In der 3. Runde der Champions-League-Qualifikation stehen die Hinspiele auf dem Programm. abseits.at blickt auf drei Partien vom Dienstag. Sparta Prag – Steaua Bukarest... Vorschau zur 3. Runde der Champions-League-Qualifikation 2016 – Teil 1 der Hinspiele

_Champions League PokalIn der 3. Runde der Champions-League-Qualifikation stehen die Hinspiele auf dem Programm. abseits.at blickt auf drei Partien vom Dienstag.

Sparta Prag – Steaua Bukarest

Letztes direktes Duell: 1:5 und 2:2 (1. Runde Landesmeistercup 1988/89)

Elf Jahre ist es bereits her, dass Sparta Prag zum letzten Mal in der Gruppenphase der Champions League stand. Weil sich die Tschechen in der vergangenen Saison einmal mehr Viktoria Plzeň geschlagen geben mussten und nur Vizemeister wurden, wird es aber auch diesmal ausgesprochen schwierig, die Königsklasse zu erreichen. Als erste Hürde auf dem Weg dorthin wartet nun der rumänische Vizemeister Steaua Bukarest. Sparta, in dessen Reihen der ehemalige Austria-Stürmer David Lafata steht, verlor im Sommer mit Ladislav Krejci und Patrick Schick zwar zwei Leistungsträger an die Serie A, verstärkte sich im Gegenzug aber mit Michal Kadlec, der von Fenerbahçe Istanbul heimkehrte.

Auch Steaua musste sich mit dem zweiten Tabellenplatz begnügen und den Emporkömmlingen von Astra Giurgiu den Vortritt lassen. Das sind aber nicht die einzigen Sorgen beim rumänischen Aushängeschild der letzten Jahre, auch der Streit um Wappen- und Namensrechte rumort nach wie vor und führt nicht zuletzt dazu, dass sich viele Fans vom Verein abgewendet haben. Auch Steaua verlor mit Alexandru Chipciu zu Anderlecht und Fernando Varela zu PAOK Saloniki zwei Stammspieler, im Gegensatz zu Sparta konnte die Mannschaft von Laurentiu Reghecampf allerdings keine namhaften Verstärkungen an Land ziehen.

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Shakhtar Donezk – Young Boys Bern

Bisher kein direktes Duell

Wie schon in der Vorsaison muss sich Shakhtar Donezk durch zwei Qualifikationsrunden mühen, da man sich in der ukrainischen Meisterschaft erneut dem Erzrivalen Dynamo Kiew geschlagen geben musste. Nach wie vor gilt bei Shakhtar die Devise, dass die Defensive von osteuropäischen Spielern gebildet wird, wohingegen in der Offensive mehrheitlich Südamerikaner aufgeigen. Während sich auf dem Spielermarkt wenig Nennenswertes tat, gab es auf dem Trainerstuhl einen nahezu historischen Umbruch. Mircea Lucescu verließ nach zwölf Jahren und zahlreichen Erfolgen, darunter der Gewinn des UEFA Cups, den Verein, um bei Zenit St. Petersburg anzuheuern. Der Nachfolger des Rumänen ist Paulo Fonseca, der zuletzt den portugiesischen Verein Braga betreute.

Im Gegensatz zu Shakhtar standen die Young Boys Bern noch nie in der Gruppenphase der Champions League, in der Vorsaison reichte es trotz großer Investitionen gar nicht einmal für die Europa League. Danach übernahm Adi Hütter das Trainerzepter, stabilisierte die Mannschaft und führte sie zur Vizemeisterschaft hinter dem nahezu unschlagbaren Ligakrösus Basel. Zu den bekanntesten Spielern der Berner zählen der frühere französische Nationalspieler Guillaume Hoarau sowie das ehemalige serbische Supertalent Miralem Sulejmani, das seinen Vorschusslorbeeren bisher aber kaum gerecht werden konnte. Mit Thorsten Schick, der bis zuletzt bei Sturm Graz tätig war, holte Hütter in der laufenden Transferzeit auch einen österreichischen Landsmann in die Schweizer Hauptstadt.

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Ajax Amsterdam – PAOK Saloniki

Letztes direktes Duell: 1:1 und 3:3 (Champions-League-Qualifikation 2010/11)

Bei Ajax Amsterdam weht ein frischer Wind. Nach dem Verpassen der Meisterschaft und einigen fragwürdigen Europacuppleiten musste Frank de Boer den Hut nehmen und wurde durch Peter Bosz ersetzt, der zuletzt in Israel als Trainer tätig war. Ansonsten hat sich bei Ajax jedoch nichts geändert – die Mannschaft ist weiterhin jung und unerfahren und frönt dem offensiven Spielstil. Um etwas mehr Routine in die Defensive zu bringen, engagierte Ajax den ehemaligen HSV-Spieler Heiko Westermann, der zuletzt in Spanien bei Real Betis tätig war. Im Gegenzug verließ die Niederländer Viktor Fischer, der sich nun bei Middlesbrough in der Premier League versucht.

Aufgrund der Schwäche der Athener Vereine Panathinaikos und AEK etablierte sich PAOK Saloniki in den letzten Jahren hinter Olympiakos Piräus als zweite Kraft im griechischen Fußball. Um den finanziellen Abstand zum Ligakrösus zu verringern, wäre eine Teilnahme an der Champions League äußerst hilfreich, allerdings würde dies eine Premiere darstellen, denn PAOK schaffte es noch nie in die Gruppenphase der Königsklasse. Unter anderem steht im Kader der Griechen Marin Leovac, den man hierzulande noch aus seiner Zeit bei der Wiener Austria kennt. Nicht mehr zum Aufgebot zählt hingegen Dimitar Berbatow, dessen Vertrag nach nur einer Saison aufgelöst wurde.

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OoK_PS, abseits.at