Im Laufe des März stehen noch einige spannende Partien an! Wir sehen uns die interessantesten Begegnungen der großen Fußballbühnen für euch genauer an! Manchester... Das sind die heißesten Duelle im März 2018!

Im Laufe des März stehen noch einige spannende Partien an! Wir sehen uns die interessantesten Begegnungen der großen Fußballbühnen für euch genauer an!

Manchester United – FC Sevilla (13.03. Champions League)

Mit attraktivem Fußball überzeugt Manchester United in dieser Saison nicht. Aber, die Ergebnisse stimmen. Und das ist es, was für den Hardcore-Pragmatiker Jose Mourinho nun einmal zählt. Am letzten Wochenende setzten sich die Red Devils dabei im Spitzenspiel der Premier League gegen den FC Liverpool mit 2:1 durch. Ein Sieg, der vor allem auf einer starken Defensive beruhte, die das Liverpooler Wunder-Trio bestehend aus Sadio Mane, Roberto Firmino und Mohamed Salah nicht zur Entfaltung kommen ließ. Nur 23 Treffer hat United in der Premier League kassiert – zweitbester Wert. Im kommenden Achtelfinale der Champions League ist man gegen den FC Sevilla klarer Favorit – auch wenn sich United aufgrund des 0:0 im Hinspiels nicht nur auf die Defensive verlassen kann. Ein Tor müsste fürs Weiterkommen mindestens her.

Dieses eine Tor braucht der FC Sevilla auch. Und genau da könnte das Problem liegen: denn die Andalusier haben in dieser Saison in La Liga nach 28 Spielen erst 36 Treffer auf dem Konto – der mit Abstand schlechteste Wert unter den aktuellen Top fünf in Spanien. Aber auch die Defensive ist in dieser Saison bislang nicht wirklich sattelfest: schon 42 Gegentreffer musste das Team von Trainer Vincenzo Montella hinnehmen. Da wundert es nicht, dass es nächstes Jahr im heimischen Estadio Ramon Sanchez Pizjuan keinen Champions-League-Fußball zu bestaunen geben wird. Denn aktuell belegt der FC nur den fünften Rang der Tabelle und hat bereits   elf Punkte Rückstand auf den Vierten FC Valencia, gegen den es am letzten Wochenende eine 0:2-Niederlage setzte.

FC Barcelona – FC Chelsea (14.3. Champions League)

Die Meisterschaft ist dem FC Barcelona in Spanien zehn Spieltage vor Schluss eigentlich kaum noch zu nehmen. Die Katalanen ziehen dabei mit acht Punkten Vorsprung auf den Zweiten Atletico Madrid einsam ihre Kreise. Stark ist in dieser Saison vor allem die Defensive. Erst 13 Treffer musste Barca in La Liga bislang hinnehmen. Zum Vergleich: Real Madrid kassierte bereits 30 Gegentreffer. Aber auch die Offensive ist mit 72 Treffern bislang mehr als ordentlich in Form. Wobei, etwas Esprit hat der FC Barcelona nicht erst unter dem neuen Trainer Ernesto Valverde eingebüßt. Im Camp Nou regiert nun öfters der Pragmatismus. Schön spielen ist nicht immer angesagt. Solange man jedoch einen Leo Messi und Luis Suarez in seinen Reihen weiß, die La Liga in dieser Saison 24 bzw. 21 Treffern kurz und klein schießen ist das vielleicht auch gar nicht nötig. Im Rückspiel des Achtelfinales der Champions League gegen den FC Chelsea hat Barca nach dem 1:1 an der Stamford Bridge jedenfalls alle Trümpfe auf seiner Seite.

Das liegt vor allem daran, dass die Londoner ihre vielleicht beste Saisonleistung im Hinspiel nicht mit einem deutlicheren Ergebnis krönen konnten. Chelsea erspielte sich dabei die besseren Chancen, musste aber am Ende den unglücklichen Ausgleich hinnehmen, was die die Situation für das Rückspiel um einiges schwieriger macht. Gerade aber ein positives Abschneiden in der Champions League könnte die bislang eher verkorkste Saison der Blues noch retten. Denn in der heimischen Premier League mag es in dieser Spielzeit bislang einfach nicht laufen. In den letzten sechs Spielen setzte es gleich vier Niederlagen. Dabei verlor man nicht nur gegen die beiden Manchester-Vereine, sondern auch deutlich gegen Bournemouth und Watford. Und abseits des sportlichen zerstört sich der Verein nach einer Meistersaison durch interne Machtkämpfe mal wieder selbst. Trotzdem liegt Chelsea nur vier Punkte hinter dem Vierten FC Liverpool.

FC Bayern München –  Borussia Dortmund (31.3. Deutsche Bundesliga)

Was waren die Duelle zwischen dem FCB und dem BVB für großartige Spiele. Als sich noch Pep Guardiola und Thomas Tuchel sich versuchten auszucoachen; als Jürgen Klopp mit seinem Vollgasfußball die Bayern in eine so schwere Identitätskrise stürzte, das man in München keine andere Möglichkeit mehr sah, als die Dortmunder leer zu kaufen. Davon kann aktuell jedoch keine Rede sein. Denn nicht die Münchner, sondern die Borussia steckt momentan in einer Identitätskrise. Für welchen Fußball die Gelbschwarzen stehen wollen, ist nicht mehr ersichtlich. Die letzten Transferperioden, als der BVB zum Selbstbedienungsladen der Großen in Europa wurde, haben ihre Spuren hinterlassen. Den Qualitätsverlust, den die Dortmunder dabei erlitten, aufzufangen, ist schier unmöglich. Hinzu kommt, dass Dortmund mit Thomas Tuchel zwar über einen großartigen Trainer verfügte, es aber menschlich nicht passte. Das Experiment Peter Bosz ging schief und Nachfolger Peter Stöger hat noch keine Mittel gefunden, die PS des BVB-Motors auf die Straße zu bringen. Und das alles, während die Bayern mal wieder einsam ihre Kreise in der Bundesliga ziehen und theoretisch schon im Duell mit dem ehemalige Erzrivalen die Meisterschaft perfekt machen könnten. An eine Überraschung durch den BVB, daran glaubt eigentlich niemand. Und gerade diese Möglichkeit, die Bayern scheitern zu sehen, hatte ja den Reiz dieses Duells immer ausgemacht.

Juventus Turin – AC Milan (31.3. Serie A)

Nach dem der Meisterschaftskampf in der Serie A der lange Zeit der wohl einzige spannende der großen europäischen Ligen war, geht nun auch hier wieder alles seinen gewohnten Gang. Serienmeister Juventus Turin führt die Tabelle zwar nur mit einem Punkt vor dem SSC Neapel an, hat aber ein Spiel weniger absolviert und die letzten elf Spiele in Folge gewonnen. Die letzte Niederlage gab es in der Liga dabei am 19. November letzten Jahres. Und dass noch viele hinzukommen werden, daran glaubt in Italien wohl niemand mehr. Wie gewohnt, spielt die alte Dame keinen berauschenden Fußball, ist unter Trainer Max Allegri aber eine echte Effizienzmaschine. In Spitzenspielen wird eine Führung auch gerne einmal mit einer tiefstehenden Fünferkette verteidigt. Ob man das nun gut findet oder nicht – es funktioniert. Juve stellt mit 15 Gegentreffern die beste Abwehr, hat aber auch schon 65 Treffer erzielt. Offensiv stechen dabei natürlich vor allem die Gaucho-Connection Gonzalo Higuain und Paulo Dybala hervor.

Gegner AC Milan wird es also sehr schwer haben, in Turin etwas Zählbares mitzunehmen. Wobei die Rossoneri aktuell so etwas wie die Mannschaft der Stunde in der Serie A sind. Nach dem die erste Saisonhälfte trotz aller Investitionen in der Sommerpause ziemlich bescheiden verlief, blieb die Mannschaft von Trainer Gennaro Gattuso in den letzten zehn Spielen ungeschlagen. Die letzten vier Begegnungen gewann Milan dabei allesamt. Damit sind auch die Champions – League-Plätze wieder in greifbare Nähe gerückt. Vor allem der Spanier Suso hat dazu einen großen Beitrag geleistet. Wobei es den überragenden Spieler in dieser Mannschaft nicht gibt. Keiner hat bislang zweistellig getroffen. Daneben konnte offensiv auch Eigengewächs Patrick Cutrone überzeugen, der wie Suso sechs Saisontreffer erzielen konnte.