Nach der Länderspielpause geht es endlich wieder in der Bundesliga weiter. Wir haben wie jede Woche den Faktencheck für euch! LASK – Red Bull... Faktencheck zur 11. Bundesliga-Runde

Nach der Länderspielpause geht es endlich wieder in der Bundesliga weiter. Wir haben wie jede Woche den Faktencheck für euch!

LASK – Red Bull Salzburg

Samstag, 16:00 Uhr, TGW Arena, Schiedsrichter: Harald Lechner

Der Aufsteiger aus Linz lebt in dieser Saison bislang von einer sicheren Abwehr und der Heimstärke: erst elf Gegentore musste LASK in den ersten zehn Spieltagen hinnehmen; nur Gegner Salzburg steht mit acht kassierten Treffern in der Abwehr sicherer. Einen offensiven Leckerbissen darf man also nicht unbedingt erwarten; zumal LASK erst zwölf Treffer gelangen – ihm Vergleich der tabellarisch sechs besten Mannschaften, ist dies mit Abstand der schwächste Wert. Aber die besten Mannschaften Österreichs gelten wohl nicht als Referenzwert für einen Aufsteiger. Schaut man sich daher die zweite Tabellenhälfte an, die von LASK angeführt wird, haben die Linzer hier im Vergleich die meisten Tore erzielt. Neun dieser zwölf Tore erzielte LASK übrigens in der ersten Hälfte. Das eigene Torverhältnis ruinierte man sich am letzten Spieltag, als es bei der Admira eine 2:4-Niederlage setzte.

Salzburg durfte sich am letzten Wochenende, dank zweier Treffer von Munas Dabbur, über einen 2:1-Sieg gegen den WAC freuen. Damit blieb man Tabellenführer Salzburg auf den Fersen. Gegen den kommenden Gegner aus Linz, blieb Salzburg in den letzten sieben Auswärtsspielen ungeschlagen. Aber: in den letzte drei Bundesliga-Spielen gelang den Salzburgern gegen LASK kein Sieg.

Die letzten direkten Duelle:
LASK 1:1 Red Bull Salzburg
Red Bull Salzburg 0:1 LASK
LASK 1:1 Red Bull Salzburg

Verletzt: Rajko Rep , Emanuel Pogatetz, James Holland – Marin Pongracic, Samuel Tetteh, Reinhold Yabo, Jerome Onguene, Hee-Chan Hwang, Christoph Leitgeb, Stefan Stangl
Gefährdet: Peter Michori – Duje Caleta – Car
Nächstes Spiel: SKN St. Pölten – LASK / Admira Wacker Mödling – Red Bull Salzburg

 

SC Rheindorf Altach – Admira Wacker Mödling

Samstag, 18:30 Uhr, CASHPOINT Arena, Schiedsrichter: Christian-Petru Ciochirca

Nachdem Altach in den Spielen zuvor fünfmal ungeschlagen blieb, setzte es am letzten Wochenende gegen die Austria mal wieder eine Niederlage. Mit 0:2 verloren die Vorarlberger dabei im Ernst-Happel-Stadion. Und vor dem Spiel gegen die Admira, spricht die Statistik auch unbedingt für den SCR – von den bisherigen sechs Bundesliga-Heimspielen gegen die Admira wurden nur zwei gewonnen (3 Niederlagen) und man blieb auch in den letzten drei Meisterschaftsduellen mit den Niederösterreichern sieglos (2 Remis, 1 Niederlage). Ein Problem bleibt die Offensive: erst neun Treffer konnte Altach erzielen – der zweitschlechteste Wert nach St. Pölten.

Für die Admira läuft die Saison bisher hervorragend. Die Hälfte der Spiele konnte man gewinnen und steht daher mit 16 Punkten auf Rang fünf, punktgleich mit dem Vierten Rapid. Dabei erfreuen sich nicht nur die Fans der Admira an ihrer Mannschaft, sondern auch der neutrale Zuschauer: in den Spielen mit Beteiligung der Südstädter vielen bereits 40 Tore – soviel wie bei keinem anderen Team. Auch am letzten Spieltag gab es ein Spektakel, als man den LASK zuhause mit 4:2 abfertigte.

Interessanter Statistikvergleich: Der SCR gab in dieser Saison der Tipico Bundesliga nach 1:0-Führungen keinen Punkt ab (3 Siege) – wie sonst nur der FK Austria Wien (5 Siege). Die Admira hingegen holte in dieser Saison der Tipico Bundesliga 6 Punkte nach 0:1-Rückständen  – kein Team mehr (wie Sturm Graz).

Die letzten direkten Duelle
Admira Wacker 4:1 SCR Altach
SCR Altach 0:0 Admira Wacker
Admira Wacker 1:1 SCR Altach

Verletzt: Andreas Lukse, Boris Prokopic, Louis Ngwat-Mahop, Bernhard Janeczek – Florian Fischerauer, Ione Cabrera, Milos Spasic,
Gefährdet: Patrick Salomon – niemand
Gesperrt: Philipp Netzer – niemand
Nächstes Spiel: SC Rheindorf Altach – Wolfsberger AC / Admira Wacker Mödling – Red Bull Salzburg

 

Wolfsberger AC – SV Mattersburg

Samstag, 18:30 Uhr, Lavanttal – Arena/ Schiedsrichter: Julian Weinberger

Seit mittlerweile vier Spielen wartet der WAC nun auf einen Sieg. Auch am letzten Spieltag setzte es in Salzburg eine 1:2-Niederlage; wobei Punkte vor diesem Duell realistischer Weise nicht eingeplant werden konnten. Trotzdem, eine Niederlage ist eine Niederlage. Und so steht der WAC derzeit mit elf Punkten nur auf dem achten Platz in der Tabelle –  und damit einen Rang vor dem kommenden Gegner Mattersburg. Der RZ Pellets WAC gewann 2/3 der Heimspiele gegen den SV Mattersburg (4 von 6) in der Tipico Bundesliga – wie sonst nur gegen den SKN St. Pölten.

Aber: Der SV Mattersburg blieb in den letzten drei Ligaduellen mit RZ Pellets WAC ungeschlagen (2 Siege, 1 Remis). Auswärts haben die Burgenländer aber keine der letzten fünf Begegnungen mit den Kärntnern gewonnen (1 Remis, 4 Niederlagen). Den einzigen Auswärtssieg gab es im ersten Bundesligaduell am 18. August 2012 mit 1:0. Und auch der bisherige Saisonverlauf macht nicht unbedingt mit, konnte Mattersburg doch erst ein Spiel gewinnen. Folglich findet man sich, mit großem Abstand auf den WAC, auf dem vorletzten Platz der Tabelle wieder. Am letzten Spieltag gab es eine 0:1-Heimniederlage gegen Rapid.

Die letzten direkten Duelle:
SV Mattersburg 1:0 Wolfsberger AC
Wolfsberger AC 2:2 SV Mattersburg
SV Mattersburg 2:1 Wolfsberger AC

Verletzt: Christian Dobnik, Alexander Kofler, Christian Klem, Boris Hüttenbrenner – niemand
Gefährdet: Florian Flecker – Alejandro Velasco Farinas
Nächstes Spiel: SC Rheindorf Altach – Wolfsberger AC / SK Sturm Graz – SV Mattersburg

 

SK Rapid Wien – SKN St. Pölten

Samstag 18:30 Uhr, Allianz Stadion, Schiedsrichter: Alexander Harkam

Mittlerweile findet sich Rapid tabellarisch dort wieder, wo man nach dem eigenen Selbstverständnis hingehört – unter den besten vier nämlich. Der letzte 1:0-Erfolg in Mattersburg war zwar keine Offenbarung, trotzdem: drei Punkte sind nun mal drei Punkte. Diese sollten eigentlich auch gegen das abgeschlagene Tabellenschlusslicht aus St. Pölten im Allianz Stadion problemlos eingefahren werden. Zumal Rapid keine der bisherigen fünf Bundesliga-Begegnungen gegen den SKN St. Pölten verloren (3 Siege, 2 Remis) und die beiden Heimspiele jeweils mit einem Tor Differenz gewonnen hat. Rapid traf zudem als einzige Mannschaft der Bundesliga bisher in jedem Spiel.

Der SKN hat es in dieser Saison auch nach zehn Spieltagen noch nicht geschafft, einen Dreier einzufahren. Auch das Torverhältnis ist mit nur acht erzielten und bereits 27 kassierten Treffern desaströs. Ob der SKN den letzten Tabellenplatz in dieser Saison überhaupt noch einmal verlässt, ist Stand jetzt mehr als fraglich. Am letzten Spieltag setzte es eine deutliche 0:3-Heimniederlage gegen Tabellenführer Sturm.

Der SK Rapid Wien traf sechsmal per Weitschuss – am häufigsten. Der SKN St. Pölten kassierte kein Gegentor aus der Distanz – als einziges Team in dieser Saison der Tipico Bundesliga.

 

Die letzten direkten Duelle:
SKN St. Pölten 1:4 SK Rapid Wien
SK Rapid Wien 2:1 SKN St. Pölten
SKN St. Pölten 1:1 SK Rapid Wien

Verletzt: Philipp Malicsek, Ivan Mocinic, Tamas Szanto, Christopher Dibon – Sandro Ingolitsch, Daniel Schütz
Gefährdet: niemand – Damir Mehmedovic
Nächstes Spiel: FK Austria Wien – SK Rapid Wien / SKN St. Pölten – LASK

 

SK Sturm Graz – FK Austria Wien

Sonntag, 16:30 Uhr, Merkur Arena, Schiedsrichter: Markus Hameter

Die 2:3-Heimniederlage gegen Sturm in der ersten Begegnung zwischen diesen beiden Mannschaften, stürzte die Austria Ende Juli in eine kleine Krise. Mittlerweile sind die Veilchen aber seit acht Begegnungen ungeschlagen und liegen nur noch vier Punkte hinter Tabellenführer Sturm. Falls es der Austria gelingen sollte, aus der Merkur Arena drei Punkte zu entführen, wäre man wieder ganz dick im Meisterschaftsrennen. Auf der anderen Seite könnte Sturm einen ernsthaften Konkurrenten auf Distanz von sieben Punkten halten.

Beide Mannschaften konnten ihre beiden letzten Spiele gewinnen. Sturm setzte sich dabei mit 3:0 in St. Pölten durch, während die Austria im Happel Stadion Altach mit 2:0 bezwingen konnte. Die Wiener plagen vor dem Spitzenspiel aber einige Verletzungssorgen.

In den letzten drei Duellen zwischen Sturm Graz und dem FK Austria Wien fielen jeweils zumindest vier Tore. In zwei der letzten drei Begegnungen siegte die jeweilige Auswärtsmannschaft ( 1 x Austria Wien, 1 x Sturm Graz). Ein neuerlicher Sieg in Graz wäre für die Wiener der 100. Meisterschaftssieg über Sturm.

Der SK Sturm Graz gewann seit der 0:4-Heimniederlage gegen den FK Austria Wien 9 der darauffolgenden 11 Heimspiele und ist seit 6 Heimspielen in der Bundesliga ungeschlagen.

Die letzten direkten Duelle:
FK Austria Wien 2:3 SK Sturm Graz
FK Austria Wien 4:1 SK Sturm Graz
SK Sturm Graz 0:4 FK Austria Wien

Verletzt: Thorsten Röcher, Marc Andre Schmerböck, Oliver Filip – Osman Hadzikic, Heiko Westermann, Alexander Borkovic, Ruan, Vesel Demaku, Lucas Venuto, Alexander Grünwald, Robert Almer

Nächstes Spiel: SK Sturm Graz – SV Mattersburg / FK Austria Wien – SK Rapid Wien

Ral, abseits.at

Keine Kommentare bisher.

Sei der/die Erste mit einem Kommentar.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.