Die 29.Runde der tipico Bundesliga bringt mal wieder einige interessante Partien mit sich. Wir haben wie jede Woche eine Kompaktvorschau für euch! SK... Heiße Duelle in der 29.Bundesliga-Runde

 

Die 29.Runde der tipico Bundesliga bringt mal wieder einige interessante Partien mit sich. Wir haben wie jede Woche eine Kompaktvorschau für euch!

SK Sturm Graz – FK Austria Wien

Samstag, 16:00 Uhr, Merkur Arena, Schiedsrichter: Sebastian Gishamer

Der 29. Spieltag der Bundesliga wird mit einem echten Kracher eröffnet. Sturm will nach dem 5:1-Erfolg in St. Pölten am letzten Wochenende auch gegen die Austria siegreich bleiben, um so den zweiten Platz endgültig zu sichern. Aktuell verfügen die Steirer mit elf Punkten über einen komfortablen Vorsprung gegenüber dem Dritten Rapid. Nach schwachem Start in die Rückrunde, gelang dem Team unter dem neuen Trainer Heiko Vogel zuletzt vier Siege in Folge.

Davon kann die Austria aktuell nur träumen. Zwar holten die Veilchen aus den letzten vier Begegnungen drei Siege, diese kamen aber mit St. Pölten, dem WAC und Altach gegen die schlechtesten Teams der Bundesliga zu Stande. Auf höherem Niveau tut sich die Austria momentan sehr schwer, wie die deftige 0:5-Packung vor zwei Wochen gegen Salzburg zeigte. Mit drei Punkten in Graz könnte man sich aber vielleicht doch nochmal an die internationalen Plätze heran schleichen. Das wird aber verdammt schwer werden.

Zum 200. Mal treffen der SK Sturm Graz und der FK Austria Wien in einem Meisterschaftsspiel aufeinander (erstmals 1942/43). In den letzten acht Meisterschaftsduellen der beiden Klubs gab es kein Unentschieden. Fünf Siege feierten die Wiener – einen davon in Graz. Drei Mal waren die Steirer erfolgreich, die zwei der letzten drei Duelle für sich entschieden.

Sturm hat die letzten vier Meisterschaftsspiele allesamt gewonnen, drei davon auswärts. Daheim gingen für die Steirer zwei der jüngsten drei Spiele verloren. Die Austria hat fünf der letzten sechs Auswärtsspiele verloren und nur im Derby gegen Rapid einen Punkt geholt.

Die letzten direkten Duelle:
FK Austria Wien 1:0 SK Sturm Graz
SK Sturm Graz 3:0 FK Austria Wien
FK Austria Wien 2:3 SK Sturm Graz

Verletzt/Angeschlagen: Philipp Zulechner – Robert Almer, Heiko Westermann, Christoph Martschinko
Gesperrt: niemand
Gefährdet: Thorsten Röcher, Fabian Koch, Marvin Potzmann – Ibrahim Abdullahi, Tarkan Serbest, Raphael Holzhauser
Nächstes Spiel: SK Sturm Graz – SV Mattersburg / FK Austria Wien – SK Rapid Wien

 

SC Rheindorf Altach – Admira Wacker Mödling

Samstag 18:30 Uhr, CASHPOINT Arena, Schiedsrichter: Christopher Jäger

Trotz einer guten Leistung musste Altach am letzten Spieltag beim 1:2 gegen die Austria noch den späten Treffer gegen sich einstecken. An der Tabellensituation hat sich für die Vorarlberger dagegen nichts geändert; der SCR belegt weiterhin den achten Rang, konnte aber keines der letzten drei Spiele gewinnen und holte in den letzten sechs Spielen insgesamt nur einen Dreier.

Die Admira ist so etwas wie das „Alles-oder-nichts-Team“ der Bundesliga. In den bisherigen 28 Partien holten die Südstädter 13 Siege, verloren aber auch elf Begegnungen. Aus den letzten sechs Partien stehen drei Siege und drei Niederlagen zu Buche; wobei drei der letzten vier Matches verloren gingen, zuletzt verlor die Admira mit 0:1 daheim gegen den LASK. Trotzdem könnte es sich in dieser Saison mit einem Platz im internationalen Geschäft ausgehen.

Der SCR Altach blieb gegen die Admira in den letzten fünf Ligaspielen ohne Sieg (3 Remis, 2 Niederlagen). Von den bisherigen sieben Heimspielen gegen die Niederösterreicher konnte Altach nur zwei gewinnen, zuletzt am 22. Oktober 2016 mit 2:0. Drei Mal war die Admira in Vorarlberg erfolgreich. Die beiden jüngsten Duelle endeten unentschieden.

Die Altacher haben von den bisherigen drei Heimspielen im Jahr 2018 noch keines gewinnen können und dabei insgesamt nur ein Tor erzielt. Die Admira hat in den jüngsten drei Auswärtsspielen stets zumindest zwei Tore erzielt und davon zwei Spiele gewonnen.

Die letzten direkten Duelle
Admira 3:1 SCR Altach
SCR Altach 2:2 Admira
Admira 4:1 SCR Altach

Verletzt/Angeschlagen: Kristijan Dobras, Simon Piesinger, Boris Prokopic, Jan Zwischenbrugger – Sasa Kalajdzic, Dominik Starkl, Marin Jakolis, Daniel Toth
Gesperrt: niemand
Gefährdet: Patrick Salomon, Benedikt Zech, Johannes Aigner – Maximilian Sax, Markus Lackner
Nächstes Spiel: SCR Altach – Wolfsberger AC / Admira – Red Bull Salzburg

 

Wolfsberger AC – SV Mattersburg

Samstag 18:30 Uhr, Lavanttal – Arena, Schiedsrichter: Oliver Drachta

Viel schlechter als Wolfsberg geht es momentan eigentlich nicht. Die letzten sechs Spiele gingen allesamt verloren. Eigentlich ein Wahnsinn, dass eine Mannschaft nach so einem Saisonverlauf zehn Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz haben kann. Am letzten Wochenende verloren die Kärntner mit 0:2 gegen Salzburg. Interimstrainer Robert Ibertsberger war dennoch zufrieden und verspricht eine offensivere Einstellung gegen Mattersburg.

Die sind nach ihrem furiosen Start in die Rückrunde nach zwei Niederlagen in Folge wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Zuletzt setzte es eine 2:4-Heimniederlage gegen Rapid. Gegen den WAC sollen aber endlich wieder drei Punkte eingefahren werden. Die Statistik spricht jedenfalls für die Burgenländer: keines der letzten fünf Duelle gegen den WAC gingen verloren.

Der WAC hat von den letzten sechs Heimspielen gegen den SV Mattersburg keines verloren. Nach vier Siegen in Folge endeten die jüngsten beiden Duelle im Lavanttal jeweils 2:2.  Den einzigen Auswärtssieg der Burgenländer gab es im ersten Bundesligaduell am 18. August 2012 mit 1:0.

Die Kärntner haben die letzten sechs Ligaspiele allesamt verloren. Im eigenen Stadion sind die Lavanttaler bereit seit 10 Spielen sieglos (5 Remis, 5 Niederlagen). Nach neun Spielen ohne Niederlage haben die Mattersburger zuletzt zwei Mal hintereinander verloren.

Die letzten direkten Duelle:
SV Mattersburg 5:1 Wolfsberger AC
Wolfsberger AC 2:2 SV Mattersburg
SV Mattersburg 1:0 Wolfsberger AC

Verletzt/Angeschlagen: Gerald Nutz – Mario Grgic
Gesperrt: Stephan Palla – niemand
Gefährdet: Thomas Zündel – Nedeljko Malic, Alejandro Farinas, Florian Sittsam
Nächstes Spiel:  SCR Altach – Wolfsberger AC / SK Sturm Graz – SV Mattersburg

 

SK Rapid Wien – SKN St. Pölten

Samstag 18:30 Uhr, Allianz Stadion, Schiedsrichter: Rene Eisner

In einem schweren Auswärtsspiel im Burgenland beim SV Mattersburg konnte sich Rapid zuletzt mit einem 4:2 durchsetzen – drei ganz wichtige Punkte im Kampf um Europa. Aktuell liegt Rapid auf dem dritten Rang, mit einem Punkt Vorsprung auf den aktuell härtesten Verfolger LASK. Von den letzten sechs Ligaspielen verloren die Grün-Weißen nur eines und gewannen drei.

Der SKN St. Pölten verlor auch das letzte Ligaspiel mit 1:5 zuhause gegen Sturm – die vierte Niederlage in Folge für die Niederösterreicher. Damit kassierte der SKN bereits 67 Gegentore in dieser Saison – der mit Abstand schlechteste Wert aller Bundesligisten. Trotz aller Bekenntnisse war Trainer Oliver Lederer nicht mehr zu halten. Für ihn übernimmt bis Saisonende Didi Kühbauer, der sein Debüt nun gegen seinen Herzensklub feiert.

Der SK Rapid Wien hat von den bisherigen sieben Bundesliga-Duellen gegen den SKN St. Pölten noch keines verloren, fünf davon gewonnen. Auch die drei Heimspiele gegen die Niederösterreicher konnten die Wiener alle für sich entscheiden, allerdings stets nur knapp mit einem Tor Differenz. Diesmal kommt ein ungewöhnlicher, neuer Faktor hinzu: Der Block West ist nach den Vorfällen im Wiener Derby für diese Partie gesperrt – die Rapid-Fans werden es sich demnach im Auswärtsblock bequem machen, was bereits im Vorfeld ein heiß diskutiertes, von der Liga kritisiertes Thema war.

Rapid hat bisher in jedem Heimspiel der Saison zumindest ein Tor erzielt, die letzten fünf Spiele im Allianz-Stadion gingen nicht verloren. St. Pölten hat 12 der bisherigen 14 Auswärtsspiele in dieser Saison verloren. Den einzigen Auswärtssieg gab es am 24. Februar 2018 mit 1:0 in Wolfsberg.

Die letzten direkten Duelle:
SKN St. Pölten 0:5 SK Rapid Wien
SK Rapid Wien 1:0 SKN St. Pölten
SKN St. Pölten 1:4 SK Rapid Wien

Verletzt/Angeschlagen: Tamas Szanto – Devante Parker, Manuel Martic, Maximilian Entrup
Gesperrt: Dejan Ljubicic – niemand
Gefährdet: Giorgi Kvilitaia, Mario Sonnleitner – Babacar Diallo, Damir Mehmedovic, Michael Huber, David Stec
Nächstes Spiel: FK Austria Wien – SK Rapid Wien / SKN St. Pölten – LASK

 

LASK – Red Bull Salzburg

Sonntag 15:00 Uhr, TGW Arena, Schiedsrichter: Robert Schörgenhofer

Das Spitzenspiel am diesem Bundesliga-Wochenende findet in Linz statt. Der starke Aufsteiger LASK gewann am letzten Spieltag mit 1:0 bei der Admira. Ein ganz wichtiger Dreier im Kampf um die internationalen Plätze. Der LASK konnte die letzten drei Spiele allesamt gewinnen und steht daher nun, mit einem Punkt Rückstand auf den Dritten Rapid, auf dem vierten Tabellenplatz. Den kommenden Gegner Salzburg konnte man in dieser Saison schon einige Male ärgern: Von drei Spielen verloren die Linzer nur eine Begegnung und spielten zweimal Unentschieden.

Der designierte Meister aus Salzburg gab sich am letzten Wochenende keine Blöße und besiegte den WAC souverän mit 2:0. Unter der Woche mussten die Bullen eine 2:4-Pleite in der Europa League gegen Lazio Rom hinnehmen. Aufgrund der Doppelbelastung könnte der Tabellenführer seiner B-Elf Spielpraxis geben. Was die Chance auf ein ausgeglichenes Spiel natürlich erhöht.

In den letzten acht Begegnungen in der Bundesliga zwischen dem LASK und Red Bull Salzburg gab es keinen einzigen Sieg der jeweiligen Heimmannschaft. In Salzburg erreichten die Linzer zuletzt drei Remis und gewannen ein Mal. In den letzten acht Heimspielen gegen Red Bull blieb der LASK allerdings sieglos.

Die Oberösterreicher feierten zuletzt drei Siege in Folge. Die Salzburger sind in der Bundesliga seit 22 Spielen ungeschlagen und haben davon 15 Partien gewonnen.

Die letzten direkten Duelle:

Red Bull Salzburg 0:0 LASK
LASK 1:3 Red Bull Salzburg
Red Bull Salzburg 1:1 LASK

Verletzt/Angeschlagen: Dogan Erdogan, Mergim Berisha, Rajko Rep, Alexander Schlager – niemand
Gesperrt: niemand
Gefährdet: Philipp Wiesinger, Hee Chan Hwang, Amadou Haidara, Marin Pongracic
Nächstes Spiel: SKN St. Pölten – LASK / Admira –  Red Bull Salzburg