In der Qualifikation zur Champions League stehen die Hinspiele der 2. Runde auf dem Programm. abseits.at beleuchtet drei Partien vom Dienstag. Trenčín – Steaua... Vorschau zur 2. Runde der Champions-League-Qualifikation 2015/16 – Teil 1 der Hinspiele

_Champions League PokalIn der Qualifikation zur Champions League stehen die Hinspiele der 2. Runde auf dem Programm. abseits.at beleuchtet drei Partien vom Dienstag.

Trenčín – Steaua Bukarest

Bisher keine direkten Duelle

Der FK AS Trenčín vollbrachte in der vergangenen Saison Historisches. Der nahe an der tschechischen Grenze beheimatete Verein krönte sich zum ersten Mal zum slowakischen Meister und gewann zum Drüberstreuen auch noch den Pokal. Damit feiert Trenčín seine Premiere in der Champions-League-Qualifikation, wo man mit dem rumänischen Paradeverein Steaua Bukarest auf einen ausgesprochen prominenten Gegner trifft. Es ist Trenčíns drittes Antreten im Europacup. Bislang überstand man jeweils eine Qualifikationsrunde, um dann an der nächsten Hürde zu scheitern. Hierzulande bekannte Spieler sucht man im Kader der Slowaken vergeblich, manch einem Austria-Fan könnte jedoch der Name Gino van Kessel vertraut vorkommen. Der niederländische Stürmer absolvierte vor einem Jahr ein Probetraining in Wien.

Im Gegensatz zu Trenčín ist Steaua Bukarest das Feiern von Titeln gewohnt. Mittlerweile hält der rumänische Rekordchampion bei 24 Meisterschaften, und angesichts der schweren wirtschaftlichen Probleme, in denen sich zahlreiche andere renommierte Vereine wie CFR Cluj, Rapid und Dinamo Bukarest befinden, dürfte in den nächsten Jahren noch die eine oder andere Trophäe hinzukommen. Doch auch bei Steaua ist nicht alles eitel Wonne: Zuletzt setzte es im Supercupfinale eine Niederlage gegen Astra Giurgiu und zum Meisterschaftsauftakt am Wochenende gegen Petrolul Ploiești schaute nicht mehr als ein torloses Remis heraus. Neben dem Abgang von Cristian Tanase, der in China anheuerte, verließ auch der langjährige Stammspieler Andrei Prepelita den Verein in Richtung Ludogorets Razgrad. Neo-Coach Mirel Rădoi, der erst vor zwei Monaten seine aktive Karriere beendete, muss somit ohne die beiden Routiniers auskommen und steht bei seiner ersten Trainerstation vor einer schwierigen Aufgabe.

Sowohl das Hin- als auch das Rückspiel finden in einer für das jeweilige Heimteam ungewohnten Umgebung statt. Während Trenčín in das 75 km entfernte Zilina ausweichen muss, bekam Steaua für die Verfehlungen seiner Fans von der UEFA zwei Geisterspiele aufgebrummt.

Weitere Infos zum Spiel Trenčín vs. Steaua findet ihr auf wettbasis.com

Sarajevo – Lech Posen

Bisher keine direkten Duelle

In kaum einem anderen Land ist die Schere zwischen der Nationalmannschaft und dem Vereinsfußball so groß wie in Bosnien-Herzegowina. Während das bosnische Nationalteam vor einem Jahr seine Premiere bei der Weltmeisterschaft feierte, schaffte noch kein Club aus dem Balkanland den Sprung in eine UEFA-Gruppenphase. Den nächsten Anlauf unternimmt nun der FK Sarajevo, der sich in der vergangenen Saison zum dritten Mal zum bosnischen Meister krönte. Als die Hauptstädter vor acht Jahren zum letzten Mal in der Champions-League-Qualifikation antraten, schafften sie es dank der Eliminierung des belgischen Meisters Genk bis in die dritte Runde, wo dann gegen Dynamo Kiew das Aus kam. Eine gute Kulisse im Stadion Asim Ferhatović Hase sollte garantiert sein, ob vor dieser auch Neuzugang Tomislav Barbaric auflaufen wird, der eine wenig berauschende Halbsaison in Diensten von Sturm Graz im Lebenslauf stehen hat, bleibt abzuwarten.

Lech Posen schaffte ebenfalls noch nie den Einzug in die Gruppenphase der Champions League, stand dafür bereits mehrfach in der Europa League. Zuletzt bekleckerte sich das Team aus Posen auf dem internationalen Parkett jedoch alles andere als mit Ruhm und zog sowohl gegen Žalgiris Vilnius aus Litauen als auch Stjarnan aus Island den Kürzeren. Lech setzte sich nach fünf Jahren Pause wieder die polnische Meisterkrone auf und hält nun bei insgesamt sieben Titeln. Neu im Kader der Mannschaft von Trainer Maciej Skorza befindet sich seit Kurzem der Ex-Rieder Dennis Thomalla, der von RB Leipzig engagiert wurde. Mit Marcin Kaminski, Karol Linetty und Dawid Kownacki verfügt Lech über einige hochtalentierte polnische Nachwuchsspieler, für die Ruhe im Spiel sorgt hingegen der erfahrene finnische Nationalspieler Kasper Hämäläinen.

Eine weitere interessante Vorschau auf das Spiel gibt’s auf wettbasis.com

Maribor – Astana

Bisher keine direkten Duelle

Dass der NK Maribor die slowenische Meisterschaft gewinnt, hat denselben Sensationswert wie Österreich alljährlicher Triumph im Ski-Nationencup. Zum mittlerweile fünften Mal in Folge holte Maribor den Titel, und ein Ende der Serie ist nicht abzusehen. Dies ist dem Umstand geschuldet, dass Maribor der mit Abstand bestgeführte Verein Sloweniens ist, und darüber hinaus dank der Einnahmen aus dem internationalen Geschäft über finanzielle Mittel verfügt, mit denen kein anderer Club auch nur ansatzweise mithalten kann. Vor allem der letztjährige Einzug in die Gruppenphase der Champions League, wo man durchaus respektabel reüssierte, spülte viel Geld in die Kassen. Trotzdem ist Maribor auf nationaler Ebene nicht unschlagbar, zumindest nicht in einem Spiel: Der Saisonauftakt ging mit einer Niederlage im Supercupfinale gegen Koper daneben.

Mit Astana hat Maribor sicherlich kein Wunschlos gezogen. Zum einen ist die weite Reise zum Auswärtsspiel beschwerlich, und zum anderen stellen kasachische Vereine schon lange kein Fallobst mehr dar. Im Gegensatz zu Maribor befindet sich Astana bereits im Spielrhythmus, da in der kasachischen Meisterschaft schon 20 Runden absolviert wurden, nach denen der Hauptstadtverein auf dem dritten Tabellenplatz liegt. Im Vorjahr scheiterte Astana erst im Playoff zur Europa League an Villarreal, nachdem zuvor Hapoel Tel-Aviv und AIK Solna eliminiert worden waren. Der Kader der Kasachen setzt sich gleichermaßen aus einheimischen Spielern wie Legionären aus den unterschiedlichsten Ländern zusammen. Besonderes Augenmerk gilt es dabei auf den zentralafrikanischen Flügelspieler Foxi Kéthévoama sowie den kongolesischen Stürmer Junior Kabananga zu richten.

Einen Wetttipp zum Spiel Maribor vs. Astana findet ihr auf wettbasis.com – zudem gibt’s auch eine ausführliche Vorschau auf die Partie.

OoK_PS, abseits.at