Die Wiener Austria verlor am Wochenende das Meisterschaftsspiel gegen den SV Mattersburg mit 1:3. Nachdem wir bereits eine Analyse zu diesem Spiel verfassten wollen... Austria-Fans nach Niederlage gegen Mattersburg: „So spielt man ein Stadion leer“

Die Wiener Austria verlor am Wochenende das Meisterschaftsspiel gegen den SV Mattersburg mit 1:3. Nachdem wir bereits eine Analyse zu diesem Spiel verfassten wollen wir uns nun ansehen, was die Fans zu dieser Partie zu sagen haben.

Austrianer48: „Man hat heute gut gesehen was passiert, wenn man glaubt, dass man mit weniger Einsatz und Konzentration ein Spiel locker gewinnt. Dafür gab es heute eine ordentliche Antwort der Mattersburger, die verdient gewonnen haben. Leider sieht man das bei der Austria immer wieder, auch in den letzten Jahren war das so. Auf eine gute Vorstellung folgt eine schlechte, natürlich verstehe ich wenn man nicht 90 Minuten durchgehend offensiv spielen kann, vor allem nicht nach einem schweren Spiel am Donnerstag, aber heute war das 90 Minuten sehr wenig und das reicht einfach nicht.“

DrSaurer: „Man hatte gestern genug Chancen um Tore zu machen. Wenn man aber locker-lässig herumspielt wird das nichts, auch nicht gegen Mattersburg. Gestern hat uns nicht Mattersburg besiegt, diese Niederlage geht zu 100% auf die eigene Kappe, Mattersburg war nur der Nutznießer.“

grisu27: „Wenn die glauben, dass sie mit weniger als 100% in ein Spiel gehen können, dann fehlt da einfach die Professionalität. Solch lässige Aktionen im Zweikampfverhalten und im Passspiel sowie überhaupt im Defensivverhalten wurden zurecht bestraft. Und die vielen Verletzten dürfen einfach keine Ausreden sein. Die Startelf hatte die Qualität, um gegen ein Team, das bis heute nur einen Saisonsieg feiern durfte, zu gewinnen.“

Hope and glory: „Mattersburg hat sehr vieles richtig gemacht, wir leider nur sehr wenig. War leider so ein typisches Austria Heimspiel gegen einen vermeintlich „leichten Gegner“. So spielt man ein Stadion leer.“

tifoso vero: „Kopf und Bereitschaft sich zu quälen, Räume zu besetzen und zu laufen blieben noch in Rijeka, die Müdigkeit wurde mitgenommen. Das Resultat konnte man sehen und so gewann Mattersburg verdient mit 3:1, weil sie genau diese oben beschriebenen Eigenschaften mitbrachten. Jetzt allein Pejic und eventuell Pentz als die Hauptschuldigen auszumachen, ist zu billig, auch wenn Pejic durch seine Unsicherheit den Sieg der Burgenländer erleichtert hat. Es hilft nichts, der Kader ist nach wie vor zu dünn, um entscheidende Umstellungen oder Einwechslungen nach so einem Spiel wie am Donnerstag durchführen zu können.“

Echter-austrianer: „In der Heimtabelle sind wir Achter. 10 Punkte aus 7 Spielen. Katastrophal ist ein Hilfsausdruck. Wer jetzt noch im Stadion sitzt der lässt sich sowieso alles gefallen oder ist Gratisflitzer. Es gibt weder Show noch Ergebnis.“

Johnny Cut: „Allein schon die Rabona-Flanke vom Holzhauser heute beim Stand von 0:0 und in unserer Situation mit haufenweisen Verletzten und der Negativ-Serie spricht Bände.“

AngeldiMaria: „Ein Trainerwechsel wäre für mich in der aktuellen Situation vollkommen unlogisch. Ich setze lieber auf ein bekanntes Pferd, dass schon gezeigt hat wie man das Ruder rumreißt und noch erfolgreich ins Ziel kommt, als auf einen Unbekannten wo man nicht wissen kann wohin die Reise geht. Bin also absolut gegen einen Austausch der sportlichen Führung. Abgerechnet wird am Schluss und dann kann man dementsprechend handeln. Wobei ich mir sicher bin, wir werden unsere Ziele erreichen. Und wenn wir wie ich hoffe, durch ein Wunder im Europacup überwintern jubeln dann wieder alle.“

_pe_: „Ich verstehe es einfach nicht. Normalerweise haben wir uns in der Vergangenheit gegen Gegner wie Mattersburg oft schwer getan, weil die sich hinten reinstellen und mauern, wir dann vergeblich anrennen. Wenn es blöd läuft fängt man sich dann aus einem Konter ein Gegentor ein, wodurch es noch schwerer wird und man am Ende die Partie vielleicht sogar verliert oder nur ein X schafft. Der Schlüssel zum Erfolg in diesen Partien ist zumeist in Führung zu gehen und je früher das passiert desto besser. Wir „schaffen“ es aber momentan solche Spiele selbst nach Führung zu vergeigen.“

Stefan Karger, abseits.at

Stefan Karger

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