Der 26.Spieltag in der österreichischen Bundesliga steht vor der Tür und bringt einige interessante Begegnungen mit sich. Am Samstag bestreitet den Auftakt zur Runde... Faktencheck zur 26. Bundesliga-Runde 2021/22

Der 26.Spieltag in der österreichischen Bundesliga steht vor der Tür und bringt einige interessante Begegnungen mit sich. Am Samstag bestreitet den Auftakt zur Runde die Qualifikationsgruppe, wo die WSG Tirol den SCR Altach zum „Abstiegskracher“ empfängt. Am Sonntag geht es dann mit der Meistergruppe weiter, wo am späten Nachmittag der SK Sturm Graz den FK Austria Wien zum Spitzenspiel empfängt.

WSG Tirol – SCR Altach

Samstag 17:00, Tivoli-Stadion, Schiedsrichter: Manuel Schüttengruber

Einen Befreiungsschlag feierte die WSG Tirol am vergangenen Spieltag, wo man nach einiger Zeit mal wieder drei Zähler einfahren konnte. Erneut sollte dies gegen den TSV Hartberg gelingen, gegen den man schon die letzte Negativserie beenden konnte und auch diesmal aus der Steiermark mit einem Sieg heimkehrte. In diesem Spiel war die Leistung der Tiroler allerdings wesentlich besser und sowohl spielerisch, als auch in der Defensive gab man ein Lebenszeichen von sich. Damit konnte man den Polster auf den Tabellenletzten Altach vergrößern, was vor diesem kommenden direkten Duell besonders wichtig war. Damit ist für die Wattener nämlich auch klar, dass man eine große Chance hat, mit einem weiteren Sieg auf sieben Zähler davonzuziehen und damit einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt zu machen.

Der SCR Altach auf der anderen Seite hängt zwar noch weiter auf dem letzten Tabellenplatz fest, allerdings zeigt die Formkurve nach oben und gibt den Vorarlbergern Hoffnung im Abstiegskampf. Gegen die Admira machte man sich zwar das Leben mit individuellen Fehlern in der Defensive selber schwer, bewies allerdings Moral und holte in der letzten Sekunde noch mit dem 2:2-Ausgleich einen wichtigen Punkt, den man auch ausgiebig feierte. Damit ist man auch in der Qualifikationsgruppe nach wie vor ungeschlagen und ist für das Abstiegsduell gegen die WSG gut gerüstet. Holt man einen Sieg, könnte man nach Monaten erstmals wieder den Tabellenkeller verlassen.

– Die WSG Tirol ist in der Bundesliga seit vier Spielen gegen den SCR Altach ungeschlagen (3S 1U), nachdem die Tiroler in den ersten vier Duellen sieglos blieben (1U 3N). Die WSG gewann drei BL-Spiele gegen Altach – nur gegen den WAC (4) mehr.

– Die WSG Tirol holte aus den ersten drei Gruppenphase-Spielen vier Punkte – erstmals so viele. Die Tiroler blieben dabei zweimal ohne Gegentor – häufiger als in der gesamten Meistergruppe 2020/21 (1) und gleich oft wie in der gesamten Qualifikationsgruppe 2019/20.

– Der SCR Altach ist erstmals in dieser Saison der Bundesliga drei aufeinanderfolgende Spiele ungeschlagen (1S 2U), zuvor hatte es noch 10 Niederlagen in Serie gegeben.

– Der SCR Altach ist seit sieben Spielen in der Gruppenphase der Bundesliga ungeschlagen (3S 4U) – wie zuvor nur 2019/20, als man in den ersten acht Spielen der Qualifikationsgruppe ungeschlagen blieb.

– Der SCR Altach erzielte in der Bundesliga in den letzten zwei Spielen vier Tore – so viele wie in den 17 vorangegangenen Spielen zusammen. Die Vorarlberger trafen erstmals in dieser BL-Saison in zwei aufeinanderfolgenden Spielen mehrfach.

Letztes Duell:
Altach 0:3 WSG
Direkter Vergleich seit 74/75
Spiele insgesamt: 8 (3 Siege WSG, 2 Remis, 3 Siege Altach)
Verletzt/Angeschlagen: Anselm, Naschberger/ Butka, Riegler, Edokpolor, Krizman, Thurnwald
Gesperrt: Koch / Niemand
Gefährdet: Rogelj, Vrioni / Nimaga,Aigner, Ndiaye, Nuhiu
Nächstes Spiel: Ried-WSG / Altach-LASK

 

SV Ried – TSV Hartberg

Samstag 17:00, Josko Arena, Schiedsrichter: Daniel Pfister

Einen erfreulichen Spieltag erlebte die SV Ried am vergangenen Wochenende, der gleich in verschiedener Hinsicht besonders war. Im „OÖ-Derby“ gegen den LASK behielt man gegen den Erzrivalen mit einem 2:0 Auswärtssieg die Oberhand und bescherte damit den eigenen Fans ein besonderes Geschenk. Doch nicht nur das, damit übernahm man auch die Tabellenführung in der Qualifikationsgruppe und rehabilitierte sich für die Heimniederlage gegen den Tabellenletzten Altach. Nun steht wieder ein Heimspiel gegen einen angeschlagenen Gegner auf dem Programm, wo man hofft diese Aufgabe diesmal besser zu bewältigen.

Der TSV Hartberg befindet sich in einer handfesten Krise und der Trainerwechsel nach dem Grunddurchgang bewirkte punktetechnisch kaum etwas. So auch am vergangenen Wochenende, wo man sich gegen die ebenfalls angeschlagene WSG erneut mit 0:1 geschlagen geben musste und dabei eine sehr durchwachsene Leistung auf dem Platz zeigte. Damit wartet Trainer Schmidt nicht nur weiterhin auf seinen ersten Erfolg als Hartberg-Coach, sondern rückt der Tabellenkeller immer näher. Wenn sich nicht bald der Umschwung einstellt, droht die „Rote Laterne“, wartet man doch schon seit 10(!) Ligaspielen auf einen Sieg. Gegen Ried hat man daher nichts zu verlieren und kann als Underdog eigentlich nur überraschen.

– Die SV Ried ist gegen den TSV Hartberg in der Bundesliga ungeschlagen (3S 3U). Nur gegen den SC Austria Lustenau absolvierten die Innviertler mehr BL-Spiele ohne eine einzige Niederlage (12). Bei mindestens fünf BL-Duellen ist Hartberg sonst nur gegen den FC Red Bull Salzburg sieglos (1U 9N).

– Die SV Ried gewann alle drei Heimspiele gegen den TSV Hartberg in der Bundesliga – das ist für Ried aktuell die längste Siegesserie. Die Innviertler bestritten nur gegen die KSV 1919 auch so viele Heimspiele ohne einen einzigen Punktverlust (8 Siege).

– Die SV Ried gewann acht der ersten 25 Saisonspiele, so viele Siege waren es zu diesem Zeitpunkt in der Bundesliga zuletzt 2014/15 (auch 8). Damit gewannen die Innviertler gleich viele Spiele wie in der gesamten Vorsaison.

– Die SV Ried traf in jedem der ersten 12 BL-Heimspiele – erstmals. Kein anderes Team traf in dieser Saison der Bundesliga in jedem Heimspiel. Saisonübergreifend trafen die Innviertler in 13 BL-Heimspielen in Folge – wie zuletzt von September 2013 bis Juli 2014 (damals 15 Heimspiele).

– Klaus Schmidt trat in der Bundesliga als Trainer zu zwei Spielen gegen die SV Ried an, seine Teams blieben jeweils torlos (0:3 mit dem SK Austria Kärnten 2008 und 0:0 mit der Admira 2021). Schmidt blieb die letzten sechs BL-Spiele sieglos (4U 2N) – erstmals. Diese Serie begann mit dem 0:0 gegen Ried im Mai 2021 als Trainer des FC Admira.

Letztes Duell:
Ried 1:0 Hartberg
Direkter Vergleich seit 74/75:
Spiele insgesamt: 6 (3 Siege Ried, 3 Remis)
Verletzt/Angeschlagen: Gragger / Kröpfl, Avdijaj, Sonnleitner
Gesperrt:  Niemand / Heil
Gefährdet: Ziegl, Wießmeier / Horvat, Kainz
Nächstes Spiel: Ried-WSG / Hartberg-Admira

 

Admira Wacker – LASK

Samstag 17:00, BSFZ-Arena, Schiedsrichter: Julian Weinberger

Einen bitteren Nachmittag musste am vergangenen Wochenende Admira Wacker verarbeiten, was  sicherlich einige Tage danach noch tief im Magen lag. Im Auswärtsspiel beim Tabellenletzten Altach, lag man eigentlich schon komfortabel mit 2:0 voran und schien alles ganz so, als würde man den Aufwärtstrend weiter prologieren können. Doch letztlich kassierte man noch zwei Gegentreffer, wobei der Ausgleich in der letzten Sekunde durch einen abgefälschten Schuss denkbar unglücklich fiel. Dadurch verpasste man einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt und muss weiterhin danach trachten, fleißig Punkte zu sammeln. Ob dies gegen den LASK machbar sein wird, darf bezweifelt werden, sind die Athletiker doch der große Angstgegner der Niederösterreicher. Doch irgendwann muss jede Serie einmal reißen und das wird die Hoffnung der Admira sein.

Doch nicht nur die Admira erlebte am vergangenen Spieltag ein bitteres Wochenende, auch der LASK kann davon ein Lied singen. Im Heimderby gegen die SV Ried lief von Anfang an alles schief, was nur schieflaufen kann und nach 20 Minuten war das Spiel quasi entschieden, da man mit 0:2 in Rückstand lag und in Unterzahl die Partie beenden musste. Zwar kämpfte man leidenschaftlich und versuchte noch alles, um das Spiel nochmal spannend zu machen, letztlich war man aber vor dem Tor nicht kaltschnäuzig genug. So verlor man nicht nur das Derby, sondern auch die Tabellenführung, was für hängende Köpfe sorgte. Zur richtigen Zeit kommt nun der Lieblingsgegner Admira, wo man sich mit einem Sieg rehabilitieren und die Serie prologieren könnte.

– Der LASK gewann in der Bundesliga gegen den FC Admira 10 Spiele in Folge – Klubrekord für die Linzer. Bundesliga-Rekord eines Teams gegen ein anderes sind 12 Siege in Folge vom SK Rapid Wien gegen den SK Vorwärts Steyr (1994-1998).

– Der LASK gewann in der Bundesliga beim FC Admira die letzten fünf Auswärtsspiele und verlor nur eines der letzten 16 Auswärtsspiele (11S 4U). Der LASK traf in den letzten 16 BL-Auswärtsspielen gegen die Admira immer (30 Tore insgesamt). Klubrekord für die Linzer Athletiker.

– Der FC Admira ist seit drei Spielen in der Bundesliga ungeschlagen (1S 2U), wie zuvor nur von Runde sechs bis acht in dieser Saison. Vier ungeschlagene BL-Spiele in Folge gab es für die Admira zuletzt zu Jahresbeginn 2019. Erstmals blieb die Admira in den ersten drei Spielen der Qualifikationsgruppe ungeschlagen.

– Der LASK ließ nach Ballverlusten innerhalb von 40 Metern vor dem eigenen Tor nur 10 Schüsse zu – Bestwert. Die Linzer Athletiker starten ihre Angriffe aus dem offenen Spiel im Schnitt 44,2 Meter vor dem eigenen Tor – nur Salzburg attackiert den Gegner früher (44,7).

– Admira-Trainer Andreas Herzog kassierte gegen den LASK sechs Gegentore – sein Höchstwert als Trainer in der Bundesliga. Als Spieler blieb er gegen die Linzer Athletiker ungeschlagen (2S 1U) – wie sonst nur gegen Eisenstadt, VfB Mödling und den Wiener Sport-Club.

Letztes Duell:
Admira 0:3 LASK
Direkter Vergleich seit 74/75:
Spiele insgesamt: 86 (28 Siege Admira, 23 Remis, 35 Siege LASK)
Verletzt/Angeschlagen: Ristanic, Babuscu, Luan / Twardzik, Jovicic, Raguz
Gesperrt: Malicsek / Niemand
Gefährdet: Lukacevic, Mustapha / Renner, Wiesinger
Nächstes Spiel: Hartberg-Admira / Altach-LASK

 

SK Austria Klagenfurt – Red Bull Salzburg

Sonntag 14:30, Wörtherseestadion, Schiedsrichter: Harald Lechner

Den Negativtrend der letzten Wochen konnte der SK Austria Klagenfurt endlich stoppen und man schrieb erstmals in der Meistergruppe punktetechnisch an. Beim 1:1 gegen die Wiener Austria führte die ultradefensive Spielweise zum Erfolg und man machte damit dem Gegner das Leben schwer. Diese Spielweise wird es auch in der kommenden Begegnung gegen den Liga-Krösus Salzburg brauchen, will man erneut gegen einen der „Großen“ in der Meisterschaft punkten. Hoffnung gibt den Kärntnern dabei sicherlich das letzte Heimspiel gegen die Bullen, welches man sensationell mit 2:1 für sich entscheiden konnte. Vielleicht hat man auch diesmal das richtige Rezept parat, um die Salzburger zu zügeln.

Auf der anderen Seite läuft in der Meistergruppe für den FC Red Bull Salzburg alles nach Plan und wenn es so weitergeht, wird man sich bereits im April zum erneuten Meister krönen. Exemplarisch war dabei das Spiel gegen Rapid am letzten Spieltag, wo man eine schwankende Leistung zeigte, aber nie aufgab und bis zum Schluss drückte, ehe man sich in der Nachspielzeit mit dem 2:1 belohnte. Wie es das Schicksal wollte erzielte dieses Zlatko Junuzovic, dessen Abschied ja bekanntgegeben wurde und der Routinier vor dem Spiel von den Fans mit einer Choreographie bedacht wurde. So gesehen ist es schwer vorstellbar, dass die Bullen gegen Nachzügler Klagenfurt nachlässig werden, vor allem da man sich bestimmt für die letzte Niederlage revanchieren möchte.

– Der SK Austria Klagenfurt gewann am 16. Spieltag mit 2:1 gegen den FC Red Bull Salzburg und fügte damit Salzburg die einzige Niederlage in dieser Saison der Bundesliga sowie RBS-Trainer Matthias Jaissle die einzige BL-Niederlage überhaupt zu. Salzburg verlor dadurch auch erstmals seit April 2018 gegen einen Bundesliga-Aufsteiger, dazwischen blieb Salzburg in neun solcher Duelle ungeschlagen (8S 1U).

– Der SK Austria Klagenfurt verlor nur zwei der ersten 12 Heimspiele (4S 6U) – als Bundesliga-Aufsteiger zuletzt der LASK 2007/08 weniger (1). Die Kärntner erzielten 18 Tore in diesen 12 Heimspielen – als BL-Aufsteiger zuletzt der LASK 2017/18 mehr (21).

– Der FC Red Bull Salzburg gewann 20 der ersten 25 BL-Spiele –in der Geschichte der Bundesliga holte kein Team mehr Siege. Salzburg gelang dies zum dritten Mal (2018/19, 2020/21) – so häufig wie keinem anderen Team.

– Der FC Red Bull Salzburg verlor nur eines der ersten 25 BL-Spiele. Das gelang in der Drei-Punkte-Ära in der Bundesliga zuvor nur Salzburg selbst (2017/18 & 2018/19) sowie dem SK Puntigamer Sturm Graz (1997/98).

– Der FC Red Bull Salzburg erzielte acht Tore in der Nachspielzeit der zweiten Hälfte (ab Minute 90+1) – so viele wie kein anderes Team. Diese acht Tore sind 29% der insgesamt erzielten Treffer aller 12 Teams in dieser Saison der Bundesliga. In der gesamten Vorsaison traf Salzburg 10-mal ab Minute 90+1.

Letztes Spiel:
Klagenfurt 2:1 Austria
Bilanz seit 74/75:
Spiele insgesamt: 2 (1 Sieg Klagenfurt, 1 Sieg Salzburg)
Verletzt/Angeschlagen: Mahrer, Wimmer, Paul, Fuchs, Von Haacke, Hasenhüttl, Hadzic, Maciejewski, Amanda, Miesenböck, Timossi Andersson / Koita, Vallci, Okoh, Guindo, Aaronson
Gesperrt: Niemand
Gefährdet: Rieder, Andersson / Ulmer, Adeyemi, Capaldo, Camara
Nächstes Spiel: WAC-Klagenfurt / Austria-Salzburg

SK Rapid Wien – Wolfsberger AC

Sonntag 14:30, Allianz-Stadion, Schiedsrichter: Walter Altmann

Für den SK Rapid Wien scheint es einfach wie verhext zu sein, denn trifft man auf Meister Salzburg, läuft einfach alles schief. In der Mozartstadt zeigte man bei den Bullen nach anfänglichen Schwierigkeiten speziell im zweiten Durchgang eine gute Leistung und stand kurz davor, den Salzburgern einen Punkt abzuknöpfen. Doch erneut reichte es dafür nicht, denn in der Nachspielzeit musste man einen Gegentreffer hinnehmen und sich dadurch mit 1:2 geschlagen geben. Es wird interessant zu sehen sein, wie man dieses negative Erlebnis verkraften wird, steht doch ein enorm wichtiges Spiel gegen den WAC nun bevor. Jedoch plagen die Hütteldorfer personelle Sorgen und einige Stammspieler müssen passen, was die Aufgabe zusätzlich erschweren wird.

Mit negativen Erlebnissen ist der Wolfsberger AC in letzter Zeit häufiger konfrontiert gewesen und so richtig ist man in der Meistergruppe noch nicht angekommen. Nach wie vor wartet man auf den ersten Erfolg und hat die gute Ausgangslage vom Grunddurchgang etwas verspielt. Zuletzt gab es gegen den SK Sturm eine bittere 0:2 Niederlage, die man sich durch individuelle Fehler selber zuzuschreiben hat und was sich wie ein roter Faden bei den Wölfen durchzieht. Nun ist man langsam unter Zugzwang und muss danach trachten endlich den ersten Sieg einzufahren, sonst wird es bis zum Schluss eine Zitterpartie in Sachen Europacup für den WAC bleiben. Allerdings hat man wie Rapid ebenfalls mit personellen Sorgen zu kämpfen, fallen doch neben Torjäger Baribo auch noch Röcher und Peretz aus.

– Der WAC gewann in der Bundesliga zwei der letzten drei Spiele gegen den SK Rapid Wien (1N), das sind so viele BL-Siege der Lavanttaler gegen die Hütteldorfer wie in den vorangegangenen 14 Spielen (5U 7N).

– Der SK Rapid Wien traf in der Bundesliga in den letzten 11 Duellen gegen den WAC immer (25 Tore), wie sonst nur von Juli 2013 bis August 2016, damals in 13 Spielen (30 Tore).

– Der SK Rapid Wien verlor in der Bundesliga nur zwei der letzten 15 Heimspiele gegen den WAC (11S 2U). In den ersten drei BL-Heimspielen gegen den WAC blieb Rapid noch sieglos und ging dabei zweimal als Verlierer vom Platz.

– Der SK Rapid Wien erzielte neun Kopfballtore (wie der SK Sturm und die WSG Tirol) – kein Team mehr in dieser Saison der Bundesliga. Der WAC kassierte acht Gegentore per Kopf (wie Ried und der SK Sturm) – kein Team in dieser BL-Saison mehr.

– Emanuel Aiwu absolvierte bisher 99 Spiele in der Bundesliga. Bei der 1:4-Auswärtsniederlage im November 2021 beim WAC erzielte er das zwischenzeitliche 1:2 nach einem Eckball – wie jedes seiner drei Saisontore. Der WAC kassierte in dieser BL-Saison neun Gegentore nach Ecken – so viele wie kein anderes Team.

Letztes Spiel:
WAC 4:1 Rapid
Bilanz seit 74/75
Spiele insgesamt: 36 (14 Siege Rapid, 10 Remis, 12 Siege WAC)
Verletzt/Angeschlagen: Greiml, Hofmann, Gartler, Schobesberger, Kitagawa, Arase, Schuster / Röcher, Peretz, Baribo, Scherzer
Gesperrt: Grüll, Querfeld / Niemand
Gefährdet: Aiwu, Wimmer / Lochoshvili
Nächstes Spiel: Sturm-Rapid / WAC-Klagenfurt

SK Sturm Graz – FK Austria Wien

Sonntag 17:00, Merkur Arena, Schiedsrichter: Stefan Ebner

Zu einem höchst interessanten Topspiel kommt es an diesem Spieltag in der Begegnung dieser beiden Mannschaften, die sich jeweils in einer sehr guten Verfassung befinden. Der SK Sturm Graz konnte dabei die letzten beiden Spiele gegen die Kärntner Vereine relativ souverän gewinnen und sich damit auf den zweiten Tabellenplatz einzementieren. Zwar hatte man in beiden Spielen auch unrunde Phasen und hätten die Begegnungen kippen können, doch letztlich behielt man jeweils die Oberhand. Dies hofft man nun auch gegen die Austria zu bewerkstelligen, würde ein Sieg doch einen großen Schritt in Richtung Absicherung des zweiten Tabellenplatzes bedeuten und der Vorsprung auf die Wiener auf sechs Zähler anwachsen.

Dagegen wird aber der FK Austria Wien etwas haben, der sich dank seiner zuletzt starken Leistungen dieses Branding als Spitzenspiel erarbeitet hat. Nicht nur, dass man seit sieben Partien ungeschlagen ist, die letzte Niederlage gab es im Dezember letzten Jahres. Dadurch sind die Ansprüche bei den Violetten klarerweise gestiegen, weshalb auch das 1:1 gegen Klagenfurt zwei verlorene Punkte bedeutete und man mit der Leistung nicht zufrieden sein konnte. Nun hat man allerdings im direkten Duell gegen Sturm die große Chance, mit einem Sieg auf den zweiten Platz aufzuschließen und „Big-Points“ im Kampf um den Europacup einzufahren. Hoffnung gibt den Violetten sicherlich die gute Bilanz gegen die Steirer, den aus den bisherigen beiden Duellen holte man immerhin vier Zähler gegen die Grazer.

– Der SK Sturm Graz ist in der Bundesliga seit drei Heimspielen gegen den FK Austria Wien ungeschlagen (1S 2U) – wie zuletzt von März 2014 bis August 2016 (damals 6 Heimspiele).

– Der FK Austria Wien gewann am 16. Spieltag mit 2:1 gegen den SK Sturm Graz. Zwei Siege in Folge innerhalb einer Saison der Bundesliga gelangen der Wiener Austria gegen den SK Sturm zuletzt in der Saison 2017/18 (1:0 H | 2:0 A).

– Der SK Sturm Graz gewann drei der ersten sieben Bundesliga-Spiele im neuen Kalenderjahr (3U 1N) – mehr waren es zuletzt 2015 (damals 4). Weiters verlor Sturm nur eines dieser sieben Spiele – zuletzt 2011 so wenige (ebenfalls 1).

– Der SK Sturm Graz ist in der Bundesliga seit fünf Heimspielen ungeschlagen (2S 3U) – länger zuletzt von April bis September 2018 (damals 7 Heimspiele – 5S 2U). Der SK Sturm verlor nur zwei der ersten 12 BL-Heimspiele – weniger zum Vergleichszeitpunkt zuletzt 2011/12 (damals 1).

– Der FK Austria Wien blieb in den ersten sieben Spielen des neuen Kalenderjahres in der Bundesliga ungeschlagen (5S 2U) – wie zuletzt 2013, damals ebenfalls fünf Siege und zwei Remis. In den ersten acht BL-Spielen eines Kalenderjahres blieb die Wiener Austria nur 1977 und 1985 ungeschlagen.

Letztes Spiel:
Austria 2:1 Sturm
Direkter Vergleich seit 74/75:
Spiele insgesamt: 208 (56 Siege Sturm, 50 Remis, 102 Siege Austria)
Verletzt/Angeschlagen: Geyrhofer, Ingolitsch / Teigl, El Sheiwi, Wustinger
Gesperrt: Niemand
Gefährdet: Höjlund / Demaku, Martel, Mühl
Nächstes Spiel: Sturm-Rapid / Austria-Salzburg

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Dalibor Babic

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