Der große Gewinner des Spieltages hatte spielfrei, denn alle direkten Verfolger der Kölner mussten bittere Niederlagen einstecken. Der Abstiegskampf bleibt weiterhin heiß umkämpft; Sandhausen... 2. Deutsche Liga: Honsak-Gala gegen Wydra und Co.

Der große Gewinner des Spieltages hatte spielfrei, denn alle direkten Verfolger der Kölner mussten bittere Niederlagen einstecken. Der Abstiegskampf bleibt weiterhin heiß umkämpft; Sandhausen konnte für ein Ausrufezeichen sorgen und Ingolstadt musste sich geschlagen geben. Aus heimischer Sicht war es ein recht erfolgreicher Spieltag, bei der er mehrere Torbeteiligungen unserer Jungs gab.

Louis Schaub, 1. FC Köln
OM – 24 Jahre – 20 Spiele – 2 Tore – 11 Assists
Aufgrund der desolaten Platzverhältnisse kam das Spiel zwischen Duisburg und Köln nicht zu Stande und Schaub hatte keinen Einsatz an diesem Wochenende.

Florian Kainz, 1. FC Köln
LM – 26 Jahre – 6 Spiele – 1 Assist
Dasselbe gilt natürlich auch für Kainz, auch er kann sich bei Uerdingen bedanken, dass er am Sonntag nicht auflaufen konnte.

Christopher Trimmel, Union Berlin
RV – 32 Jahre – 24 Spiele – 3 Assists
Die Auswärtsniederlage in Heidenheim stellt einen herben Rückschlag für Trimmel und Co im Aufstiegsrennen dar, wobei sich der heimische Außenverteidiger nur wenig vorwerfen kann. Obwohl er einige Duelle verlor, war seine Seite in der Defensive meist dicht. Offensiv kam er immer wieder nach vorne, aber irgendwo fehlte immer die letzte Präzession, war es bei seinem Zuspiel oder beim Abschluss danach. In Summe keine schlechte Leistung von ihm, einzig der entscheidende Punch fehlte im letzten Drittel.

Robert Zulj, Union Berlin
OM – 27 Jahre – 21 Spiele – 3 Tore – 4 Assists
Mit einem klugen Laufweg konnte Zulj den Patzer des Heidenheimer Keepers nutzen und per Nachschuss die Führung erzielen. Er agierte im zentralen Mittelfeld sehr konzentriert und rechtfertigte somit seinen Startelfeinsatz. Wenn er in den gegnerischen Strafraum vordrang, war höchste Alarmbereitschaft, denn er hatte bei insgesamt zehn Abschlussaktionen seine Beine im Spiel. Auch im Zweikampf ging er resolut zur Sache, insgesamt vier Fouls zeugen von seiner Galligkeit. Trotz der Niederlage bot der offensive Mittelfeldspieler eine ganz beachtliche Leistung.

Konstantin Kerschbaumer, FC Ingolstadt
ZM – 26 Jahre – 22 Spiele – 3 Tore – 3 Assists
Aufgrund einer Sperre rutschte Kerschbaumer wieder in die Startelf und wusste sogleich zu überzeugen. Sein laufintensives Spiel erinnerte in Ansätze wieder an seine Hochform aus dem Vorjahr und mit seinem Tor unterstrich er einmal mehr seine Torgefahr im gegnerischen Sechzehner. Obwohl das Spiel völlig achtlos aus der Hand gegeben wurde, kann sich der heimische Kicker nur wenig vorwerfen, da er kämpferisch gut eingestellt wirkte, wenngleich er viele seiner Zweikämpfe verlor. Einzig die Schnittpässe in die Tiefe und der unbedingte Wille, den Ball zu fordern, fehlen noch ein wenig, was aber wohl seiner fehlenden Spielpraxis geschuldet sein dürfte. Der Weg für den FCI wird sehr steinig werden in den nächsten Wochen, aber mit Kerschbaumer haben sie einen Mann, der allmählich wieder in die Spur findet und im Abstiegskampf noch Gold wert sein kann.

Thorsten Röcher, FC Ingolstadt
LA – 27 Jahre – 16 Spiele – 2 Tore – 1 Assist
Röcher kam bei der bitteren Niederlage in Paderborn nicht in die Partie.

Marco Knaller, FC Ingolstadt
TW – 31 Jahre – 9 Spiele
Knaller zählte nicht zum Aufgebot seines Teams.

Mathias Honsak, Holstein Kiel
LA – 22 Jahre – 18 Spiele – 4 Tore – 4 Vorlagen
Ein Tor und zwei Vorlagen, der Österreicher zeigte beim 5:1-Heimsieg über Aue eine tadellose Leistung, bei der er im Verbund mit Benes die Ostdeutschen beinahe im Alleingang erledigte. Mit seinen vielen Läufen in die leeren Räume und seiner Präsenz war er zu keiner Zeit von den Gegnern in den Griff zu bekommen und lief ihnen im Dribbling um die Ohren. Seine Statistiken zeigen außerdem, dass er sich kaum Fehler leistete im Passspiel und im Zweikampf meist Sieger blieb. Mit seinen vielen Beteiligungen an Abschlussaktionen und seiner Präzision bei den Zuspielen wäre er klar der beste Spieler des Spieltages geworden, wenn nicht sein Teamkollege Benes noch ein Schippchen draufgepackt hätte. Trotzdem, eine „geile“ Vorstellung von ihm, welche er im U-21 Nationalteam gerne wiederholen darf.

Lukas Gugganig, Greuther Fürth
DM – 24 Jahre – 20 Spiele – 2 Tore
Beim Auswärtssieg in Regensburg wurde Gugganig nicht eingewechselt, er fristet sein Dasein weiterhin auf der Ersatzbank.

Nikola Dovedan, FC Heidenheim
OM/ST – 24 Jahre – 24 Spiele – 5 Tore – 6 Assists
Nach seiner krankheitsbedingten Pause stand Dovedan wieder in der Startelf und agierte dabei als hängende Spitze. Bei gefährlichen Aktionen war er zwar immer mit dabei, aber es fehlte noch das letzte Quäntchen zur persönlichen Glücksseligkeit. Seine Aktionen waren allesamt ambitioniert, sorgten aber nicht für die entscheidende Torgefahr. Auffällig ist, dass er zwar viele Kilometer abspulte, aber verhältnismäßig wenig Ballaktionen verzeichnen konnte. Allgemein sucht Dovedan im Frühjahr noch ein wenig seine Hochform aus dem Herbst, wenngleich die Partie gegen die Union ein Schritt in die richtige Richtung war.

Patrick Möschl, Dynamo Dresden
RA – 26 Jahre – 6 Spiele
Im „Elb-Clasico“ kam Möschl zur Pause ins Spiel und konnte die Offensivbemühungen seines Teams auf Anhieb beflügeln. Drei Torschussvorlagen und etliche Kilometer untermauern diese Einschätzung. Insgesamt zeigte er sich einmal mehr als guter Joker, da er sehr passsicher agierte und sich im Dribbling auch einiges zutraute. Das Unentschieden gegen Magdeburg hilft zwar beiden Teams nicht final weiter, dennoch bleiben die Dresdner mit einem kleinen Polster vor dem Rivalen aus dem Osten.

Christian Gartner, MSV Duisburg
ZM – 24 Jahre – 2 Spiele
Gartner fehlt seinem Team aufgrund eines Kreuzbandrisses.

Dominic Wydra, Erzgebirge Aue
DM/IV – 24 Jahre – 14 Spiele
Ein gebrauchter Tag für Wydra und die gesamte Auer Hintermannschaft, die während des gesamten Spiels die Störche nicht in den Griff bekamen und verdient mit 1:5 an der Förde untergingen. Einzig im Spielaufbau konnte er seine Qualitäten gewinnbringend einsetzen, ansonsten leistete er sich auch etliche Fehler in der Einschätzung, mit welcher Intensität die Gegner zu attackieren gewesen wären. Dies spiegelt sich bei ihm beim zweiten Gegentreffer wider, als er seinen Gegenspieler zu lasch verteidigt und ihm so eine Schusschance gewährt, welche dieser nützen konnte. Insgesamt eine äußerst dürftige Darbietung von ihm und seinen Kollegen.

Philipp Zulechner, Erzgebirge Aue
ST – 28 Jahre – 3 Spiele – 1 Tor
Zulechner kam rund 30 Minuten vor Ende der Begegnung ins Spiel, konnte aber weder das Debakel verhindern noch für Torgefahr sorgen. Er agierte meist auf verlorenem Posten im harmlosen Auer Sturmzentrum.

Stefan Kulovits, SV Sandhausen
DM – 35 Jahre – 6 Spiele
Kulovits stand erneut nicht im Kader seiner Mannschaft.

Manuel Prietl, Arminia Bielefeld
DM – 27 Jahre – 25 Spiele – 3 Assists
Leicht angeschlagen fehlte Prietl im Aufgebot seiner Arminen, die Bochum zu Hause mit 3:1 in die Schranken weißen konnten.

Lukas Hinterseer, VfL Bochum
ST – 27 Jahre – 23 Spiele – 13 Tore – 7 Assists
Auch Hinterseer fehlte seiner Mannschaft verletzungsbedingt.

Dominik Baumgartner, VfL Bochum
IV – 22 Jahre – 5 Spiele
Baumgartner stand nicht im Kader seines Teams.

Thomas Schützenhöfer, abseits.at

Thomas Schützenhöfer