1957 wurde nach kontroversen Diskussionen die Durchführung eines Turniers der europäischen Nationalmannschaften beschlossen. Unter dem Namen „Europapokal der Nationen“ bzw. „Europapokal der Länder“ wurde...

1957 wurde nach kontroversen Diskussionen die Durchführung eines Turniers der europäischen Nationalmannschaften beschlossen. Unter dem Namen „Europapokal der Nationen“ bzw. „Europapokal der Länder“ wurde 1960 die erste EM ausgetragen. 17 Teilnehmer erspielten sich im K.O.-System eine Teilnahme für vier Spiele in Paris.

Nachdem Irland und die Tschechoslowakei ein Entscheidungsspiel austrugen, spielten 16 Teams die Vorrunde bis zu den Endspielen im Sommer 1960. Österreich scheiterte im Viertelfinale an Gastgeber Frankreich. Für die Endrunde in Paris konnten sich neben „les bleus“ noch die Tschechoslowakei und die späteren Finalisten, die UdSSR und Jugoslawien, qualifizieren. Die Jugoslawen stellten mit Šekularac und Kosti den Sturm des All-Star-Teams und spielten ein beeindruckendes Turnier. Im Rückspiel des Viertelfinales gegen Portugal siegten sie in Belgrad mit 5:1. Der Portugiese Cavem konnte die Führung von Šekularac in der 29. Minute zwar ausgleichen, die weiteren Treffer der „Plavi“ entschieden aber die Begegnung. Trotz der 2:1-Niederlage des Hinspiels stiegen die Ost-Europäer auf.