Wie jede Woche blicken wir auf die Leistungen unserer Legionäre in Deutschlands höchster Spielklasse. Wer darf mit dem vergangenen Spieltag zufrieden sein, wer wird... Deutsche Bundesliga: Drei Österreicher treffen

Wie jede Woche blicken wir auf die Leistungen unserer Legionäre in Deutschlands höchster Spielklasse. Wer darf mit dem vergangenen Spieltag zufrieden sein, wer wird sich steigern müssen?

Guido Burgstaller musste beim 1:1 zwischen dem FC Schalke 04 und dem FC Augsburg verletzungsbedingt passen. Alessandro Schöpf kam ebenfalls nicht zum Einsatz, saß die gesamte Spielzeit über auf der Bank. Beim FC Augsburg machte Michael Gregoritsch ein gutes Spiel. Gregoritsch erzielte in der 13. Minute das 1:0 per Kopfball, gab insgesamt sechs Schüsse ab (vier auf das Tor) und bereitete noch zwei Versuche seiner Mitspieler vor. Ein Expected-Goal-Wert von 0,87 ist ebenfalls sehr gut. Martin Hinteregger zeigte in der Innenverteidigung  eine solide Leistung, gewann 87 Prozent seiner Zweikämpfe und kreierte offensiv eine Großchance. Eine Passquote von 72 Prozent war aber wieder eher unterdurchschnittlich. Kevin Danso kam nicht zum Einsatz.

Valentino Lazaro zeigte bei der 1:2-Niederlage von Hertha BSC beim VfB Stuttgart – vor allem offensiv – eines seiner schwächeren Spiele für die Berliner. Lazaro bereitete keinen Torschuss vor und gab selbst nur einen ab (nicht auf das Tor). Defensiv kam er auf drei geklärte Bälle, gewann aber nur 33 Prozent seiner Zweikämpfe.

Kevin Wimmer erlebte beim 0:4 von Hannover 96 gegen den FC Bayern einen sportlich schlimmen Nachmittag, bekam u.a. vom Fachmagazin Kicker die Note sechs verpasst. Er gewann nur ganz schwache 33 Prozent seiner Zweikämpfe, füllte auch sonst die Defensivkategorien der Statistikbögen nicht wirklich aus. In der Luft gewann er beispielsweise keinen einzigen Zweikampf. David Alaba hingegen zeigte eine gute Leistung, erzielte den Treffer zum 2:0 und kam auf eine Passquote von 91 Prozent. Defensiv wurde er hingegen von schwachen Hannoveranern nicht geprüft.

Stefan Posch durfte beim 0:0 zwischen der TSG Hoffenheim und Borussia Mönchengladbach mal wieder von Beginn an spielen, und machte seine Sache dabei gut. Zwar gewann Posch nur 50 Prozent seiner Zweikämpfe, entschied aber alle seine Luftduelle für sich und kam auf eine starke Passquote von 96 Prozent. Florian Grillitsch kam nicht zum Einsatz.

Martin Harnik machte beim 1:2 von Werder Bremen bei Herbstmeister Borussia Dortmund vor alle offensiv einen schwachen Eindruck. Harnik gab keinen einzigen Torschuss ab, bereitete aber immerhin einen vor. Marco Friedl und Florian Kainz kamen nicht zum Einsatz.

Marcel Sabitzer zeigte beim 4:1 von RB Leipzig zuhause gegen den FSV Mainz 05 eine durchschnittliche Leistung. Sabitzer gab drei Schüsse ab, wovon aber keiner direkt auf das gegnerische Tor kam. Einen weiteren Versuch bereitete er vor. Konrad Laimer wurde zur zweiten Hälfte eingewechselt und zeigte danach eine solide Leistung. Stefan Ilsanker wurde erst in der 85. Minute eingewechselt. Karim Onisiwo stand bei Mainz in der Starformation und erzielte in der 38. Minute per Kopf das zwischenzeitliche 1:2. Ansonsten zeigte er eine durchschnittliche Leistung, gab zwei Schüsse ab, die beide auf das Tor kamen. Philipp Mwene fehlt weiterhin verletzungsbedingt.

Aleksandar Dragovic stand bei der 1:2-Niederlage von Bayer Leverkusen gegen Adi Hütters Mannschaft Eintracht Frankfurt in der Starformation, zeigte dabei eine durchschnittliche Vorstellung. Dragovic kam dabei auf eine sehr gute Passquote von 92 Prozent, gewann aber nur 55 Prozent seiner Zweikämpfe. Der Innenverteidiger kam zusätzlich auf fünf geklärte Bälle. Julian Baumgartlinger kam nicht zum Einsatz, Ramazan Özcan fehlte aufgrund einer Erkältung.

Kevin Stöger machte beim 2:0-Heimerfolg von Fortuna Düsseldorf gegen den SC Freiburg ein ordentliches Spiel, gewann für einen Mittelfeldspieler starke 78 Prozent seiner Zweikämpfe und legte mit 13,26 Kilometer die beste Laufleistung aller Spieler hin, kam zusätzlich auf die meisten intensiven Läufe. Stöger gab zwei Schüsse ab, wovon aber keiner direkt auf das gegnerische Tor kam. Philipp Lienhart kam bei Freiburg nicht zum Einsatz.

Georg Margreitter war beim 0:2 des 1. FC Nürnberg zuhause gegen den VfL Wolfsburg erneut defensiv einer der besseren Nürnberger, gewann 80 Prozent seiner Zweikämpfe und alle seine Luftduelle. Pavao Pervan kam bei den „Wölfen“ nicht zum Einsatz.

Ral, abseits.at

Keine Kommentare bisher.

Sei der/die Erste mit einem Kommentar.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.