In der 15. Runde der österreichischen Bundesliga trennten sich die Admira und die Wiener Austria mit einem 0:0 Unentschieden voneinander. Im Folgenden sollen... Spielerbewertung ADM-FAK: Aiwu als Admiras Schlüssel zum Punktgewinn

 

In der 15. Runde der österreichischen Bundesliga trennten sich die Admira und die Wiener Austria mit einem 0:0 Unentschieden voneinander. Im Folgenden sollen die Spieler der beiden Mannschaften näher betrachtet werden.

Notenschlüssel:
1= sehr schwach
10 = sehr stark
0 = zu kurz eingesetzt

Admira Wacker Mödling

Andreas Leitner 7

Der Kapitän der Südstädter überzeugte in diesem Spiel in mehreren Bereichen, wie bei seinen präzisen Abschlägen und mit seiner Ruhe am Ball. Aber auch mit seinem Timing beim Herauslaufen, mit denen er einige lange Bälle abfangen konnte. Auch mit Paraden griff der Schlussmann ein und bewahrte sein Team mehrmals vor einem Gegentreffer.

Fabian Menig 3

Hatte mit Fortdauer der Partie immer größere Schwierigkeiten mit seinem Gegenspieler und da im Zweikampf öfter das Nachsehen, weshalb er auch nur knapp ein Drittel seiner Duelle statistisch gewann. In der Offensive konnte er nur wenig Zwingendes beitragen und agierte daher unterdurchschnittlich in verschiedenen Bereichen. Einzig seine fünf abgefangenen Bälle sind statistisch erwähnenswert.

Christoph Schösswendter 6

Eine solide Partie des großgewachsenen Innenverteidigers, der vor allem in der Luft seine Stärke ausspielte und fast alle seine Zweikämpfe in dieser Kategorie gewonnen hat. Am Boden machte er seine Sache auch über weite Strecken recht ordentlich, auch wenn da seine Bilanz nur ausgeglichen ausfiel. Darüber hinaus sammelte er noch je neun Ballsicherungen und klärende Aktionen, aber auch zwei abgefangene Bälle.

Emanuel Aiwu 8

Starker Auftritt des U21-Nationalspielers, der sich ein interessantes Duell gegen einen der besten Angreifer der Liga lieferte und dabei trotz seiner Jugend mehr als nur gut aussah. Dank seiner Schnelligkeit und Athletik, konnte er es mit dem Tempo von Monschein aufnehmen und mehrmals entscheidend klären, weshalb er auch mit 80 Prozent gewonnenen Zweikämpfen den besten Wert seines Teams verbuchte. Darüber hinaus sammelte der Defensivspieler auch noch elf Ballsicherungen, sechs erfolgreiche Tacklings, vier klärende Aktionen und zwei abgefangene Bälle. Auch im Spielaufbau wusste der Jungspund zu überzeugen und seine Passquote von knapp 80 Prozent war eine der besten seines Teams.

Leonardo Lukacevic 6

Als Linksverteidiger ist der U21-Nationalspieler eine der positiven Überraschungen bei den Südstädtern und untermauert diesen Status auch in diesem Spiel. Lange Zeit kochte er seinen Gegenspieler Sax regelrecht ab und ließ kaum etwas Zwingendes über seine Seite zu, weshalb er auch 75 Prozent seiner Zweikämpfe für sich entschied. Darüber hinaus sammelte er auch noch sechs Ballsicherungen, und je drei erfolgreiche Tacklings und klärende Aktionen. Auch ins Ballbesitzspiel war der Linksverteidiger gut involviert und sammelte so die meisten Ballkontakte in diesem Spiel (80), auch wenn seine Passquote mit nur 57 Prozent ausbaufähig war und wenig Zwingendes dabei herauskam.

Markus Lackner 6

Als Sechser agierte er als Stabilisator vor der Abwehr und nahm seine Rolle dabei sehr ernst, weshalb er viele Ballkontakte sammelte (62) und versuchte als Ballverteiler zu fungieren. Lobenswert war dabei, dass er selbst unter Druck meist die Ruhe behielt und sich kaum Fehler leistete. Gegen den Ball war er auch präsent, auch wenn seine Zweikampfquote nur ausgeglichen ausfiel. Letztlich sammelte er sieben Ballsicherungen, fünf abgefangene Bälle und zwei erfolgreiche Tacklings.

Morten Hjulmand 5

Eine eher unauffällige Partie des Dänen, der weniger präsent und involviert in das Spiel seines Teams war und daher auch wesentlich weniger Ballaktionen sammelte, als sein Partner auf der Sechs. Allerdings deutete er dafür immer wieder seine Ruhe am Ball und Übersicht an, weshalb er auch mit seiner Passquote von 83 Prozent den zweitbesten Wert seiner Mannschaft verzeichnete.

Muhammed Cham Saracevic 3

In der Offensive war der Jungspund eine der präsenteren Akteure auf dem Feld und sammelte verhältnismäßig auch viele Aktionen, sein Endprodukt ließ allerdings zu wünschen übrig. Sein Spielstil sah zwar hübsch aus und er zeigte auch seine technischen Fertigkeiten immer mal wieder, allerdings mangelte es bei ihm am Endzweck und der letzten Gefahr, weshalb er auch kaum Zweikämpfe für sich entschied.

Roman Kerschbaum 3

Zu dem Spiel seines Teams konnte er kaum etwas beitragen und er agierte die meiste Zeit unter dem Radar, weshalb er in der Offensive weder einen Schuss, noch einen Schlüsselpass beisteuerte. Seine Passquote von 86 Prozent liest sich zwar hübsch an und war die beste auf dem Spielfeld, allerdings waren das hauptsächlich nur risikolose Pässe und kaum anspruchsvolle Zuspiele.

Kolja Pusch 5

Der Offensivspieler brauchte etwas, um in die Partie zu finden und in der ersten Halbzeit flog auch er weitestgehend unter dem Radar. Im zweiten Durchgang wurde er allerdings wesentlich aktiver und präsenter, weshalb er mit seinen 62 Ballaktionen auch die meisten in der Offensive seiner Mannschaft verbuchte und da auch im Vergleich zu seinen Mitspielern am gefährlichsten wirkte. Daher waren auch seine zwei abgegebenen Schüsse und ein Schlüsselpass der Bestwert seines Teams.

Boris Cmiljanic 2

Rutschte kurzfristig in die Startelf hinein und konnte dem Spiel kaum seinen Stempel aufdrücken, da er von der Verteidigung des Gegners gut bewacht wurde und sich da kaum durchsetzen konnte. So gab er letztlich weder einen Schuss, noch einen Schlüsselpass ab.

Erwin Hoffer 0

Zu kurz eingesetzt.

Marco Kadlec 0

Zu kurz eingesetzt.

Daniel Toth 0

Zu kurz eingesetzt.

FK Austria Wien

Ivan Lucic 6

Absolvierte an diesem Nachmittag eine fehlerfreie Partie und konnte in einigen Situationen seine Stärken auf der Linie demonstrieren, wobei er mit seinen drei Paraden gute Gelegenheiten des Gegners zunichtemachen konnte.

Florian Klein 6

Der Routinier war über seine rechte Seite sehr engagiert und spulte viele Kilometer ab, weshalb er vor allem in der Offensive immer wieder präsent war und sich mit Fortdauer der Partie immer öfter an den Angriffsbemühungen seines Teams beteiligen konnte. Dabei agierte er mit dem Ball äußerst sauber und präzise, weshalb er die zweitbeste Passquote auf dem Feld letztlich aufwies (85 Prozent). In der Defensive hatte er seinen Gegenspieler auch meist im Griff und seine 13 Ballsicherungen stechen dabei besonders hervor.

Erik Palmer-Brown 6

Eine relativ abgeklärte Partie des US-Amerikaners, der sich in der Defensive keine Fehler leistete und vieles abräumen konnte, weshalb seine Zweikampfquote mit 75 Prozent gewonnenen Duellen auch stark ausfiel. Darüber hinaus sammelte er auch noch sechs Ballsicherungen, vier klärende Aktionen und zwei erfolgreiche Tacklings. Auch im Spielaufbau hatte er seine guten Momente, auch wenn man sich von ihm dahingehend noch mehr Präsenz wünschen würde.

Michael Madl 7

Defensiv war das eine starke Vorstellung des Abwehrchefs der Violetten, denn seine Gegenspieler bissen sich an ihm die Zähne aus und kamen kaum vorbei, weshalb er auch mit seinen 82 Prozent gewonnenen Duellen den Bestwert in dieser Partie aufwies. Darüber hinaus sammelte der Abwehrspieler auch noch sieben (!) abgefangene Bälle, sechs Ballsicherungen und fünf klärende Aktionen, die seine gute Performance untermalen. Wie auch bei seinem Nebenmann hätte man sich noch mehr im Spielaufbau von ihm erwartet und da blieb er nur solide.

Alexandar Borkovic 5

Eine solide Performance des U21-Nationalspielers auf der ungewohnten Position des Linksverteidigers, der sich nichts zu Schulden kommen ließ, aber auch nicht sonderlich auffiel. In der ersten Halbzeit fehlte ihm meist die Bindung zum Spiel und kam er nur auf wenige Ballkontakte. Das besserte sich im zweiten Durchgang merklich und er wurde auch in der Offensive aktiver, weshalb er da einige gute Momente hatte.

Thomas Ebner 5

Der kampfkräftige Mittelfeldspieler erfüllte seinen Part gegen den Ball auf der Sechs sehr ordentlich und konnte mit seiner Kampfkraft dem Gegner wehtun, weshalb er auch 63 Prozent seiner Duelle gewann und darüber hinaus auch noch acht Ballsicherungen und je drei erfolgreiche Tacklings und abgefangene Bälle verbuchte. Spielerisch beschränkte er sich nur auf die einfachen Sachen, war sich aber dieser Aufgabe bewusst und agierte auch recht sauber, weshalb seine Passquote von 85 Prozent auch die beste seines Teams war.

James Jeggo 4

Was für seinen Nebenmann galt, war auch beim australischen Teamspieler der Fall, wobei man dem Sechser die Reisestrapazen etwas anmerkte. So schlichen sich speziell mit dem Ball einige leichtsinnige Fehler bei ihm ein, die man von ihm nicht gewohnt ist.

Alexander Grünwald 3

Eine weitestgehend unauffällige Performance des Kapitäns der Austria, der etwas wirklich Zwingendes zur Offensivleistung seiner Mannschaft nicht beitragen konnte. Auch seine Passquote war mit nur 56 Prozent ausbaufähig und er leistete keinen Schlüsselpass, was auch ungewöhnlich für den Spielmacher der Violetten ist.

Manprit Sarkaria 7

Ein weiterer guter Auftritt des Flügelspielers, der in der durchwachsenen Saison eine positive Erscheinung in der Offensive der Violetten bleibt. Im ersten Durchgang lief noch wenig über ihn, auch wenn er da schon bereits mehrmals seine Gefährlichkeit andeutete. Im zweiten Durchgang drehte er dann jedoch auf und liefen fast alle gefährlichen Aktionen über seine Seite, weshalb er mit 66 Ballaktionen erneut die meisten in der Offensive sammelte. Statistisch gab er zwar nur einen Schuss und einen Schlüsselpass ab, allerdings gewann er dafür starke vier Dribblings – mit Abstand Bestwert in dem Spiel. Imposant ist auch seine Zweikampfstatistik, denn nicht nur, dass er mit 17 Duellen die meisten seines Teams führte, er gewann davon starke 71 Prozent (!), was für einen Offensivspieler ein sensationeller Wert ist.

Christoph Monschein 4

Lieferte sich ein hartes Duell gegen die Innenverteidigung des Gegners und ihm wurde die Tiefe des Rückraums meist gut genommen, weshalb er sein Spiel anpassen musste. Das nahm ihm zwar seine größte Stärke, allerdings hatte er dafür in anderen Bereichen seine guten Szenen und schlüpfte mit seinen zwei Schlüsselpässen nicht nur in die Rolle des Vorbereiters, sondern agierte mit einer Passquote von 81 Prozent auch sehr sauber dabei.

Maximilian Sax 2

Ein gebrauchter Tag für den Offensivspieler der Violetten, der sich auf seiner rechten Seite kaum einmal durchsetzen konnte und oft hängenblieb, weshalb seine Zweikampfstatistik auch recht desolat ausfiel und nur ein Schlüsselpass als Arbeitsnachweis aufschien.

Benedikt Pichler 0

Zu kurz eingesetzt.

Dominik Fitz 0

Zu kurz eingesetzt.

Dalibor Babic