In der Qualifikation zur Champions League stehen die Hinspiele des Playoffs auf dem Programm. Wer verschafft sich eine gute Ausgangslage für den Einzug in... Vorschau zum Champions-League-Playoff 2015/16 – Teil 1 der Hinspiele

_Champions League StadionIn der Qualifikation zur Champions League stehen die Hinspiele des Playoffs auf dem Programm. Wer verschafft sich eine gute Ausgangslage für den Einzug in die Gruppenphase? Abseits.at blickt auf die drei Spiele vom Dienstag.

Manchester United – Club Brügge

Bisher keine direkten Duelle

Nach einem Jahr Abstinenz von der europäischen Fußballbühne gibt sich Manchester United auf dem internationalen Parkett wieder die Ehre. Louis van Gaals Mannschaft erreichte in der vergangenen Saison in der Premier League den vierten Tabellenplatz, sodass die Red Devils zum ersten Mal seit 2005 in der Europacupqualifikation antreten müssen. Damals ging es ebenfalls um die Teilnahme an der Champions League, wobei Ungarns Meister Debrecen keine Hürde darstellte und zwei Mal mit 3:0 bezwungen wurde. Der Start in die neue Saison verlief für United, das sich unter anderem mit Bastian Schweinsteiger verstärkte, gleichermaßen spartanisch wie erfolgreich: Zwei 1:0-Siege gegen die Tottenham Hotspurs und Aston Villa bedeuten das Punktemaximum.

In Belgien wurden bereits vier Meisterschaftsrunden absolviert. Brügge hält momentan bei sieben Punkten und bezwang am Freitag Kotrijk mit 2:1. Die Belgier, die in der Vorsaison im Viertelfinale der Europa League standen, wo sie gegen den späteren Finalisten Dnipro den Kürzeren zogen, mussten bereits in der dritten Qualifikationsrunde einsteigen. Nach einer 1:2-Hinspielniederlage bei Panathinaikos gelang im heimischen Jan-Breydel-Stadion ein 3:0-Erfolg und der Aufstieg ins Playoff. Der momentan von Michel Preud’homme trainierte Club stand zum letzten Mal vor zehn Jahren in der Gruppenphase der Champions League, wo man unter anderem auf Rapid Wien traf und die Hütteldorfer zwei Mal besiegte.

Eine ausführliche Vorschau zum Spiel zwischen Manchester United und Brügge findet ihr auf wettbasis.com.

Lazio Rom – Bayer Leverkusen

Letztes direktes Duell: 1:1 und 1:1 (Champions-League-Gruppenphase 1999/2000)

Lazio könnte erstmals seit acht Jahren die Gruppenphase der Champions League erreichen, muss dafür jedoch das in der Königsklasse erfahrene Leverkusen ausschalten. In den beiden bisherigen Duellen – 1999/2000 in der ersten Gruppenphase der Champions League – trennten sich beide Teams zwei Mal 1:1. Sven-Göran Eriksson war damals Lazio-Trainer, bei Bayer saß Christoph Daum auf der Bank. Leverkusen hat als einzige Bundesligamannschaft bei Lazio nicht verloren, vier anderen Teams erging es weniger gut. Lazios Heimbilanz gegen deutsche Teams: 4 Siege, 1 Remis, 0 Niederlagen.

Lazios deutscher Stürmer Miroslav Klose kennt Leverkusen gut; zwischen 2000 und 2011 spielte er in der Bundesliga 23 Mal gegen Bayer und erzielte dabei acht Tore. Der 37-Jährige ist mit 71 Treffern Rekordtorschütze der DFB-Elf. Während die Serie A erst am nächsten Wochenende beginnt, fand in der Bundesliga bereits der Saisonauftakt statt. Leverkusen kam am ersten Spieltag gegen Hoffenheim zu einem 2:1-Heimsieg. Lazio hat allerdings auch bereits ein Pflichtspiel in den Beinen, die Römer unterlagen im italienischen Supercup Juventus Turin mit 0:2.

Eine ausführliche Vorschau zum Spiel zwischen Lazio Rom und Bayer Leverkusen findet ihr auf wettbasis.com

Sporting – ZSKA Moskau

Letztes direktes Duell: 1:3 (UEFA-Cup-Finale 2004/05)

Sporting sinnt gegen CSKA Moskau auf Rache. Vor zehn Jahren unterlagen die Portugiesen den Russen im Finale des UEFA Cups mit 1:3 – und das ausgerechnet im eigenen Estádio José Alvalade. Damit bleibt der Sieg im Cup der Cupsieger 1964 der einzige Europacuptitel, den Sporting auf dem Briefkopf stehen hat. Zum Meisterschaftsauftakt am Wochenende kamen die von Jorge Jesus, der lange Zeit in Diensten des Lokalrivalen Benfica stand, trainierten Portugiesen zu einem 2:1-Erfolg bei Tondela. Nicht mehr im Kader von Sporting steht Nani, der in der vergangenen Saison von Manchester United ausgeliehen war und nun für Galatasaray die Schuhe schnürt.

ZSKA Moskau hat bereits die dritte Qualifikationsrunde hinter sich, die alles andere als ein Zuckerschlecken war. Die Russen kamen im Hinspiel auf eigenem Platz gegen Sparta Prag nur zu einem 2:2 und lagen in Tschechien bereits mit 0:2 im Rückstand, ehe es ihnen gelang, drei Tore zu erzielen, das Spiel zu drehen und das Duell doch noch für sich zu entscheiden. In der russischen Meisterschaft ist ZSKA nach fünf Runden ohne Punktverlust Tabellenführer. Am Wochenende feierte das Team von Leonid Slutsky einen 2:1-Erfolg im Derby bei Spartak Moskau, wobei erstmals Seydou Doumbia zum Einsatz kam, der nach nur einem halben Jahr in Rom wieder zu ZSKA zurückgekehrt ist.

Eine ausführliche Vorschau zum Spiel zwischen Sporting und ZSKA Moskau findet ihr auf wettbasis.com

OoK_PS, abseits.at

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