Wie nach jeder Bundesligarunde in Deutschland blicken wir auf die Leistungen unserer Legionäre und verraten euch wie sich diese geschlagen haben.   Hannover 96... Deutsche Bundesliga: Junuzovic und Burgstaller treffen

Wie nach jeder Bundesligarunde in Deutschland blicken wir auf die Leistungen unserer Legionäre und verraten euch wie sich diese geschlagen haben.  

Hannover 96 2:3 RB Leipzig

Fast wäre Hannover noch der Ausgleich gelungen. Nachdem Niklas Füllkrug schon in der 79. Minute den Anschlusstreffer erzielen konnte, gelang ihm nur drei Minuten später der vermeintliche Ausgleich. Das Stadion stand bereits Kopf. Doch das Tor wurde aufgrund eines Hinweises des Videoassistenten wegen Abseits aberkannt. Leipzig hatte die Partie in den ersten 60 Minuten dominiert, und ging durch Treffer von Emil Forsberg (16.) sowie Willi Orban (54.) völlig verdient in Führung. Eine Standardsituation und der folgende Kopfballtreffer von Salif Sane (71.) brachte Hannover wieder ran. 96 erhöhte nun der Druck, aber nur fünf Minuten später war der eingewechselte Yussuf Poulsen zur Stelle und erzielte die vermeintliche Entscheidung.

Konrad Laimer erlebte einen durchwachsenen Nachmittag. Er konnte zwar viermal den Ball erobern, beging aber auch fünf Fouls und gewann nur 40 Prozent seiner Zweikämpfe. Marcel Sabitzer wurde in der 60. Minute eingewechselt, nahm aber keinen großen Einfluss mehr auf das Spiel. Stefan Ilsanker fehlte verletzungsbedingt.

Martin Harnik durfte bei Hannover mal wieder von Beginn an ran. Seine Chance konnte er dabei aber nur bedingt nutzen. Harnik gab keinen Torschuss ab, bereitete aber drei seiner Mitspieler vor. Er gewann 54 Prozent seiner Zweikämpfe und 63 Prozent seiner Kopfballduelle.

SV Werder Bremen 2:1 Eintracht Frankfurt

Werder Bremen war an diesem Sonntagnachmittag am Ende das glücklichere von zwei guten Teams. Werder – Trainer Florian Kohfeldt spielte bei der Startelf das Österreicher-wechsel-dich-Spiel und brachte Zlatko Junuzovic für Florian Kainz, der das gesamte Spiel über auf der Bank saß. Kohfeldt traf damit die richtige Entscheidung. Der Bremer Kapitän erzielte das 1:0 in der 28. Minute und war auch am Siegtreffer entscheidend beteiligt, als seine Flanke in den Strafraum von Eintracht-Verteidiger David Abraham per Kopf abgefälscht wurde. Gäste-Keeper Lukas Hradecky ließ den eigentlich harmlosen Ball durch die Finger rutschen (79.), wodurch die Bremer ein Spiel für sich entschieden, welches eigentlich keinen Sieger verdient gehabt hätte. Den zwischenzeitlichen Ausgleich für Frankfurt erzielte Luka Jovic in der 53. Minute.

Marco Friedl wurde bereits in der 25. Minute für den verletzten Ludwig Augustinsson eingewechselt und machte eine defensiv solide Partie. Offensiv war er indirekt am 1:0 beteiligt, als er den Angriff, der zum Treffer führte, mit einem Pass auf Max Kruse einleitete.

Bayer Leverkusen 0:0 FC Augsburg

Die schwache Partie kann auf wenige Kernpunkte runtergebrochen werden: Bayer war zwar die überlegene Mannschaft, war aber im Abschluss zu harmlos. Die Augsburger verdienten sich den Punkt aufgrund einer kämpferisch engagierten Leistung. Einen Aufreger gab es dann aber doch noch. Nach Vorlage von Leon Bailey erzielte Julian Brandt in der 64. Minute das vermeintliche 1:0. Da der Vorbereiter den Schuss aus Abseitsposition aber noch abfälschte, wurde das Tor per Videoassistent annulliert.

Der FCA zeigte sich in der zweiten Halbzeit deutlich mutiger. Kurz nach Wiederbeginn landete ein Lupfer von Michael Gregoritsch nur auf dem oberen Tornetz. Dies war die beste Aktion des Stürmers, der zusätzlich noch einen Versuch eines Mitspielers vorbereitete und in der 71. Minute ausgewechselt wurde. Martin Hinteregger vergab kurz darauf ebenfalls eine gute Chance. Defensiv wackelte er in einigen Situationen, gewann aber immerhin 60 Prozent seiner Zweikämpfe und 71 Prozent seiner Tacklings. Kopfballduelle konnte er keine gewinnen. Eine Passquote von nur 58 Prozent ist für einen Innenverteidiger aber schwach. Kevin Danso fehlt weiterhin verletzungsbedingt.

Julian Baumgartlinger stand bei Leverkusen in der Startformation. Eine Passquote von 89 Prozent war mal wieder sehr überzeugend. Zudem gewann er 62 Prozent seiner Zweikämpfe und bereitete einen Torschuss vor. Alles in allem eine solide Vorstellung also.

Kurz notiert:

Valentino Lazaro fehlte Hertha BSC beim 0:0 gegen den VfL Wolfsburg aufgrund eines grippalen Infekts.

Florian Grillitsch zeigte wie der Rest seiner Mannschaft beim 6:0-Heimerfolg über den 1. FC Köln eine starke Leistung. Grillitsch bereitete einen Treffer direkt vor und gab die Vorlage zu fünf Schussversuchen seiner Mitspieler. Er gewann zusätzlich 67 Prozent seiner Zweikämpfe sowie 75 Prozent seiner Kopfballduelle. Stefan Posch fehlt weiterhin verletzungsbedingt.

Guido Burgstaller bleibt ein Schalker Erfolgsgarant. Der Stürmer traf beim 2:0 gegen den SC Freiburg in der 73. Minute zum entscheidenden Treffer. Burgstaller erzielte damit bereits sein neuntes Saisontor. Ansonsten war seine Leistung aber eher durchwachsen. Er gewann gerade einmal elf Prozent seiner Zweikämpfe und keines seiner Kopfballduelle. Alessandro Schöpf wurde in der 54. Minute eingewechselt und zeigte eine solide Vorstellung. Er brachte dabei 90 Prozent seiner Pässe an den Mann und bereitete noch einen Torschuss vor. Philipp Lienhart fehlt dem SC weiterhin verletzungsbedingt.

Karim Onisiwo stand beim 0:0 zwischen dem 1. FSV Mainz 05 und Borussia Mönchengladbach nicht im Mainzer Kader.

Ral, abseits.at

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