In der 13.Runde der tipp3 Bundesliga powered by T-Mobile gibt’s de facto keine „Spitzenduelle“, dafür aber äußerst interessante Paarungen: So trifft etwa mit Red... tipp3 Bundesliga, 13.Runde – Wiedergutmachungsduelle in Wien und Innsbruck

In der 13.Runde der tipp3 Bundesliga powered by T-Mobile gibt’s de facto keine „Spitzenduelle“, dafür aber äußerst interessante Paarungen: So trifft etwa mit Red Bull Salzburg der Tabellendritte auf den Vierten Ried und der Fünfte Rapid bekommt es mit dem Sechsten Sturm zu tun.

 

RED BULL SALZBURG – SV RIED

Samstag, 16:00 Uhr | Red Bull Arena | SR Eisner

Ohne den angeschlagenen Brasilianer Leonardo und den weiterhin verletzten Douglas, Mendes, Alan und Leitgeb empfängt Red Bull Salzburg heute die SV Ried, die nach dem Cup-Sieg in Wien-Hütteldorf mit breiter Brust nach Salzburg anreisen kann. Paul Gludovatz kann dabei auf dieselbe Elf zurückgreifen, die bei Rapid gewann. Allerdings sind kleinere Rotationen aufgrund der kraftaufwändigen 120 Minuten im Hanappistadion nicht ausgeschlossen. Sicher ist, dass Anel Hadzic wieder die wichtige Position im zentralen Mittelfeld bekleiden wird. Ebendieser ist nach vier gelben Karten gefährdet, ebenso wie Thomas Hinum.

Der abseits.at-Tipp: Salzburg präsentierte sich zuletzt nicht souverän, Ried hingegen gewohnt kompakt: Das Spiel in der Red Bull Arena endet Unentschieden, 1:1.

 

SK RAPID WIEN – SK STURM GRAZ

Samstag, 18:30 Uhr | Hanappistadion | SR Drachta

Rapid ist nach dem 1:2 nach Verlängerung im Cup gegen Ried auf Wiedergutmachung mit den Fans aus – diese allerdings werden auf Support verzichten. Zu allem Überfluss fehlt womöglich Kapitän Steffen Hofmann, der über Knieprobleme klagt. Somit liest sich die Startaufstellung der Hütteldorfer, die wieder in einem 4-4-2-System auflaufen werden, unprominent. Doch auch Sturm hat Probleme: Neben den gesperrten Weber und Dudic fehlen gleich beide Torhüter – Gratzei und Cavlina – verletzungsbedingt, wodurch Schachner das Tor hüten wird. Zudem fällt auch Jürgen Säumel aus, wodurch Sturms defensives Mittelfeld komplett ersetzt werden muss. Dafür kann Franco Foda im Angriff mit Kienast, Szabics, Bodul und Haas aus dem Vollen schöpfen.

Der abseits.at-Tipp: Rapids Misere geht weiter, Sturm hat im Gegensatz zu den Hütteldorfern Fußballer in ihren Reihen, die Spiele entscheiden können: 1:0 für den SK Sturm.

 

FC WACKER INNSBRUCK – SC WIENER NEUSTADT

Samstag, 18:30 Uhr | Tivoli | SR Krassnitzer

Da Iñaki Bea eine schöpferische Pause bekam, wird die Innenverteidigung der Innsbrucker aus Dakovic und Kofler bestehen – und auch sonst muss Walter Kogler umstellen, denn auch Merino fällt verletzungsbedingt aus. Ähnlich wie bei Rapid gilt es für den FC Wacker die Cup-Pleite gegen Grödig auszumerzen und die Fans zu versöhnen. Peter Stöger muss andererseits auf Schicker, Salkic und Troyansky verzichten – statt ihnen spielen Klapf, Besenlehner und Helly. Mittelfeldorganisator Mario Reiter ist nach der vierten gelben Karte gefährdet.

Der abseits.at-Tipp: Wacker Innsbruck fehlen heute die „Hirne“ – ohne Bea und Merino wird es für die Tiroler sehr schwer. Wiener Neustadt kann abwartend agieren und wird dies zu einem 1:1 nutzen!

 

SV MATTERSBURG – ADMIRA

Samstag, 18:30 Uhr | Pappelstadion | SR Kever (Schweiz)

Neben den verletzten Doleschal und Ilsanker muss Franz Lederer auch auf den gesperrten Ilco Naumoski verzichten, wodurch das System der Mattersburger adaptiert werden muss. Die Burgenländer werden voraussichtlich in einem 4-2-3-1 auflaufen, was gegen die Admira sicher nicht die schlechteste Variante wäre, zumal dies ein Übergewicht im Mittelfeld erleichtern sollte. Bei der Admira ist Ouedraogo wieder fit – er wird gemeinsam mit Philipp Hosiner stürmen. Im Mittelfeld wurde die Admira durch die starken Leistungen des Tschechen Zeman noch einmal flexibler, Didi Kühbauer kann aus dem Vollen schöpfen.

Der abseits.at-Tipp: Eine hart umkämpfte und ausgeglichene Partie, entscheidet das Team für sich, das das erste Tor erzielt. Und dies werden ausnahmsweise die Mattersburger sein, die den kleinen Admira-Knacks aus dem Cup aufnutzen können: 2:1 für den SVM.

 

KAPFENBERGER SV 1919 – FK AUSTRIA WIEN

Sonntag, 16:00 Uhr | Franz-Fekete-Stadion | SR Hameter

Der KSV hat vor allem defensiv große personelle Probleme: Mit Taboga und Mavric fallen zwei etatmäßige Verteidiger verletzungsbedingt aus. Weiter vorne muss man auf Micic und Felfernig verzichten. Harrer ist zudem gelbgefährdet. Der KSV wird mit einer Viererabwehrkette auflaufen, die so noch nie zusammen spielte. Die Austria allerdings kann auf ihr gewohntes 4-2-3-1 und alle Stammspieler zurückgreifen, wird ihr übliches Spiel aufziehen und Kapfenberg von der ersten Minute an beherrschen. Die Stürmerfrage wird erneut spontan entschieden: Barazite hat als Solospitze die besseren Karten als Linz – dieser allerdings erzielte beim ersten Saisonduell mit dem KSV vier Tore und damit ebenso viele wie in vier Partien gegen die Obersteirer in der Saison 2010/11…

Der abseits.at-Tipp: Gegen eine defensiv indisponierte Kapfenberger Elf hat die Wiener Austria keine Schwierigkeiten und gewinnt mit 3:0.

Daniel Mandl, abseits.at

Daniel Mandl Chefredakteur

Gründer von abseits.at und austriansoccerboard.at | Geboren 1984 in Wien | Liebt Fußball seit dem Kindesalter, lernte schon als "Gschropp" sämtliche Kicker und ihre Statistiken auswendig | Steht auf ausgefallene Reisen und lernt in seiner Freizeit neue Sprachen

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