In diesem Format berichten wir über die Geschehnisse rund um die 32 WM-Teilnehmer. Dieses Mal mit Antoine Griezmanns „Decision“, Extrem-Steuersparer Cristiano Ronaldo, dem verblassenden... Rund um die WM: Kennt jemand einen Diego Maradona?

In diesem Format berichten wir über die Geschehnisse rund um die 32 WM-Teilnehmer. Dieses Mal mit Antoine Griezmanns „Decision“, Extrem-Steuersparer Cristiano Ronaldo, dem verblassenden Ruhm von Diego Maradona sowie einem brasilianischen Ex-Präsidenten, der Spiele aus dem Häfn kommentiert.

Griezmanns Decision

Fans der US-amerikanischen Basketballliga NBA dürfte die Vorgehensweise von Antoine Griezmann bei der Verkündung seines zukünftigen Arbeitgebers wohl bekannt vorgekommen sein. Den wie anno 2010 Basketball-Superstar LeBron James (damals „The Decision“ genannt), verbreitete der Franzose seine frohe Kunde in einer TV-Sondersendung. „Ich habe mich entschieden zu bleiben“, sagte der 27-Jährige dem spanischen Sender Movistar+ und sorgte damit für Begeisterung bei den Anhängern seines aktuellen Vereins Atletico Madrid. Seinen Verbleib lässt er sich natürlich ordentlich versüßen: Griezmanns Gehalt soll auf geschätzte 20 Millionen Euro ansteigen. Bis zuletzt galt ein Wechsel des Vize-Europameisters zum FC Barcelona quasi als sicher.

Cristiano Ronaldo kommt mit blauem Auge davon

Wirklich damit gerechnet, dass Cristiano Ronaldo in den Häfn muss, hat eigentlich niemand, oder? Deshalb dürfte es wohl keine überraschten Gesichter gegeben haben, als die Nachricht publik wurde, der amtierende Weltfußballer habe sich mit den spanischen Behörden im Zuge seines Verfahrens wegen Steuerhinterziehung auf einen Deal geeinigt. Der 33-Jährige erhält zwar eine Haftstrafe von zwei Jahren, die ist aber auf Bewährung ausgesetzt. Zudem muss Ronaldo 18,8 Millionen Euro nachzahlen und sich in vier Steuerdelikten schuldig bekennen. Ronaldo, bei dem der Prozess noch nicht eröffnet wurde, wird Steuerhinterziehung von 14,7 Millionen Euro vorgeworfen. Der Portugiese soll Einnahmen aus Bild- und Werberechten über ein verzweigtes Firmennetzwerk mit Sitzen in den britischen Jungferninseln und Irland am Fiskus vorbeigeschleust haben.

Sicherheitskräfte erkennen Maradona nicht

Einst war Diego Armando Maradona der größte Fußballer der Welt. Heutzutage wird er offensichtlich nicht einmal mehr von russischen Sicherheitskräften erkannt. Beim Versuch auf den Parkplatz des Moskauer Luschniki-Stadion zu gelangen – Maradona hatte das Auftaktspiel zwischen Russland und Saudi-Arabien besucht -, wurde er von der Sondereinheit Omon nicht erkannt und ihm der Zutritt verweigert. Trotz inständigem Bitten blieben die Securitys hart, Maradona musste einen Umweg gehen.

Brasilianischer Ex-Präsident kommentiert Spiele aus dem Gefängnis

Seit mittlerweile über zwei Monaten sitzt der brasilianische Ex-Präsident Luiz Inacio Lula da Silva im Gefängnis, wo er eine zwölfjährige Haftstrafe wegen Korruption verbüßt. Auf seine Expertise in Sachen Fußball möchte der Fernsehsender VTV aber dennoch nicht verzichten. Der Sender teilte mit: „Lula wird seine Eindrücke aufschreiben und uns schicken, und wir werden sie auf dem Bildschirm zeigen.“

Ral, abseits.at