In einem über weite Strecken äußerst einseitigem Spiel können die Grazer bereits ihren vierten Sieg im vierten Spiel einfahren und thronen weiterhin an der... Huspek und Potzmann überzeugen gegen den WAC

In einem über weite Strecken äußerst einseitigem Spiel können die Grazer bereits ihren vierten Sieg im vierten Spiel einfahren und thronen weiterhin an der Tabellenspitze. Für die Kärntner hingegen bedeutet die Niederlage, dass sie nun den vorletzten Tabellenrang innehaben.

Notenschlüssel:
10 = sehr stark
1 = sehr schwach
0 = zu kurz eingesetzt

SK Sturm Graz

Jörg Siebenhandl 6

Der Grazer Schlussmann durchlebte einen recht ruhigen Arbeitstag. Bei einem Gschweidl-Kopfball musste er auf der Hut sein, ansonsten kam aber kaum etwas auf seinen Kasten. Beim Gegentreffer war er ohne Abwehrmöglichkeit.

Charalampos Lykogiannis 5

Lange stand der Defensivmann nicht am Feld, denn er musste nach 27 Minuten verletzt ausgewechselt werden. In einem Zweikampf zog er sich eine Hüftprellung zu. Bis dahin agierte er fehlerfrei.

Dario Maresic 6

Der passsichere Abwehrmann zeigte in der Spieleröffnung sein Können, hatte aber in den Luftzweikämpfen Probleme. Dennoch konnte er einige Angriffe der Gäste unterbinden und die Bälle frühzeitig klären.

Fabian Koch 6

Der gelernte Außenverteidiger fühlt sich innen sichtlich wohl und lieferte eine starke Vorstellung ab. Offensiv wurde er das ganze Spiel über nicht aktiv, dafür erledigte er seine Defensivaufgaben sehr konzentriert.

Marvin Potzmann 8

Es war wohl eines der besten Spiele für den jungen Mann im Dress der Grazer. Das zweite Tor mustergültig vorbereitet, die meisten Ballaktionen aller Akteure, immer anspielbar und ein stetiger Unruheherd mit Zug zum gegnerischen Tor.

Peter Zulj 7

Der Mittelfeldstratege konnte nicht ganz an seine Form der Vorwoche anschließen, zeigte aber dennoch einmal mehr, dass er ein ganz wichtiger Mann im Spiel der Grazer ist. Auch wenn seine klugen Pässe diesmal kein Tor initiierten, agierte er sehr umsichtig und lenkte das Spiel seiner Mannschaft.

Sandi Lovric 7

Die Nachwuchshoffnung der Grazer zeigt in dieser Saison, dass er absolut die Klasse für die Bundesliga hat. In seinem bis dato besten Spiel zeigte er sich immer anspielbereit und äußerst spielfreudig.

Stefan Hierländer 6

Ein „halbes“ Tor erzielte der Außenspieler, denn sein Kopfball wurde von Palla entscheidend abgefälscht. Es war eine solide Vorstellung von ihm, bei der ihm einige Flanke misslangen und er auch im Zweikampf seine Probleme hatte.

Thorsten Röcher 5

Der Sommerneuzugang ließ eine hundertprozentige Chance liegen und spielte das gesamte Match über recht glücklos. Das Bemühen ist ihm nicht abzusprechen, aber er stand ganz klar im Schatten von Huspek.

Deni Alar 7

Überlegt ließ er Rnic im Sechzehner aussteigen, bevor Sturms Solospitze zum 1:0 einschob. Sein erstes Saisontor nimmt ihm bestimmt eine große Last von den Schultern. Seine Leistung gegen die Kärntner war mehr als in Ordnung, denn er stellte sich in den Dienst der Mannschaft und machte beinahe keine Fehler im Kurzpass-Spiel.

Philipp Huspek 8

Dem wohl besten Mann am Feld blieb ein Tor leider verwehrt, nichts desto trotz zeigte der Offensivmann einmal mehr, was in ihm steckt. Perfekte Laufwege, eine hohe Geschwindigkeit, präzise Zuspiele auf den Mitspieler und eine gute Zweikampfquote charakterisieren das Spiel von Huspek.

Christian Schulz 6

Früher als erwartet kam der Routinier in die Partie und fügte sich sofort nahtlos ein. Sehr ballsicher und gewohnt zweikampfstark.

Philipp Zulechner 0

Der Stürmer durfte in einer hektischen Schlussphase mitwirken, in der er keine gefährlichen Konter fahren konnte und daher primär mit Defensivaufgaben betraut war.

James Jeggo 0

Der Australier kommt in dieser Saison nicht über die Reservistenrolle hinaus und kam auch in dieser Runde nur zu einem Kurzeinsatz.

 

Wolfsberger AC

Alexander Kofler 6

Der Schlussmann der Kärntner hatte einiges zu tun, hielt aber alles, was zu halten war. Dem Gegentreffer konnte er jedoch nichts entgegensetzen.

Dominik Frieser 3

Der ehemalige Kapfenberger hatte nicht seinen besten Tag, ihm unterliefen im Spielaufbau etliche Passfehler. Auch im direkten Duell mit Röcher hatte er große Schwierigkeiten.

Boris Hüttenbrenner 3

Hüttenbrenner passte sich nahtlos an seine Defensivkollegen an und agierte äußerst unsicher. Einzig seine langen Bälle in die Spitze fanden einige Male das Ziel.

Nemanja Rnic 4

In einer schwachen Defensive war er noch der beste Mann, obwohl ihn Alar beim 0:1 düpierte. Immerhin konnte er einige Bälle klären und auch seine langen Zuspiele kamen teilweise gut an den Mann.

Stephan Palla 2

Ganz schwache Vorstellung des ehemaligen Rapidlers. Er bekam Huspek nie in den Griff, spielte viele Fehlpässe und erzielte zu allem Überfluss auch noch ein Eigentor.

Florian Flecker 3

Der junge Steirer fand kaum Bindung ans Spiel und konnte offensiv nichts bewegen. Seine Flanken fanden nicht das Ziel und in der Defensive hatte er große Schwierigkeiten mit dem aktiven Potzmann.

Christoph Rabitsch 4

Der zentrale Mittelfeldmann konnte sich einige Male nur mit einem Foul helfen, agierte aber sonst recht engagiert und versuchte sich gegen die Niederlage zu stemmen. Sein Passspiel in der gegnerischen Hälfte ist aber noch ausbaufähig.

Mario Leitgeb 3

Wutentbrannt verließ der Steirer im Dress der Kärntner das Feld, als Trainer Pfeifenberger ihn nach einer Stunde aus der Partie nahm. Seine Leistung bis dahin rechtfertigt aber seine Auswechslung, denn er hatte nur wenige Ballaktionen und offensiv gelang ihm gar nichts.

Gerald Nutz 4

Der Außenspieler scheute keinen Zweikampf und versuchte mit allen Mitteln die Niederlage zu verhindern. Vom Spiel hatte er aber nicht sonderlich viel. Bezeichnend für seine Vorstellung ist, dass er beinahe doppelt so viele Zweikämpfe bestritt, wie er Pässe spielte.

Bernd Gschweidl 6

Der Lichtblick im Spiel der Kärntner. Er war der einzige Spieler, der wirklich Torgefahr versprühte und folgerichtig war auch er es, der den Anschlusstreffer erzielte. Aus einem schwachen Kollektiv stach er sichtlich heraus.

Mirhet Topcagic 3

Der Stürmer stand ganz klar im Schatten von Gschweidl, denn ihm ging nichts auf. Auch er wurde nach einer guten Stunde völlig zurecht ausgewechselt.

Dever Orgill 3

Eine wirkliche Verstärkung stellte die Hereinnahme von Orgill zwar nicht dar, aber wenigstens versuchte er es und hatte dabei sogar einen Torschuss zu verbuchen.

Christopher Wernitznig 4

Der Offensivmann hatte in der Nachspielzeit noch eine gute Möglichkeit, ließ diese aber aus spitzem Winkel liegen. Seine Hereinnahme belebte das Spiel der Wolfsberger.

Issiaka Ouedraogo 0

Der Stürmer aus Burkina Faso durfte gut 15 Minuten mitwirken, hinterließ dabei aber keinen bleibenden Eindruck.

Thomas Schützenhöfer, abseits.at

Thomas Schützenhöfer

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