In der 23. Runde der österreichischen Bundesliga setzte sich die Wiener Austria gegen die Admira mit 1.0 durch. Nachdem wir bereits eine ausführliche Analyse... Spielerbewertung FAK – Admira: Pentz rechtfertigt das Vertrauen

Tormann ParadeIn der 23. Runde der österreichischen Bundesliga setzte sich die Wiener Austria gegen die Admira mit 1.0 durch. Nachdem wir bereits eine ausführliche Analyse der Partie für euch verfassten, sollen nun die Spieler der beiden Mannschaften näher betrachtet werden.

Notenschlüssel:
1= sehr schwach
10 = sehr stark

FK Austria Wien

Patrick Pentz 8
Der Schlussmann der Violetten rechtfertige in diesem Spiel die Entscheidung, ihm den Status als Nummer Eins zurückzugeben und sicherte mit insgesamt fünf Paraden den Sieg seiner Mannschaft. Auch im Spielaufbau war der Torhüter involviert und sammelte knapp 40 Ballkontakte bei einer Passquote von 76 Prozent.

Florian Klein 6
War recht gut involviert in das Spiel seiner Mannschaft und kam daher auch auf die zweitmeisten Ballkontakte (84) im Spiel, wobei er speziell im Spielaufbau eine wichtige Rolle einnahm und viele Angriffe über seine Seite initiierte. Aber auch in der Defensive ließ der Rechtsverteidiger quasi nichts zu und kam daher nicht nur auf eine starke Zweikampfquote von 71 Prozent, sondern sammelte auch noch fünf Ballsicherungen und drei klärende Aktionen.

Erik Palmer-Brown 8
Der US-Amerikaner war wie so oft in der Innenverteidigung der Fels in der Brandung und ein Vorbeikommen an ihm gab es an diesem Abend kaum. Egal ob am Boden oder in der Luft, der Abwehrspieler löste jede Situation in aller Ruhe und Abgeklärtheit. Daher kam er auch nicht überraschend auf die beste Zweikampfquote seines Teams (75 Prozent) und zusätzlich auf elf Ballsicherungen, sechs klärende Aktionen, fünf abgefangene Bälle und drei erfolgreiche Tacklings. Einzig sein Blackout kurz vor dem Schlusspfiff trübte seine Leistung, zumal dieses zu einer guten Chance des Gegners führte. Auch im Spielaufbau war er durchaus dominant, sammelte die meisten Ballaktionen (92) und spielte die meisten Pässe (71) auf dem Feld und hatte dabei auch noch die beste Passquote vorzuweisen (89 Prozent).

Michael Madl 5
Unauffällige Partie des Abwehrchefs der Violetten, der in diesem Spiel auf eine Zweikampfquote von 60 Prozent kam und darüber hinaus sechs Ballsicherungen und vier klärende Aktionen sammelte. Allerdings hatte er auch einige Wackler und Fehleinschätzungen in einem Spiel, die ungewöhnlich für ihn waren.

Christoph Martschinko 5
Bekam durch die Verletzung seines Kontrahenten die Chancen mal wieder von Beginn an zu spielen und erledigte seine Aufgabe recht ordentlich. Zwar ging durch den Fokus auf den rechten Flügel wenig über seine Seite, allerdings hatte er dennoch einige gute Aktion und seine Passquote von 85 Prozent gehörte zu den besten auf dem Feld.

Vesel Demaku 6
Rückte dank starker Trainingsleistungen in die Startelf und zahlte das Vertrauen des Trainers mit einer guten Leistung zurück. Stopfte viele Löcher im Mittelfeld und ging mit viel Einsatz- und Laufbereitschaft zu Werke, weshalb er auch 57 Prozent seiner Duelle gewann und auf sechs Ballsicherungen und drei erfolgreiche Tacklings kam. Auch im Ballbesitz agierte er sehr umsichtig, kam auf eine gute Passquote von 83 Prozent und steuerte zwei Schlüsselpässe bei.

Alexander Grünwald 5
Der Kapitän der Violetten versuchte aus der Tiefe heraus das Spiel aufzuziehen und die Bälle zu verteilen. Daher kam er auch auf die drittmeisten Pässe in diesem Spiel (61), wobei er auch einige schöne Bälle spielte. Einen davon im Vorfeld des Siegestreffers, als er einen tödlichen Pass in die Schnittstelle spielte und Monschein bediente. In der Defensive blieb sein Verhalten ausbaufähig und er kam da auf eine negative Zweikampfquote.

Manprit Sarkaria 3
Das Bemühen kann man dem Offensivspieler nicht absprechen und mit vier Schüssen und einer Passquote von 85 Prozent war seine Performance auch nicht so übel. Allerdings kam von ihm in Sachen Kreativität und Durchschlagskraft letztlich zu wenig und er lief sich immer wieder fest, weshalb der Offensivmann unter seinen Möglichkeiten blieb.

Max Sax 3
Ähnlich wie bei seinem Kollegen, kam auch von ihm insgesamt zu wenige Ideen und fehlte es oft an der nötigen Präzision. Hier und da deutete er seine technischen Fertigkeiten an und gewann auch immerhin die meisten Dribblings seines Teams (3), allerdings blieb er kontinuierlich hängen und konnte sich nicht wirklich nachhaltig durchsetzen.

Dominik Fitz 3
Es war eine der schwächeren Saisonleistungen des Jungspunds, der seine Rolle als Spielmacher nicht wirklich einnehmen konnte. Zu oft blieb der U21-Nationalspieler zwischen den engen Reihen des Gegners hängen und setzte sich da nicht erfolgsstabil durch. Dennoch war er letztlich der entscheidende Mann und stand bei seinem Siegestreffer Goldrichtig, wodurch er seiner Truppe die drei Punkte bescherte.

Christoph Monschein 3
Auch er tat sich gegen die dichtgestaffelte Abwehr schwer Akzente zu setzen und hing auch oftmals in der Luft, da er teilweise zu wenig Unterstützung von seinen Mannschaftskollegen erfuhr. An Einsatz- und Laufbereitschaft mangelte es dem Torjäger dennoch nicht und so gab er nie auf, weshalb er letztlich auch die Vorarbeit zum 1:0 Siegestreffer leistete, ohne selber großartig zu Chancen gekommen zu sein.

Benedikt Pichler 0
Zu kurz eingesetzt.

Patrick Wimmer 0
Zu kurz eingesetzt.

Alexandar Borkovic 0
Zu kurz eingesetzt.

James Jeggo 0
Zu kurz eingesetzt.

Admira Wacker

Andreas Leitner 5
Großartig viele Gelegenheiten sich auszuzeichnen, bekam der Kapitän der Admira in diesem Spiel nicht. Wenn er gefordert war, war er allerdings zur Stelle und parierte so drei Torschüsse. Beim Gegentreffer hatte er Pech und das Spielgerät sprang unglücklich zum Gegner, da Leitner einen Moment zu spät kam.

Mario Pavelic 6
Eine ordentliche Vorstellung der Leihgabe aus Rijeka, denn der Rechtsverteidiger blieb in der Defensive meist aufmerksam und gewann starke 80 Prozent seiner Duelle, wobei er auch noch vier Ballsicherungen sammelte. In der Offensive schaltete er sich auch einige Male ansprechend ein und lieferte gute Aktionen ab, weshalb er auch letztlich zwei Schlüsselpässe beisteuern konnte.

Sebastian Bauer 6
Lieferte ebenso eine sehr aufmerksame und konsequente Vorstellung in der Innenverteidigung ab, wodurch er zwei Drittel seiner Duelle für sich entschied und darüber hinaus auch noch acht klärende Aktionen, sechs Ballsicherungen und drei erfolgreiche Tacklings sammelte.

Christoph Schößwendter 6
Im direkten Zweikampf war der Abwehrchef der Admiraner nicht so auffällig, doch mit seiner Antizipation und Näschen für die Spielsituation und die Dynamiken, konnte er bereits im Vorfeld einige Aktionen unterbinden. So sammelte er u.a. acht klärende Aktionen, sieben Ballsicherungen und fing drei Bälle ab.

Emanuel Aiwu 7
Das Abwehrjuwel der Admira lieferte zum wiederholten Male in dieser Saison eine Talentprobe ab und demonstrierte in vielen Szenen, warum ihn Meister Salzburg im Winter unbedingt verpflichten wollte. Dank seiner Athletik und Geschicktheit, konnte er viele Duelle für sich entscheiden und kam so auf die beste Zweikampfquote auf dem Feld (knapp 79 Prozent). Zusätzlich sammelte er auch noch je sechs klärende Aktionen und erfolgreiche Tacklings, aber auch vier Ballsicherungen und einen abgefangenen Ball. Einzig beim Gegentreffer kam er einen Schritt zu spät und war nicht eng genug am Gegenspieler dran.

Jonathan Scherzer 7
Der Flügelverteidiger komplementierte die aufmerksame Abwehr der Gäste mit seinen guten Aktionen in der Defensive und gewann so nicht nur 75 Prozent seiner Duelle, sondern sammelte zusätzlich auch noch zehn Ballsicherungen und je sechs erfolgreiche Tacklings und klärende Aktionen. Aber auch im Ballbesitz war der Linksverteidiger eine wichtige Stütze, kam so auf die meisten Ballaktionen seines Teams (81) und auch seine Passquote von 80 Prozent spricht für seine Ballsicherheit, die er in einigen Situationen zeigte.

Roman Kerschbaum 3
Der Mittelfeldspieler der Admira legte eine überaus unauffällige Vorstellung ab und war vordergründig mit der Erledigung seiner Defensivaufgaben beschäftigt, wobei er durch seine große Laufleistung bestach und versuchte, die Räume zu verengen.

Daniel Toth 5
Brachte mit seiner Routine und Ballsicherheit viel Ruhe in das Ballbesitzspiel seiner Mannschaft hinein und war eine wichtige Anspielstation, wenn es darum ging das gegnerische Pressing zu umspielen. Daher kam er auch auf eine gute Passquote von knapp 84 Prozent. Gegen den Ball war er zwar nicht so präsent, aber dafür war letztlich die starke Abwehr hauptverantwortlich.

Marco Kadlec 6
Der junge Mittelfeldspieler wusste vor allem bei seinen Offensivaktionen zu gefallen, wo er immer wieder seine technischen Fertigkeiten auspackte und demonstrierte. So sammelte er nicht umsonst die meisten erfolgreichen Dribblings auf dem Feld (5) und initiierte speziell über die linke Seite immer wieder gefährliche Aktionen, weshalb er auch noch drei Schlüsselpässe beisteuern konnte.

Jimmy Hoffer 5
Arbeitete sehr diszipliniert in der Defensive mit und war ein wichtiger Grund dafür, dass man den Spielaufbau des Gegners besser in den Griff bekam. Auch offensiv stieß er immer wieder bei Umschaltaktionen gut nach und war seine Erfahrung wichtig, da er die Bälle gut sicherte und mit Bedacht verteilte, wodurch er in der Offensive durchaus präsent war.

Sinan Bakis 4
Der Torjäger der Admira zeigte auch in diesem Spiel seine Gefährlichkeit und kam insgesamt auf sechs Abschlüsse, weshalb er auf dem Spielfeld ziemlich präsent war. Allerdings mangelte es bei ihm an diesem Abend an der Zielgenauigkeit und aus seinen zahlreichen Chancen machte er letztlich keinen Treffer und ging damit leer aus.

Markus Pink 0
Zu kurz eingesetzt.

Morten Hjulmand 0
Zu kurz eingesetzt.

Markus Lackner 0
Zu kurz eingesetzt.

Muhammed Cem Saracevic 0
Zu kurz eingesetzt.

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Dalibor Babic