Der LASK bleibt auch im zweiten Testspiel des Jahres siegreich. In einer torreichen Partie behalten die Linzer Athletiker mit 4:3 (2:1) die Oberhand. Thomas... Der LASK bezwingt den Kapfenberger SV mit 4:3

Der LASK bleibt auch im zweiten Testspiel des Jahres siegreich. In einer torreichen Partie behalten die Linzer Athletiker mit 4:3 (2:1) die Oberhand. Thomas Goiginger, Keito Nakamura, Adil Taoui und René Renner erzielen die Tore der Linzer.

Der Zweitligist aus Kapfenberg sorgte in der Raiffeisen Arena Pasching für den ersten Treffer, ging nach einer knappen Viertelstunde in Führung. Eine flache Hereingabe von Mohamed Kone landete über Umwege bei Mittelstürmer Mark Grosse, der aus knapp zehn Metern keine Mühe hatte, abzustauben (13.). Der LASK trachtete nach einer schnellen Antwort und drückte aufs Tempo: Marin Ljubicic traf nach Nakamura-Assist aus spitzem Winkel das Außennetz, zwei Minuten später parierte Torhüter Krenn einen Kadlec-Versuch (16.). In der 19. Minute flatterte ein Michorl-Distanzschuss knapp über das Tor und Marin Ljubicic scheiterte aus kurzer Distanz am KSV-Schlussmann (21.). Wenige Augenblicke später gelang der Ausgleich: Thomas Goiginger setzte sich im Strafraum sehenswert gegen zwei Kapfenberger durch und versenkte den Ball aus spitzem Winkel in den Maschen (22.).

Nach einer knappen halben Stunde fand der LASK einen weiteren Chancenreigen vor: Zunächst zwang Ljubicic den KSV-Keeper mit einer Direktabnahme zur Glanzparade (31.), dann setzte Nakamura den Ball über das Tor (32.). In der 36. Minute krachte das Gebälk des Kapfenberger Tors, als Peter Michorl einen Freistoß von der Strafraumgrenze an die Latte setzte. Drei Minuten später brachte Keito Nakamura den LASK in Führung: Eine Vorlage von Robert Zulj verwertete er unhaltbar ins lange Eck (39.)

Last-Minute-Siegtreffer

Mit elf Neuen kam der LASK aus der Kabine – und abermals eröffneten die Gäste den Torreigen. Winfred Amoah tauchte alleine vor Tobias Lawal auf und bezwang den LASK-Keeper mit einem Lupfer (48.). Der LASK antwortete in der 56. Minute durch Adil Taoui, der einen Abpraller nach einem Koulouris-Kopfball zur 3:2-Führung verwertete. Nur vier Minuten später gelang Kapfenberg der neuerliche Ausgleich: David Heindl stieg nach einem Eckball von rechts am höchsten und traf per Kopf.

Die letzten 30 Minuten konnten nicht mit der torreichen Anfangsphase der zweiten Halbzeit mithalten, das Spiel flachte ab. Doch in letzter Sekunde schlug der LASK noch einmal zu: Florian Fleckers Schuss wurde von Ersatztorhüter Wieser pariert, doch René Renner verwandelte den Abpraller geistesgegenwärtig zum 4:3-Endstand (90.). Das nächste Testspiel bestreitet der LASK bereits im Trainingslager in Belek (TR), wo es am Samstag um 13 Uhr österreichischer Zeit gegen den japanischen Erstligisten Sanfrecce Hiroshima geht.

 So spielte der LASK:
Erste Halbzeit:
Schlager – Stojkovic, Kecskes, Luckeneder, Potzmann – Kadlec, Michorl – Goiginger, Zulj, Nakamura – Ljubicic

Zweite Halbzeit: Lawal – Würdinger, Ziereis, Wimhofer, Renner – Flecker, Horvath, Celic, Taoui – Balic, Koulouris

Tore: Goiginger (22.), Nakamura (39.), Taoui (56.), Renner (90.); Grosse (13.), Amoah (48.), Heindl (60.)

 Cheftrainer Didi Kühbauer zum Spiel:

Wie so oft in Testspielen waren das heute zwei sehr unterschiedliche Halbzeiten. Vom frühen Rückstand haben wir uns nicht beeindrucken lassen und uns viele Chancen herausgespielt, durch die wir letztendlich das Spiel drehen konnten. Im zweiten Durchgang ist uns dann nicht mehr so viel gelungen. Der Test hat jedenfalls seinen Zweck erfüllt, jetzt freuen wir uns auf das Trainingslager.“

abseits.at Redaktion

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