der komplett verkorksten Saison 2017/18 mit einem Komplett-Cut happy wäre. Pavlovic‘ Abgang ist der erste Schritt dazu.

Daniel Mandl Chefredakteur

Gründer von abseits.at und austriansoccerboard.at | Geboren 1984 in Wien | Liebt Fußball seit dem Kindesalter, lernte schon als "Gschropp" sämtliche Kicker und ihre Statistiken auswendig | Steht auf ausgefallene Reisen und lernt in seiner Freizeit neue Sprachen