Die 27. Runde ist Geschichte und allmählich dürfen die Domstädter für die erste Liga planen, da die Konkurrenten wöchentlich patzen. Im Abstiegskampf gelingen den... 2. Deutsche Liga: Zulechner trifft, aber Möschl siegt im Derby

Die 27. Runde ist Geschichte und allmählich dürfen die Domstädter für die erste Liga planen, da die Konkurrenten wöchentlich patzen. Im Abstiegskampf gelingen den Sandhäusern die Big Points und für Ingolstadt wird es allmählich eng. Aus heimischer Sicht gibt es Positives aus Sachsen zu berichten, ansonsten konnten nur die wenigsten Profis überzeugen.

Louis Schaub, 1. FC Köln
OM – 24 Jahre – 21 Spiele – 2 Tore – 11 Assists
Beim deutlichen Heimsieg gegen Kiel kam Schaub erneut nur von der Bank. In den letzten knapp dreißig Minuten konnte er dabei in der Offensive keine Akzente mehr setzen.

Florian Kainz, 1. FC Köln
LM – 26 Jahre – 7 Spiele – 1 Assist
Der Außenspieler beackerte einmal mehr den Flügel, mehr als eine Torschussvorlage sprang dabei aber nicht heraus. In der Defensive stand er sehr solide, machte mit seinem Laufspiel viele Räume dicht und zeigte sich sicher im Passspiel. Insgesamt ganz in Ordnung, ihm fehlt aber nach wie vor der Zug zum Tor.

Christopher Trimmel, Union Berlin
RV – 32 Jahre – 25 Spiele – 3 Assists
Bei der bitteren Heimniederlage gegen Paderborn konnte Trimmel nicht ganz überzeugen. Leichte Schwächen in der Defensive und in der Umschaltbewegung zeugen davon. In der Offensive blieb er meist blass. Einzig im Passspiel zeigte er sich gewohnt solide. Nach gut 70 Minuten wurde er aus taktischen Gründen vom Feld genommen.

Robert Zulj, Union Berlin
OM – 27 Jahre – 22 Spiele – 3 Tore – 4 Assists
Auch Zulj konnte nicht restlos überzeugen, wenngleich er einer der besten Unioner an diesem Tag war. Obwohl er an insgesamt neun Abschlussaktionen direkt beteiligt war und für gehörig Schwung im Mittelfeld sorgte, fehlte es an der Zielstrebigkeit. Seine Quoten lesen sich ganz ansehnlich, einzig der ein oder andere leichtfertige Ballverlust schlich sich ein. In Summe eine ganz ansprechende Leistung, der letzte Punch fehlte aber.

Konstantin Kerschbaumer, FC Ingolstadt
ZM – 26 Jahre – 21 Spiele – 2 Tore – 3 Assists
Die bittere Heimniederlage gegen Sandhausen sah Kerschbaumer von der Bank aus.

Thorsten Röcher, FC Ingolstadt
LA – 27 Jahre – 16 Spiele – 2 Tore – 1 Assist
Auch Röcher saß nur auf der Bank.

Marco Knaller, FC Ingolstadt
TW – 31 Jahre – 9 Spiele
Knaller schaffte es nicht in den Kader.

Mathias Honsak, Holstein Kiel
LA – 22 Jahre – 18 Spiele – 4 Tore – 4 Vorlagen
Engagiert aber überfordert präsentierte sich Honsak beim Gastspiel in Köln, welches verdient verloren ging. Obwohl die Störche nie aufgaben, merkte man den Jungs rund um Honsak den Qualitätsunterschied an. Der Österreicher rieb sich dabei im Sturm auf, hatte aber nur wenige Aktionen und blieb über weite Strecken blass.

Lukas Gugganig, Greuther Fürth
DM – 24 Jahre – 20 Spiele – 2 Tore
Beim Unentschieden gegen Bielefeld kam Gugganig nicht in die Partie.

Nikola Dovedan, FC Heidenheim
OM/ST – 24 Jahre – 25 Spiele – 5 Tore – 6 Assists
Es läuft nach wie vor nicht rund bei Dovedan. Beim Remis in Magdeburg lief er sich beinahe die Seele aus dem Leib und forderte viele Bälle. Er zog Fouls und hatte immer wieder Abschlussaktionen, die aber allesamt nichts einbrachten. Auch ihm fehlt es im Frühjahr noch am letzten Quäntchen, um an den starken Herbst anzuschließen. Am Mittwoch steht das Cup-Spiel gegen Bayern an, es gäbe schlechtere Zeitpunkte, um mal wieder eine Top-Leistung abzurufen.

Patrick Möschl, Dynamo Dresden
RA – 26 Jahre – 7 Spiele
Möschl stand etwas überraschend wieder in der Startelf und die Dresdner gewannen prompt das Derby gegen Aue. Er agierte dabei im zentralen Mittelfeld und erfüllte diesen Part ganz solide. Auf der Kugel präsentierte er sich ganz ruhig und er nahm den Kampf im Derby an, so war er an insgesamt neun Fouls beteiligt. Auch wenn ihm keine Torbeteiligung glückte, so war er doch an etlichen Abschlüssen involviert. Guter Auftritt von ihm.

Christian Gartner, MSV Duisburg
ZM – 24 Jahre – 2 Spiele
Gartner fehlt seinem Team aufgrund eines Kreuzbandrisses.

Dominic Wydra, Erzgebirge Aue
DM/IV – 24 Jahre – 15 Spiele
Der Abwehrchef der Auer hatte Pech beim zweiten Gegentreffer, den er unglücklich abfälschte und so unhaltbar werden ließ. Ansonsten wirkte er nicht so sicher im Aufbau und hatte auch im Zweikampf Probleme. Insgesamt eine eher dürftige Vorstellung von ihm.

Philipp Zulechner, Erzgebirge Aue
ST – 28 Jahre – 4 Spiele – 2 Tore
Die ersten 45 Minuten stand Zulechner im Derby am Feld und durfte sich dabei über seinen zweiten Saisontreffer freuen. Er nickte eine starke Flanke gekonnt ein und jubelte vor den heimischen Fans über die zwischenzeitliche Führung. Ansonsten ging ihm leider nicht sonderlich viel auf und er lief meist unter dem Radar. Das Tor stellte auch seine einzige wirklich gute Aktion dar.

Stefan Kulovits, SV Sandhausen
DM – 35 Jahre – 6 Spiele
Wie so oft stand Kulovits nicht im Kader.

Manuel Prietl, Arminia Bielefeld
DM – 27 Jahre – 26 Spiele – 3 Assists
Beim Unentschieden in Fürth agierte Prietl erneut in der Innenverteidigung und erlebte dabei ein Wechselbad der Gefühle. Nach einer schwachen ersten Hälfte kam sein Team noch zurück und holte verdient einen Punkt. Er persönlich agierte extrem stark im Spielaufbau, hatte aber Schwierigkeiten mit den zeitweise starken Fürther Offensivspielern. So gewann er nur 17% seiner Zweikämpfe. Auch wenn er in der Innenverteidigung einen sicheren Job macht, im Mittelfeld ist er wohl besser aufgehoben.

Lukas Hinterseer, VfL Bochum
ST – 27 Jahre – 24 Spiele – 13 Tore – 7 Assists
Bei der Nullnummer gegen den HSV rieb sich Hinterseer als Solospitze einmal mehr auf und versuchte dabei, die Bälle vorne fest zu machen. Er gewann aber nur wenige seiner direkten Duelle, konnte aber immerhin drei Fouls ziehen. Nur ein Abschluss zeugt vom schwierigen Stand, welchen er gegen die robuste HSV-Abwehr hatte.

Dominik Baumgartner, VfL Bochum
IV – 22 Jahre – 6 Spiele
Baumgartner kam kurz vor Schluss ins Spiel und griff nicht mehr entscheidend ins Geschehen ein.

Thomas Schützenhöfer, abseits.at

Thomas Schützenhöfer