Der vorletzte Spieltag der Herbstsaison steht vor der Tür und abseits.at hat wieder eine Vorschau für euch. Im Kellerduell zwischen der Vienna und dem... Vorschau: 18. Spieltag der “Heute für Morgen” Erste Liga

Heute für Morgen Erste LigaDer vorletzte Spieltag der Herbstsaison steht vor der Tür und abseits.at hat wieder eine Vorschau für euch. Im Kellerduell zwischen der Vienna und dem SV Horn geht es um wichtige Punkte für den Abstiegskampf. Altach will gegen Aufsteiger Parndorf die Tabellenführung sichern. Die Herren aus St. Pölten versuchen gegen Hartberg ins vordere Tabellendrittel vorzudringen. In Mattersburg hofft die Lederer-Elf nach einem Sieg gegen Hartberg auf einen Aufwärtstrend, welcher gegen die Austria Lustenau anhalten soll. Und im Live-Spiel der Runde wollen die Kapfenberger mit etwas Glück die Tabellenführung ergattern, Vorraussetzung ist ein Sieg gegen Liefering.

First Vienna FC 1894 – SV Horn

Freitag, 18:30 | Stadion Hohe Warte, Wien

Kellerduell in der “Heute für Morgen” Erste Liga, die Vienna (9.) von Kurt Garger trifft auf die Waldviertler aus Horn (10.). Beide Mannschaften stehen mit dem Rücken zur Wand. Die Partie hat K.O.-Modus-Atmosphäre, steigt doch bereits eine Woche später, am letzten Spieltag der Hinrunde, das Rückspiel in Horn. Zwei Sechs-Punkte-Spiele innerhalb von nur 14 Tagen, beide Teams benötigen unbedingt Zählbares um den Anschluss an das sichere Mittelfeld nicht zu verlieren. An Selbstvertrauen mangelt es wohl bei beiden Teams, die Wiener verloren zuletzt gegen ebenfalls sehr schwache Parndorfer, mit einer inferioren Leistung im Burgenland. Damit setzte es die bereits vierte Niederlage in Folge, wenn man das Cup-Aus gegen die Admira mitzählt. In der Liga wurden die letzten Punkte, Äuswärts gegen Liefering eingefahren. Garger muss es schaffen seiner Elf die momentane Situation einzuimpfen, um nicht als Schlusslicht in die Winterpause zu gehen.

Bei den Hornern sieht’s ähnlich aus: Nach zwei Niederlagen gegen Kapfenberg und St. Pölten, brauchen die Waldviertler unbedingt Punkte. Diese sollen jetzt gegen die Vienna eingefahren werden. Das erste Aufeinandertreffen in der Liga konnten die Horner mit einem 3:1-Sieg vor heimischer Kulisse für sich entscheiden. Damals profitierte man jedoch auch von der Abschlussschwäche der Wiener. Vor allem Aschauer ließ einige gute Chancen für die Wiener aus und hätte des Öfteren die Führung besorgen müssen. Es stehen uns zwei interessante Spiele ins Haus! Am Ende wird wohl das Team gewinnen, welches sich besser überwinden kann und trotz der Rückschläge in den letzten Wochen mehr Präsenz auf dem Platz zeigt.

Gesperrte Spieler: Vienna – Georg Krenn (rot), Vasil Kuleski (rot); Horn – Nico Antonitsch (gelb)

Gefährdete Spieler: Vienna – Dominik Rotter

Verletzte Spieler: Horn – Hannes Eder, Christoph Wieser (Kreuzbandriss), Bernd Gschweidl

SCR Altach – SC/ESV Parndorf

Freitag , 18:30 | Cashpointarena, Altach

Der Aufsteiger Parndorf gastiert beim Tabellenführer aus Altach. Die Herren von Paul Hafner kommen mit viel Selbstbewusstsein ins Ländle. Nach dem schlechten Saisonstart kommen die Burgenländer immer mehr in Form und haben sich anscheinend endlich an die Liga gewöhnt. Nach einem Sieg im Burgenland-Derby gegen Mattersburg, konnte die Hafner-Elf auch am vergangenen Spieltag gegen die Vienna voll punkten. Obwohl Parndorf keine aufregende Leistung zeigte, schien es für die Wiener mit links zu reichen. Die stark umgestellten Döblinger brachten keinen Spielfluss zusammen und hatten quasi in 90 Spielminuten keine einzige Torchance. Mit den zwei Siegen verließen die Burgenländer auch erstmals den Schleudersitz und gaben die rote Laterne an Horn ab.

Mit dem Tabellenführer der “Heute für Morgen” Erste Liga kommt aber nun ein Gegner, welcher an einem normalen Tag wohl übermächtig scheint. Damir Canadi will natürlich als Herbstmeister überwintern und deshalb muss gegen den Außenseiter aus Parndorf, vor heimischer Kulisse, ein Sieg her. Der Kapfenberger SV wartet schon im Windschatten und wartet nur auf einen Ausrutscher der Vorarlberger. Nach einem 3:0 Sieg gegen Hartberg holten die Altacher im letzten Ländle-Derby ein 1:1 Unentschieden gegen Lustenau. Gegen Parndorf soll nun die Pflicht erfüllt werden und am kommenden letzten Spieltag die Kür gegen Liefering.

Gesperrte Spieler: Altach – Johannes Aigner (rot); Parndorf – Patrick Baumeister (gelb)

Gefährdete Spieler: Altach – Alexander Pöllhuber; Parndorf – Sebastian Wimmer

Verletzte Spieler: Parndorf – Thomas Jusits (Knieverletzung)

SKN St. Pölten – TSV Hartberg

Freitag, 18:30 | NV Arena, St. Pölten

Formhoch gegen Formtief, so könnte diese Partie auch heißen. Der SKN St. Pölten begrüßt den TSV Hartberg in der heimischen NV Arena und will die nächsten drei Punkte einfahren. Die Herren von Gerald Baumgartner sind im Aufwind und konnten die letzten vier Spiele für sich entscheiden. Gegen den TSV Hartberg soll diese Serie fortgesetzt werden. Für die Hartberger wird es schwer werden, diese Serie zu brechen. Seit fünf Spieltagen warten die Steirer auf einen vollen Erfolg. Vom Formhoch der Startphase der Saison ist nicht mehr viel übrig geblieben. Der Ausblick ist düster und zeigt eher Richtung Abstiegskampf. Bei den Hartbergern wird Lukas Waltl nur zuschauen können. Der Tormann kassierte bei der 1:3-Niederlage seiner Elf gegen Mattersburg eine rote Karte und darf nur auf der Tribüne Platz nehmen.

Bei den St. Pöltnern fehlt eine wichtige Stütze des Mittelfeldes. Michael Ambichl ist nach seiner fünften gelben Karte ebenfalls nicht spielberechtigt und kann seinem Team somit nicht helfen. Sonst schaut es jedoch gut aus im Kader der Niederösterreicher. Bei den Hartbergern fehlen, außer den beiden Tormännern, noch Daniel Gremsl, welcher an einer Muskelverletzung laboriert. St. Pölten kämpft um den Einzug ins obere Tabellendrittel und Hartberg könnte bei einer Niederlage mitten im Abstiegskampf stecken.

Gesperrte Spieler: St. Pölten – Michael Ambichl (gelb); Hartberg –  Lukas Walter (rot)

Gefährdete Spieler: St. Pölten – Konstantin Kerschbaumer, Tomasz Wisio, Mirnel Sadovic, Jano; Hartberg – Günther Friesenbichler, Peter Zulj, Thomas Hopfer, Velibor Vasilic

Verletzte Spieler: Hartberg – Jürgen Rindler (Knorpelschaden), Daniel Gremsl

SV Mattersburg – Austria Lustenau

Freitag, 18:30 | Pappelstadion, Mattersburg

Bei den Burgenländern aus Mattersburg heißt es nach dem Sieg gegen Hartberg erstmal kräftig durchatmen. Mit dem vollen Erfolg gegen die Steirer konnte die Lederer-Elf vorerst ins gesicherte Mittelfeld vordringen. Zuletzt musste befürchtet werden, dass die Mannschaft aus dem Burgenland noch weiter zurückfällt. Nun soll der Turnover geschafft werden und das Ziel ist klar, der Weg soll ins obere Tabellendrittel führen. Nach der gescheiterten Mission sofortiger Wiederaufstieg, heißt es nun Schadensbegrenzung zu betreiben und so weit wie möglich nach vorne zu kommen. Die Kicker aus dem Ländle werden aber etwas dagegen haben. Die Vorarlberger wollen nach vier sieglosen Partien wieder einen Dreier holen, um den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verlieren. Bei einer Niederlage könnte Altach und auch der Kapfenberger SV bereits ordentlich enteilen.

Verlieren also fast verboten für die Mannschaft von Trainer Helgo Kolvidsson. Bei beiden Teams werden Spieler gesperrt fehlen. Manuel Prietl fehlt nach seiner fünften gelben Karte beim SVM, ebenso wie Emanuel Sakic und Jailson ihrem Trainer aus Lustenau fehlen werden. Weiters muss Franz Lederer auf Dominik Doleschal verzichten und auf den langzeitverletzten Manuel Seidl. Bei der Austria fehlt zudem Mehmet Bulut, welcher aufgrund eines Kreuzbandrisses nicht mit von der Partie ist. Brisantes Detail am Rande: In einer Woche steigt schon das Rückspiel in Lustenau, vermutlich kann nur eine Mannschaft zufrieden in den verdienten Winterurlaub starten.

Gesperrte Spieler: SVM – Manuel Prietl (gelb); Austria – Jailson (gelb-rot), Emanuel Sakic (gelb)

Gefährdete Spieler: SVM – Patrick Farkas; Austria Mario Bolter, Thiago, Dominic Pürcher, Patrick Salomon, Christoph Stueckler

Verletzte Spieler: SVMDominik Doleschal, Manuel Seidl; AustriaMehmet Bulut (Kreuzbandriss)

Kapfenberger SV 1919 – FC Liefering

Freitag, 20:30 | Franz Fekete Stadion, Kapfenberg (live auf Orf Sport +)

Die Livepartie der Runde heißt Kapfenberger SV gegen den FC Liefering. Die Steirer sind momentan die formstärkste Mannschaft der Liga. Nach dem holprigen Start in die Saison ist die Mannschaft von Kurt Russ im Ligaalltag angekommen und zeigt eine gute Leistung nach der anderen. Unglaubliche elf Partien ist die Mannschaft aus Kapfenberg ungeschlagen. Dabei holte die Russ-Elf in den letzten sechs Partien sechs Siege. Mit einem weiterem Dreier gegen Liefering und einer gleichzeitigen Niederlage von Altach, könnte man theoretisch bereits die Tabellenführung übernehmen. Ob sich der Tabellenführer vor heimischer Kulisse gegen Parndorf anpatzt, bleibt aber ein großes Fragezeichen. Trotzdem gilt es die gelungene Hinrunde gegen die Salzburger abzurunden.

Bei den Lieferingern läuft es derzeit alles andere als rund. Der letzte volle Erfolg liegt bereits sieben Spieltage zurück Damals gewann der FC gegen den SV Horn mit 4:2. Dank dem tollen Start in die Saison liegen die Salzburger noch auf dem vierten Tabellenrang, punktegleich mit den Herren vom SKN St.Pölten. Wenn man den Tabellenplatz sichern will müssen unbedingt wieder Punkte her, doch ob es gegen die starken Kapfenberger etwas zu holen gibt wird sich erst zeigen müssen. Gute Nachricht bei den Lieferingern, außer Quaschner ist der gesamte Kader einsatzbereit und kann gegen die Kapfenberger starten. Bei den Steirern fehlen Goalie Andreas Lukse und Ralph Spirk, welcher demnächst von einem Mittelfußbruch zurück kommen sollte. Das Livespiel der Runde verspricht Spannung, mit einem Favoriten aus Kapfenberg und einem Herausforderer aus Liefering.

Gesperrte Spieler: Liefering – Nils Quaschner(gelb-rot)

Gefährdete Spieler: Liefering – Mario Konrad,

Verletzte Spieler: Kapfenberg – Andreas Lukse(Knieverletzung), Ralph Spirk(Mittelfußbruch)

Michael Putz, abseits.at

Michael Putz

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