Rapid kann offenbar nicht mehr gewinnen. Nach dem 1:1 gegen die Admira verlor das Team den dritten Platz an den SK Sturm und wartet... Proteste/Resignation in Hütteldorf: Darum wird weder jemand gehen, noch gegangen werden!

SK Rapid Wien (Logo, Wappen)Rapid kann offenbar nicht mehr gewinnen. Nach dem 1:1 gegen die Admira verlor das Team den dritten Platz an den SK Sturm und wartet nun bereits seit sieben Spielen auf einen vollen Erfolg. Die Gründe für das Versagen auf dem Platz waren einmal mehr dieselben – und auf den Tribünen macht sich eine seltsame Mischung aus Ratlosigkeit, Resignation und Aggression breit.

Auch die Ausrede nach einem günstigen Matchverlauf zieht in Hütteldorf nicht mehr: Nach der 1:2-Niederlage in Wolfsberg, bei der Rapid früh in Führung ging, konnte die Elf von Peter Schöttel auch gegen die Admira das erste Tor erzielen. Unterm Strich standen wieder nur ein 1:1 und eine über weite Strecken jämmerliche Leistung.

Rapid mit denselben Problemen und schlechtem Defensiv-Umschaltspiel

Die taktischen Fehler blieben erwartungsgemäß dieselben. Logisch, weil der Aufbau einer Spielphilosophie und eines funktionierenden taktischen Konzepts nicht von heute auf morgen geht. Doch auch von der Admira ließ sich Rapid in entscheidenden Szenen die Schneid abkaufen. Die entscheidenden Zweikämpfe wurden verloren, das Kombinationsspiel in die Tiefe passte weder in der Mitte noch an den Flügeln und Spielverlagerungen zur richtigen Zeit waren erneut Mangelware. Diesmal gesellten sich jedoch auch schwere Fehler im Umschaltspiel von Offensive auf Defensive dazu, besonders auffällig nach Standardsituationen, bei denen die Admira gleich zweimal ohne große Mühe mit einfachem Passspiel im Konter Überzahlsituationen herstellen konnte.

Schick und Ouedraogo die stärksten Admira-Feldspieler

Am Ende musste Rapid rein spielerisch sogar mit dem 1:1 zufrieden sein, nachdem die Admira zwei Aluminiumtreffer aufwies und in vielerlei Hinsicht entschlossener wirkte. Dies betrifft etwa das Flügelspiel, wobei vor allem Thorsten Schick herausstach und Tito trotz zahlreicher glückloser Aktionen zumindest mehr versuchte als die meisten Key Player Rapids. Sinnbildlich für die gute Leistung der Südstädter war jedoch das sehr intensive und moderne Spiel von Stürmer Issiaka Ouedraogo, der nicht nur gut antizipierte und Bälle in schwierigen Situationen behauptete, sondern auch noch 50 Zweikämpfe bestritt, von denen er immerhin 20 gewann – obwohl er zumeist allein auf weiter Flur war. Zum Vergleich: Terrence Boyd bestritt 28 Zweikämpfe und gewann 16. Welche Aussage dies genau hat werden wir euch diese Woche noch in einem gesonderten Artikel verdeutlichen.

Spruchbänder

Rapids Baustellen erweiterten sich über die letzten Wochen massiv. Der Groll der Tribünen richtet sich nicht mehr nur gegen Präsidium und Vorstand – auch Mannschaft und Trainer werden mittlerweile in die Pflicht genommen. Auf einem Transparent im „Block West“ war sogar ein „Schulte raus“-Statement zu lesen. Auf einem großen Spruchband während der ersten Halbzeit stand geschrieben: „Zieht endlich die Konsequenzen bevor Protest zu Gleichgültigkeit wird und Rapid seinen Mythos verliert.“ Kurz zuvor wurde auf weiteren Spruchbändern der Mannschaft verdeutlicht, dass es in dieser Tonart nicht mehr weitergehen kann.

Fokus auf „eh alle“

Der Protest verteilt sich somit bereits auf alle Beteiligten. Das Präsidium trägt Schuld, die sportlichen und wirtschaftlichen Entscheidungsträger tragen Schuld, der Trainer trägt Schuld und auch die Spieler werden in die (Fan-)Pflicht genommen. Das Resultat dieser Situation ist, dass die Protestaktionen der Rapid-Fans zu schwach fokussiert sind – Verantwortung an der aktuellen Misere im Klub tragen „eh alle“ und das Gros der Rapid-Fans weiß mit dieser Situation nicht immer gut umzugehen. Obwohl die Anhängerschaft damit richtig liegt, dass jeder seine Mitschuld an der Situation hat.

Ähnliche Situation in der Saison 2002/03

Das Resultat ist somit eine gewisse Grundaggression auf den Rängen, aber auch Ratlosigkeit, was man noch stärker beeinflussen könnte bzw. wen man noch stärker unter Druck setzen könnte. Ein Beispiel für eine ähnliche Situation ereignete sich im Frühjahr 2003: Vor der 31.Runde holte Rapid nur einen Sieg aus den letzten neun Spielen und stand in der Tabelle auf dem enttäuschenden sechsten Platz. In den 30 Runden zuvor erzielte Rapid nur 32 Treffer und das Spiel der Grün-Weißen war weder erfolgreich noch ansehnlich, obwohl mit Andreas Herzog der Wunschspieler der Fans ein Jahr zuvor aus Bremen nach Hütteldorf zurückkehrte.

Marek erhörte die Fans nach schlappem 1:1 gegen Bregenz

In der 31.Runde der Saison 2002/03 folgte nun also ein 1:1 gegen den Tabellenletzten Schwarz-Weiß Bregenz vor 4.000 Zuschauern im Hanappi-Stadion. Nach dem Spiel blieben die eingefleischten Rapid-Fans auf der Westtribüne auf ihren Plätzen und forderten lautstark den Vorstand. Rapid-Stimme Andy Marek erbarmte sich und sprach nach dem Abpfiff via Mikrofon mit den Fans. Der durch die Ultras forcierte Sitzstreik wurde also zumindest (aktiv) wahrgenommen. Marek vertröstete die Fans zwar nur, betonte aber auch, dass sich der seinerzeit ungeliebte Vorstand so schnell wie möglich zu Lösungsmeetings zusammenfinden würde.

Herbst 2006: Der Wiener Fußball am Boden

Drastischeres Beispiel aus der Saison 2006/07: Nachdem Rapid in der vorangegangenen Saison – nur ein Jahr nach der Meisterspielzeit 2004/05 – als Fünfter die Europacup-Teilnahme verpasste, stand das Team nach der 17.Runde und einem erschreckend schwachen 1:1 gegen den SV Pasching auf dem neunten und vorletzten Tabellenplatz. Übrigens punktegleich mit der Austria, die nur aufgrund weniger geschossener Tore auf dem letzten Platz stand.

Platzsturm, Schreiduelle, Rücktritt

Was nach dem Abpfiff folgte war ein Stück Rapid-Geschichte: Wütende Rapid-Fans stürmten den Platz, viele andere blieben nach dem Abpfiff auf den Tribünen sitzen und harrten dem Schauspiel, das da noch kommen möge. Junge, völlig desillusionierte Rapid-Fans lieferten sich Schreiduelle mit dem wütenden Sportdirektor Peter Schöttel, der die Art und Weise der Kritik in seinem Status als Rapid-Legende nicht auf sich sitzen lassen wollte. Schöttel, zu dieser Zeit selbst noch sehr unerfahren, zog noch am selben Abend die Konsequenzen und gab seinen Rücktritt bekannt, der in Kraft treten würde, sobald ein Nachfolger feststünde. Die Fans forderten den Sportdirektor, dieser stellte sich und nach einer halben Stunde war die Ära des vielkritisierten Sportdirektors Schöttels zu Ende.

Die schwierige Frage nach dem Hauptverantwortlichen

Diese Beispiele sollen zeigen, dass sich der Protest der Rapid-Fans heute schwieriger gestaltet, weil man selbst nicht wirklich sicher ist, was als Erstes passieren soll. Man hört ständig Namen wie Edlinger, Kuhn, Ebner, Schöttel, sogar Schulte und einige konkrete Spielernamen. Auch nach dem jüngsten 1:1 gegen die Admira blieben einige Fans konsequent im Block stehen und skandierten Parolen gegen den Vorstand und die Verantwortlichen. Die Hoffnung, dass sich einer der verantwortlichen Herren stellen würde, war in weiten Teilen des Blocks jedoch ohnehin gering. Man blieb halt und schaute, ob noch etwas passiert. Konkret „gefordert“ wurde nach dem Abpfiff jedoch (noch) niemand. Auch das ist nur zu verständlich, denn wer ist in einer Situation, in der alle schuld sind am meisten schuld?

Rauswürfe wird’s nicht geben, weil’s keinen Hauptschuldigen gibt

Die Frage, die sich die Fans stellen ist aktuell paradoxerweise dieselbe, die sich auch im Verein selbst jeder stellt: Was muss zuerst passieren um die Situation zu verbessern bzw. welcher Verantwortliche zieht die ersten Konsequenzen? Eine Hand voll Siege auf dem grünen Rasen können die aktuelle Lage nicht mehr kitten, sondern nur die Momentaufnahme verschönern. Konsequenzen in Form von Rauswürfen wird es nicht geben – das lassen die Verträge nicht zu. Schöttels Vertrag wurde vor den Schlüsselspielen zu Beginn der Frühjahrssaison verlängert – die Personen, die verstehen warum dem so ist, sind an einer Hand abzuzählen. Edlinger tritt ohnehin im Herbst zurück, Schulte ist erst frisch beim Verein und bekam kaum Chancen sich zu beweisen und Kuhn genießt Edlingers Vertrauen und kann aktuell auf Zeit spielen, auch wissentlich, dass er unter einem neuen Präsidium womöglich keine Rolle mehr spielen könnte.

Rücktritte wird’s nicht geben, weil’s keiner „am meisten“ in der Kritik steht

Rausschmisse: Unwahrscheinlich. Rücktritte: Warum auch? Die Schuld ist „gut“ verteilt und niemand wird sich dazu bemüßigt fühlen, weil der Fokus der Kritik auf einer Gruppe von Personen und nicht auf ein oder zwei Einzelpersonen liegt. Rapid befindet sich aktuell in einer Spirale, die nicht angenehmer wird, sehr wohl aber Selbstreflexion erfordert. Und so bleibt die Frage der Saison 2012/13 die, die sich alle Parteien gleichermaßen stellen: Was muss zuerst passieren um die Situation zu verbessern.

Zurück zum Sportlichen

Wir graben auch in den nächsten Tagen tiefer und legen unser nächstes grün-weißes Augenmerk auf die Themen Spielphilosophie, Gruppen- und Mannschaftstaktik, sowie Kaderplanung. Also kommt speziell in den nächsten 1 – 2 Tagen wieder, um noch mehr Durchblick in Grün-Weiß zu erhalten!

Daniel Mandl, abseits.at

Daniel Mandl Chefredakteur

Gründer von abseits.at und austriansoccerboard.at | Geboren 1984 in Wien | Liebt Fußball seit dem Kindesalter, lernte schon als "Gschropp" sämtliche Kicker und ihre Statistiken auswendig | Steht auf ausgefallene Reisen und lernt in seiner Freizeit neue Sprachen

  • Martin Mühl

    19.März.2013 #1 Author

    Die Frage ist auch ob immer jemand schuld haben muss? Wenn man einen Schuldigen sucht beinhaltet das ja immer auch den Vorwurf des Vorsatzes, oder zumindest der Gleichgültigkeit – beides wird man vergeblich suchen. Und „Schulte raus“-Rufe disqualifizieren sich ja wohl von selber…

    Und wenn schon alle im Verein „schuld“ sind an den schlechten Ergebnissen, dann müssen sich auch die Fans selbst in die Pflicht nehmen, die beim Anschlusstreffer gegen Mattersburg lieber Trotz-Gesänge zum Besten geben statt die Mannschaft anzufeuern…

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    • ChrisP

      19.März.2013 #2 Author

      Die Fans stehen hinter der Mannschaft und das haben sie auch wieder gegen die Admira bewiesen!

      Wenn man als Rapid über Mannschaften wie den WAC, Mattersburg, Admira,… nicht drüberfährt oder zumindest gewinnt, hat man ein Problem (oder einen schlechten Tag, was bei uns ja nicht der Fall ist).

      Ich erinnere da an das Heimspiel gegen Kärnten, das wir mit 8:0 gewonnen haben.

      SO muss man sich daheim gegen schwächere Gegner zeigen und nicht so änglich/verunsichert/… wie gegen die letzten paar Gegner!

      Es geht ja nicht erst seit dieser Saison so zu und die Fans sind noch immer ins Stadion gekommen und haben Rapid angefeuert!

      Der Protest richtet sich gegen den Vorstand und das Management, welche sich bis jetzt NICHT zur aktuellen Misere geäußert haben (warum wohl?! vermutlich weil es denen EGAL ist)

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  • einer

    19.März.2013 #3 Author

    „Schöttels Vertrag wurde vor den Schlüsselspielen zu Beginn der
    Herbstsaison verlängert – die Personen, die verstehen warum dem so ist,
    sind an einer Hand abzuzählen.“ Absicht oder Vertippt?

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  • Robert Müller

    19.März.2013 #5 Author

    Meiner Meinung nach ist Trainerlehrling Schöttel für die Misere verantwortlich.
    In diversen Foren und auf Facebook wird auch mit großer Mehrheit eine sofortige Ablöse gefordert. Warum dies nicht im Hanappi Stadion so ist, weiß ich nicht.

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    • RAPIDEINLEBENLANG

      19.März.2013 #6 Author

      Weil der Schöttel doch in Wahrheit am Wenigsten dafür kann – er ist auch nur Opfer verhärteter Strukturen und unwilligen Bonzen, die in die eigene Tasche wirtschaften und Millioneneinnahmen der letzten Jahre/Jahrzehnte verschwinden haben lassen!! Das Spielermaterial ist doch unter aller Würde, wenn man in internationalen Bewerben zumindest Achtungserfolge feiern möchte und so zumindest die Vereinskassen sanieren könnte!! Am Wichtigsten wäre, wenn Edlinger samt seinem Präsidium, Kuhn und Ebner die Stühle räumen, die Finanzen aufgearbeitet werden und eine neue Führung und damit auch Philosophie in Hütteldorf einkehrt!!!

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      • ChrisP

        19.März.2013 #7 Author

        PS ist mit seiner ruhigen Art aktuell im falschen Verein. Rapid ist seit jeher ein polarisierender Verein.

        Wenn ich mir so seine Interviews nach einem Spiel wie daheim gegen den WAC ansehe, bekomme ich den Eindruck, dass ihn ihn das völlig kalt lässt.

        Ein Kühbauer bzw. Pacult würde zur Pressekonferenz nicht kommen, die würden dort einschlagen und so dermaßen auf den Tisch hauen, dass man Angst bekommen könnte (gerade der Didi hat das in letzter Zeit schon des öfteren gezeigt und von einem Pacult rede ich noch nicht mal).

        Der Kader an sich ist ja nicht schlecht. Klar gibt es an einigen Positionen handlungsbedarf, allerdings sehe ich viel Potenzial.

        Ein Sabitzer tut mir ja fast schon leid, weil er sich aktuell nicht richtig entfalten kann. Das liegt u.a. am Mangel an Führungspersönlichkeiten, spielerischen Erfolgen und an einem Trainer, der Emotionen in die Mannschaft und deren Spiel bringt und wenn nötig mit „Gewalt“!

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    • Martin Mühl

      19.März.2013 #8 Author

      Nur weil die selben vielleicht 50 Maxln in einem Forum immer wieder wen rausfordern, heißt das noch lange nicht dass das jeder so sieht. Und die gleichen würden bei den nächsten Niederlagen wieder Köpfe fordern…

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  • Pauli Noma

    19.März.2013 #9 Author

    Verstehe Werner Kuhn nicht.
    Er wird vom Präsidenten beschrieben als erfahrener und guter Mann aber würde ein erfahrenener Manager die ganze Kritik auf sich sitzten lassen?
    In jedem Unternehmen würde sich ein in Kritik befindlicher Manager rechtfertigen und seine Arbeit offenlegen um zu zeigen dass er es kann. Warum macht er das nicht? Momentan sind bei Rapid 2 große Baustellen und viele viele kleine. Die großen sind meiner Meinung nach das Stadion und die Mannschaft.
    Und eines sollte man bei aller Kritik nicht vergessen: Man hat viele Spieler verkauft (ob dies gut oder schlecht wahr soll jeder selbst beurteilen) und man muss jetzt wieder eine neue Mannschaft aufbauen und dafür braucht Schöttel sicher noch dieses Frühjahr um im Herbst durchstarten zu können!
    Der Höhenflug der Austria ist sicherlich nicht nur Stögers Werk sondern dass von seinen Vorgängern und die hatten mehr oder weniger Zeit.

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  • otti

    19.März.2013 #10 Author

    schuld sind viele. aber die hauptschuld trifft den chef. edlinger.

    er muss rapid fürhren. leider ist er einer der alten schule. keine konflikte, alles interna.
    er hat das letzte wort bei mitarbeitern und beim trainer.

    daher ist er verantwortlich.

    edlinger, kuhn, ebner und schöttel müssen gehen.

    von schulte red ich mal gar net.

    danke.

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  • Christian

    19.März.2013 #11 Author

    Also ich halte Schöttel für den derzeitigen Sargnagel Nr. 1. Er kann mit der Mannschaft nix anfangen, hat keinerlei Konzept, keinerlei Motivation, versucht mal dies, mal das und kann’s offenbar den Spielern auch nicht beibringen. Ergebnis: Alle laufen *irgendwie* am, Platz herum, keiner kennt die Laufwege der anderen, das Spiel wird extrem statisch, ohne jeglichen Überraschungsmoment. Ist zwar immer „einfach“, den Trainer zu wechseln, aber hier würde es ziemlich sicher helfen.

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  • König Bernd

    19.März.2013 #12 Author

    Rapid ist Schöttel ein bis zwei Nummern zu groß. In zwei Jahren kein Fortschritt, kein Konzept, keine Taktik zu sehen, dafür nur jämmerlicher Hundskick.
    Schöttel soll sofort gehen !!!!

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  • ChrisP

    19.März.2013 #13 Author

    Hr. Schöttel ist als Spieler eine Rapid-Legende. Daran wird NIE ein Zweifel bestehen!! Allerdings ist er mMn. als Trainier komplett ungeeignet. Bei den Interviews ist es traurig mitanzusehn, wie er sich ständig in Durchhalteparolen flüchtet bzw. flüchten muss.

    Mich würde interessieren, ob bzw. wie er den Frust abbaut.

    Die eigentlich Verantwortlichen sitzen allerdings einen Stock über ihm (und damit meine ich NICHT Schulte; der soll seine Chance bekommen).

    Das Management versagt seit Jahren, der Präsident ist nicht mehr zurechnungsfähig (Altersdemenz?) und trotz grausamer, sportlicher Leistungen, welche sich seit Jahren durch unsere Reihen ziehen, besteht kein Wille zu gravierenden Änderungen, welche notwendig wären!

    Es stimmt mich wirklich traurig, dass man aus falschem Stolz einen ganzen Verein zugrunde richtet und mit falschen Signalen (lächerliche Stadionsdiskussion, falsche Vertragsverlängerungen, etc.) die Fans bei Laune halten muss.

    Zur Frage „wer ist schuld“ gibt es eigentlich keine richtige Antwort, weil, wie im Artikel beschrieben, so viel falsch läuft.

    Zusammengefasst:
    Vorstand versagt, Management versagt, Trainer versagt, Spieler versagen, Fans sind (zurecht) verzweifelt/frustriert/grantig/…
    Entweder es ändert sich bald etwas, oder es kommen noch düsterere Zeiten auf uns zu!

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    • Pauli Noma

      19.März.2013 #14 Author

      Edlinger muss gehen es wird einfach Zeit! Er ist viel zu gut mit allen im Verein befreundet nach den vielen Jahren er kann (aber sollte) niemanden rauswwerfen. Schöttel wurde ich jz nicht alle qualifikationen absprechen!

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  • Josef Burghuber

    19.März.2013 #15 Author

    Seit Schöttel Cheftrainer ist, kann man sich Rapid nicht mehr anschauen.
    Den Kader hat er zusammengestellt. Also keine Ausreden. Die Mannschaft
    rennt herum wie ein Hendlhaufen. Schöttel gehört zu den schlechtesten
    Trainer, die Rapid je hatte.

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  • Eiskasten J.

    20.März.2013 #16 Author

    Die
    allermeisten Kommentare hier passen zur gesamten Ära Schöttel und das
    wirklich nicht erst seit jetzt. Was derzeit abläuft, ist keine Krise
    sondern leider ein Dauerzustand. Im Herbst konnte Schöttel halt noch
    immer und mit viel Bauchweh und Glück dann einen Sieg verbuchen, wenn
    von Krise gesprochen wurde – das ist der einzige Unterschied.

    Schöttel war 2011 bei Rapid angreten, um einen Umbruch, eine
    Neugestaltung vorzunehmen. Viele waren schon damals skeptisch: Es wurde
    ein Mann als Trainer geholt, der ein paar Jahre vorher noch
    Sportdirektor beim SK Rapid war (noch dazu einer mit vielen fragwürdigen
    Entscheidungen, Fehlern und einem unrühmlichen Abgang) und keinerlei
    Erfolge als Trainer bei irgendeinem Klub vorzuweisen hatte. Was
    qualifiziert Schöttel eigentlich für den Posten des Cheftrainers? Das
    eine Jahr beim Wr. Sportklub oder die unscheinbaren eineinhalb bei Wr.
    Neustadt? Oder sind die Verantwortlichen bei Rapid so naiv zu glauben,
    weil der Mann eine Vereinslegende ist, würde das mit dem Traineramt schon werden?

    Beim SK Rapid enttäuschte Schöttel bislang schwer, trotz dem 2. Platz
    im Vorjahr und dem (glücklichen) Erreichen der Gruppenphase in der EL.
    Vor allem die unattraktive, planlose und unorganisierte (auch grundlos
    defensive) Spielweise stößt den Großteil der Fans sauer auf. Manchmal
    (wie bei den Derbys im Vorjahr und gegen den WAC) tritt die Mannschaft
    derartig inferior auf, dass man glaubt, ein Hobbyverein oder eine
    Betriebs-mannschaft steht auf dem Rasen. Im Grund steht Rapid nach zwei
    Jahren Schöttel nirgendwo; es sind keinerlei Fortschritte festzustellen.
    Im Gegenteil, die Mannschaft spielt genau so schlecht wie unter dem
    2006 geschassten Zellhofer.

    Obwohl sein Vertrag neulich erst
    verlängert wurde, ist folgendes festzuhalten: für Schöttel ist das
    Traineramt bei Rapid eine, wenn nicht sogar zwei, Nummern zu groß. Wenn
    er bleibt, dann ist (aus der Erfahrung begründet) zu befürchten, dass
    die kommenden zwei Jahre so verlaufen wie die bisherigen.

    Antworten

  • Gablitzer

    20.März.2013 #17 Author

    Man sollte auch mal den Trainerstab ins Auge fassen seit dem Abgang von canestrini macht Rapid viel weniger tore in den letzten min.,ich schließe daraus das auch di
    E körperliche Verfassung nicht optimal ist

    Antworten

  • Auenland

    20.März.2013 #18 Author

    „Die taktischen Fehler blieben erwartungsgemäß dieselben. Logisch, weil der Aufbau einer Spielphilosophie und eines funktionierenden taktischen Konzepts nicht von heute auf morgen geht.“ Ist das Ihr Ernst Herr Mandl? Entschuldigung, aber Herr Schöttel ist nicht erst seit gestern Trainer von Rapid. Er hatte bereits eineinhalb Saisonen Zeit, ein taktisches Konzept und eine Spielphilosophie zu entwickeln! Sie scheinen in Bezug auf seine Verantwortung für die derzeitige Misere genau so uneinsichtig zu sein, wie er. Schöttel war bis dato ganz offensichtlich nicht in der Lage, Spielphilosophie und taktisches Konzept zu entwickeln. Zumindest letzteres fällt aber ausschließlich in seinen Verantwortungsbereich.

    Antworten

  • pejobra

    20.März.2013 #19 Author

    Ich möchte nicht von Schuld sprechen sondern eher von Verantwortung und die liegt eindeutig beim Präsidenten. Ich denke auch dass die Fans bei den Protesten den Focus auf ihn richten sollten. Sobald Edlinger weg ist und einmal ein Kassasturz gemacht wurde sieht man ohnehin wie unfähig Kuhn und Co waren. Erst dann wird klar welche Verträge Schulte und Schöttel bekommen haben und wie teuer ein Ausstieg wäre. Ich fürchte aber dass Edlinger aus Angst davor dass einige für ihn unangenehme Fakten ans Tageslicht kommen könnten, sicher nicht so einfach zurücktreten wird. Kann gut sein dass er nur dann einem Nachfolger zustimmt wenn dieser ihn und seine Machenschaften nicht weiter verfolgt?

    Jedenfalls ändern kann und wird sich erst dann etwas wenn Edlinger gegangen ist und daher sollten sich alle Proteste nun auf diese Person konzentrieren.

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  • auenland

    21.März.2013 #20 Author

    „Die taktischen Fehler blieben erwartungsgemäß dieselben. Logisch, weil
    der Aufbau einer Spielphilosophie und eines funktionierenden taktischen
    Konzepts nicht von heute auf morgen geht.“ Entschuldigung, aber das kann doch nicht ernst gemeint sein – oder? Peter Schöttel ist nicht erst seit gestern Trainer von Rapid! Er hätte bereits eineinhalb Saisonen Zeit gehabt, eine Spiephilosophie und ein taktisches Konzept zu entwicklen. Zumindest für letzteres ist ausschließlich er zuständig. Es scheint, der Autor dieses Artikels ist in Bezug auf die Verantwortung von Herrn Schöttel für die derzeitige Misere von Rapid genau so uneinsichtig, wie Peter Schöttel selbst.

    Peter Schöttel war ein guter Trainer für Wiener Neustadt. Da konnte er defensiv spielen lassen und sich im Angriff auf Konter beschränken. Wenig anspruchsvolle Fußballpraxis ala Österreichische Bundesliga. Bei Rapid ist das anders. Rapid muß, von den Spielen gegen die Austrai, RBS und Sturm abgesehen, das Spiel machen. Dafür braucht man einen Matchplan und die dazu passenden Spieler. Sowohl Matchplan (taktisches Konzept), als auch die Auswahl der richtigen Spieler fällt in die Verantwortung von Peter Schöttel. Schöttel ist weder in der Lage, einen tauglichen Matchplan zu entwerfen, noch, einen allenfalls entworfenen Matchplan im Bedarfsfall während eines Spiels anzupassen. Das hat er entweder in seiner Trainerausbildung nicht gelernt oder er war nicht in der Lage, es sich ausreichend zu merken.

    Was auch immer der Grund dafür ist: Schöttel ist ein gutes Beispiel für die Unsitte, junge, in der Regel eher unerfahrene Trainer, die sich noch kaum bewähren mußten oder bewährten, im der ersten Bundesliga learning by doing zu betreiben, sozusagen am lebenden Patienten zu operieren. Das mag manchmal gut gehen, wie das Beispiel Peter Schöttel zeigt. Aber es geht mindestens so oft daneben, wie Peter Schöttel zeigt. Er hat sicher das Zeug zu einem guten Trainer. Aber es wäre besser gewesen, ihn das zB bei Vereinen in der 2. Liga, die nach oben wollen und daher ebenfalls offensiv spielen müssen, beweisen zu lassen.

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    • auenland

      21.März.2013 #21 Author

      Sorry, sollte natürlich heißen, das mag manchmal gut gehen, wie das Beispiel Peter Stöger zeigt.

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  • tf

    26.März.2013 #22 Author

    wenn so viel schief läuft, ist immer ein Wechsel des Chefs angesagt. Und zwar unabhängig vom eigenen Verschulden. Es ist einfach wichtig, daß in so einer Situation neuer Elan, neue Ideen und neue Motivation in die Organisation einkehren. Das gilt für einen Fußballklub wie für jede andere Organisation.

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