Die “Heute für Morgen” Erste Liga geht in die entscheidende Phase und abseits.at hat sich die Partien der nächsten Runde für euch etwas genauer... Vorschau, 29.Runde der Heute für Morgen Erste Liga: Kann Grödig den Vorsprung auf Austria Lustenau ausbauen?

SV Grödig Wappen, LogoDie “Heute für Morgen” Erste Liga geht in die entscheidende Phase und abseits.at hat sich die Partien der nächsten Runde für euch etwas genauer angeschaut. Hier eine aktuelle Zusammenfassung aller Aufeinandertreffen der 29. Runde.

 

Austria Lustenau – TSV Hartberg

Freitag, 18:30 Uhr | Reichshofstadion, Lustenau

Unterschiedlicher könnte die Ausganslage für diese beiden Vereine nicht sein. Austria Lustenau hat mit guten Leistungen noch die Chance auf den Aufstieg und Hartberg versucht den Abstand auf BW Linz zu vergrößern, um nicht doch noch auf den Relegationsplatz abzurutschen. Die Statistik spricht klar für die Vorarlberger, welche zwei der letzten drei Begegnungen für sich entscheiden konnten. In der letzten Partie konnten die Hartberger ein 0:0-Unentschieden erreichen. Ein Selbstläufer wird es für den Herbstmeister jedoch nicht. Viel zu unkonstant waren die Leistungen der Mannschaft von Trainer Helgi Kolviðsson. Nach einer herben 0:3-Niederlage gegen Tabellenschlusslicht Linz und einem mageren 1:0-Sieg gegen Fixabsteiger FC Lustenau, konnten die Herren aus Vorarlberg gegen die Vienna ein 0:0 erkämpfen und verloren gegen den Kapfenberger SV mit 1:2. Unterm Strich konnte sich Grödig mit fünf Punkten absetzen und Austria Lustenau ist gehörig unter Zugzwang. Punktet man nicht voll gegen die Gludovatz-Elf ist der Traum vom Aufstieg fast schon ausgeträumt. Aber auch die Hartberger werden sich nicht verstecken und versuchen den Abstand auf den Relegationsplatz möglichst hoch zu halten. Für Spannung ist gesorgt, wenn am Freitag die Austria nach dem letzten Strohhalm im Aufstiegskampf greift.

 

SKN St. Pölten – FC Lustenau

Freitag, 18:30 | NV Arena, Sankt Pölten

Die Vorzeichen auf eine ausgeglichene Partie könnten nicht deutlicher sein. In den letzten drei Spielen konnten je beide Mannschaften einen Sieg erringen und einmal trennten sich die beiden Teams mit einem Unentschieden. Für beide Mannschaften geht es eigentlich nur noch um die goldene Ananas. St. Pölten liegt auf dem vierten Tabellenrang und es fehlen 13 Zähler auf den Platz an der Sonne. Der FC Lustenau ist insolvent und muss nach der Saison den schweren Gang in den Amateurbereich antreten. Die Auswärtsfahrten werden mittlerweile durch private Gönner finanziert, denn der FC ist quasi zahlungsunfähig. Die Spieler haben natürlich noch ein großes Interesse daran zu spielen. Da der FC Lustenau seinen Spielbetrieb bis Saisonende noch aufrechterhalten kann, können sich die Kaderspieler in den restlichen Spielen noch ins Rampenlicht spielen, um möglichst gute Karten für die nächste Saison zu haben. Natürlich versuchen alle Spieler für die nächste Saison wieder einen neuen Verein zu finden. Das Momentum liegt derzeit aber bei den Niederösterreichern, obwohl man gegen die Vienna nur ein Unentschieden erzielen konnte. Der FC Lustenau wurde dagegen vor heimischer Kulisse von Tabellenführer Grödig mit 0:5 abgefertigt. Nicht die besten Vorrausetzungen für die Kicker des FC.

 

SV Grödig – SCR Altach

Freitag, 18:30  | Unterbergarena, Grödig

Im Spitzenspiel der “Heute für Morgen” Erste Liga trifft der Tabellenführer aus Grödig auf den SCR Altach. Die Grödiger wollen mit einem weiteren Dreier den Abstand auf Austria Lustenau ausbauen, oder zumindest konstant halten. Viele Tore werden die Zuschauer vermutlich nicht sehen: In drei Partien gab es ebenso viele Tore. Die Grödiger gewannen zwei der drei Aufeinandertreffen mit 1:0. Altach konnte das letzte Match gegen Grödig mit einem 1:0 für sich entscheiden. Auch den Altachern fehlen zu viele Punkte, um sich noch berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg zu machen. Derzeit fehlen elf Zähler auf Grödig. Trotzdem kann man eine motivierte Elf von Trainer Damir Canadi erwarten. Falls Grödig aber auch gegen Altach einen vollen Erfolg feiern kann, ist der Weg in die Bundesliga nicht mehr weit. Das werden auch die Spieler von Adolf Hütter  wissen und voll auf einen Heimsieg spielen.

 

SV Horn – Kapfenberger SV

Freitag, 18:30 | Waldviertler Volksbank Arena, Horn

Für den Aufsteiger läuft es in der Rückrunde nicht so rund. Seit vier Spielen ist die Mannschaft aus dem Waldviertel ohne Sieg. War die Niederlage gegen Grödig noch planbar, setzte es gegen die Vienna ein bitteres 2:3 vor den heimischen Fans. Dabei gelang den Wienern erst in der Schlussphase der Siegtreffer durch Miesenböck. Es folgte ein Unentschieden gegen den FC Lustenau und eine Niederlage gegen Altach. Gegen Kapfenberg soll der Weg zurück in die richtige Spur gefunden werden. Mit Sicherheit keine leichte Aufgabe für die Horner. Der ehemalige Bundesligist aus Kapfenberg ist seit acht Partien ungeschlagen und konnte davon sieben Spiele gewinnen und einmal gab es ein Remis gegen Altach. Die Elf von Klaus Schmidt geht somit mit einer großen Menge Selbstvertrauen in die kommende Partie gegen Horn. Die Steirer enttäuschten zwar in der Hinrunde, können ihr Potenzial aber langsam abrufen und gehen auch im Waldviertel als Favorit an den Start.

 

BW Linz – First Vienna FC 1894

Freitag, 20:30 | Linzer Stadion, Linz

Nach dem bitteren Unentschieden gegen Hartberg, im Nachtragspiel am Montag, werden die Linzer wohl oder übel in die Relegation müssen. Die Oberösterreicher führten bis kurz vor Ende mit 2:0, kassierten aber in der Schlussphase noch zwei Treffer gegen den direkten Konkurrenten. Durch den Zwangsabstieg des FC Lustenau kann sich BW Linz als Tabellenschlusslicht aber über die Relegation in der Ersten Liga halten. Für die Vienna läuft es derzeit sportlich besser. Seit fünf Spielen ist die Mannschaft von Alfred Tatar ungeschlagen und zählt zu den Gewinnern der Rückrunde. Sportlich gesehen ist der Klassenerhalt bereits geschafft. Mit 14 Punkten Abstand auf den Relegationsplatz sollte nicht mehr viel anbrennen. In den letzten drei Aufeinandertreffen konnte die Vienna einmal gewinnen. Die anderen beiden Partien gingen je Unentschieden aus.  Das Duell verspricht Spannung und wird live auf Sky und auf ORF Sport Plus übertragen.

Michael Putz, abseits.at

Michael Putz

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