Der Rekordmeister gab sich beim 2. Landesligisten SC Melk im Rahmen der Melker Stadioneröffnung, für ein Testspiel die Ehre. 2.100 Zuschauer, lockte das Spiel... Spiel Nummer 2 unter Peter Schöttel: Rapid gewinnt mit 4:0 beim SC Melk

Der Rekordmeister gab sich beim 2. Landesligisten SC Melk im Rahmen der Melker Stadioneröffnung, für ein Testspiel die Ehre. 2.100 Zuschauer, lockte das Spiel bei einer durchaus angenehmen Witterung auf den Fußballplatz.

Rapid startete mit folgender Aufstellung: Königshofer; Sonnleitner, Soma, Pichler, Schrammel; Trimmel, Hofmann, Prager, Saurer; Gartler, Alar.

Die Anfangsminuten, verliefen unspektakulär: Der SC Melk stemmte sich mit allem was er hatte durchaus erfolgreich dem SK Rapid entgegen. Den Hütteldorfern sah man an, dass es erst das zweite Testspiel unter Peter Schöttel war und die Mannschaft noch nicht eingespielt ist. Das Trio Hofmann, Prager und Saurer ließ den Ball gut zirkulieren ohne jedoch gefährliche Aktionen zu kreieren. Der letzte, der “tödliche” Pass wollte einfach nicht gelingen. An dieser Stelle muss man aber auch dem SC Melk Respekt zollen, der immer irgendwie noch ein Körperteil zwischen Rapid und ein mögliches Gegentor brachte.

DAS STÜRMERDUO TRIFFT

In der 26. Minute war es dann soweit: Deni Alar, Neuzugang vom Kapfenberger SV, nimmt den Ball im Sechzehnmeterraum an, dreht sich kurz, schaut auf und versenkt den Ball unhaltbar im Eck. Sein Sturmpartner Rene Gartler konnte in der 42. Minute nach einem Eckball per Kopf auf 2:0 erhöhen. Gartler und Alar suchten sich ständig gegenseitig und ergänzen sich recht gut, diese Kombination hat mit Sicherheit Potential und machte in Melk Lust auf mehr.

In der Halbzeit wurde dann fleißig getauscht, Schimpelsberger kam anstelle von Sonnleitner, der auf der für ihn ungewohnten rechten Abwehrseite agierte. Patocka kam für Pichler, der eine Unsicherheit zeigte, als er sich von einem Melker Stürmer überlaufen ließ. Für Gartler wurde Nuhiu in die Schlacht geworfen und für Alar kam der Neuzugang aus Wiener Neustadt, Guido Burgstaller.

AUCH DIE EINWECHSLER STECHEN…

In der 62. Minute brauchte Nuhiu den Ball nach einem Trimmel-Stanglpass, aus fünf Metern Entfernung nur noch einschieben. Das blieb Nuhius einziges Tor, obwohl er zahlreiche weitere Chancen vorfand – jedoch setzte er den Ball meist ein paar Zentimeter neben den Pfosten. Diese Aktionen waren offenbar nicht nur für den Zuseher, sondern auch für Nuhiu selbst, merklich frustrierend.

Burgstaller, der eigentlich für das Mittelfeld verpflichtet worden war, durfte sich auch im zweiten Testspiel als Stürmer versuchen, was er erneut erfolgreich abwickelte: Wie bereits gegen den SC Retz traf Burgstaller auch diesmal zum 4:0-Schlusspunkt. Dieses Tor entsprach dem Prädikat sehenswert: Mit viel Gefühl zirkelt Burgstaller den Ball aus etwa 16 Metern direkt ins Kreuzeck.

KULESKI ALS AUFFÄLLIGSTER AMATEUR

Zwischen Minute 60 und 70 wurde den jungen Wilden aus Rapids Amateurelf Einsatzzeit vergönnt. Wydra, Kuleski, Behrendt, Kerschbaumer und Haas kamen statt Soma, Trimmel, Hofmann, Prager und Saurer. Die Jungen spielten auf diesem Niveau gut mit, einer fiel dem Zuschauer jedoch nicht nur aufgrund seiner Körpergröße (1,68m) besonders auf: Vasil Kuleski, forderte viele Bälle, verteilte sie und sorgte für die gefährlichsten Szenen nach der Auswechslung des “Stammpersonals”. Sein Tor wollte ihm nicht glücken, die Möglichkeiten dafür waren jedoch da.

Alles in allem war es ein solides Testspiel in einem nettem Ambiente für den SK Rapid Wien. Das nächste Testspiel findet am 1.Juli in Bad Wimsbach (OÖ) gegen 1860 München statt.

MZ, abseits.at

Daniel Mandl Chefredakteur

Gründer von abseits.at und austriansoccerboard.at | Geboren 1984 in Wien | Liebt Fußball seit dem Kindesalter, lernte schon als "Gschropp" sämtliche Kicker und ihre Statistiken auswendig | Steht auf ausgefallene Reisen und lernt in seiner Freizeit neue Sprachen

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