In der fünften Runde der österreichischen Bundesliga verlor die Wiener Austria zuhause mit 0:2 gegen RB Salzburgl. Im Folgenden sollen die Spieler der beiden... Spielerbewertungen Austria – RBS: Ramalho bester Mann am Platz

In der fünften Runde der österreichischen Bundesliga verlor die Wiener Austria zuhause mit 0:2 gegen RB Salzburgl. Im Folgenden sollen die Spieler der beiden Mannschaften näher betrachtet werden. Hier findet ihr zudem eine ausführliche Analyse der Partie.

Notenschlüssel:
1= sehr schwach
10 = sehr stark

FK Austria Wien

Patrick Pentz 7
Der Stammtorhüter der Wiener hatte in diesem Spiel alle Hände voll zu tun und verzeichnete gleich sechs Paraden, wobei er mit diesen mehrmals seine Mannschaft vor einem Gegentreffer bewahrte. Allerdings hatte er auch kurz abgewehrte Torschüsse, wo der Gegner beim Abpraller glücklicherweise im Abseits stand. Er verzeichnete auch einen Schlüsselpass in diesem Spiel, als er Pichler mit einem langen Ball auf die Reise schickte.

Stephan Zwierschitz 5
Kehrte nach einer Muskelverletzung, die ihn wochenlang außer Gefecht setzte, wieder zurück in die Mannschaft und zeigte insgesamt eine recht ordentliche Leistung. In der Defensive stand er seinen Mann und gewann eine Mehrheit seiner Duelle (60 Prozent), sammelte darüber hinaus auch noch je zwei Ballsicherungen, klärende Aktionen und erfolgreiche Tacklings. In der Offensive traute er sich vor allem im zweiten Durchgang mehr zu und hatte da auch gute Momente im Spielaufbau und so auch die meisten Ballkontakte seiner Mannschaft (48).

 Johannes Handl 4
Insgesamt war das Auftreten des jungen Innenverteidigers nicht schlecht, weshalb er auch mit je fünf Ballsicherungen und klärenden Aktionen und drei abgeblockten ordentliche Werte verzeichnete. Seine Zweikampfquote fiel zwar perfekt aus, allerdings führte er auch nur zwei Stück davon. Einen wichtigen hätte er führen müssen, denn beim 0:1 des Gegners stand er zu weit weg vom Stürmer und leistete sich einen Stellungsfehler, der seine Vorstellung trübt.

Erik Palmer-Brown 7
Ein tadelloser Auftritt der Leihgabe von Manchester City, denn der Innenverteidiger war oftmals zur Stelle, wenn es nötig war und klärte einige gefährliche Situationen im letzten Moment. So waren seine Werte auch dementsprechend gut, denn er kam nicht nur auf eine Zweikampfquote von 60 Prozent, sondern sammelte auch noch sieben klärende Aktionen, zwei Ballsicherungen und einen abgeblockten Schuss. Auch mit dem Ball am Fuß war er einer von insgesamt zwei violetten Spielern, die auf eine Passquote von über 70 Prozent kamen.

Markus Suttner 4
Hatte auf seiner Seite eine schwierige Aufgabe mit dem offensivstarken Kristensen und Spielmacher Szoboszlai, wodurch er defensiv immer wieder gefordert wurde. Im Rahmen der Möglichkeiten löste er dies recht ordentlich, gewann eine knappe Mehrheit seiner Duelle und sammelte auch noch vier klärende Aktionen, zwei Ballsicherungen und je einen abgefangenen Ball und ein Tackling. Im Spiel mit dem Ball konnte er jedoch kaum einen Impact hinterlassen und seine Passquote war mit knapp 50 Prozent ungewöhnlich schwach, wobei auch seine Standards an diesem Nachmittag nicht so gut waren.

Thomas Ebner 3
Ein wirklich großer Faktor war der Mittelfeldspieler wie so oft nicht im Spiel seiner Mannschaft und eher in der Kategorie „Mitläufer“ anzusiedeln. Mit dem Ball war er eher ein Unsicherheitsfaktor, hatte große Probleme mit und selbst ohne Druck und kam nur auf eine Passquote von knapp 40 Prozent. Gegen den Ball spulte er immerhin viele Kilometer ab und kam neben einer knapp positiven Zweikampfquote auch noch auf drei erfolgreiche Tacklings.

Alexander Grünwald 6
Versuchte als Kapitän und in seiner Vorbildfunktion voranzugehen und warf sich in jedes Duell und in jeden Zweikampf mit vollem Einsatz hinein, um so seiner Mannschaft zu helfen. Das klappte auch ganz gut, denn neben seiner guten Zweikampfquote von 66 Prozent, sammelte er auch noch fünf Ballsicherungen, vier erfolgreiche Tacklings und zwei klärende Aktionen. Auch mit dem Ball war er einer der wenigen Akteure, die etwas Ruhe am Spielgerät zeigten und mit seiner Passquote von 79 Prozent war er mit Abstand der sauberste seines Teams.

Patrick Wimmer 1
Das größte Problem für den Jungspund bleiben weiterhin seine vielen technischen Fehler und Unsauberkeiten in seinem Spiel, wodurch er das Spiel seiner Mannschaft immer wieder bremst und für unnötige Ballverluste sorgt. Seine desolate Passquote von nur 18 (!) Prozent spricht dabei Bände und darf in einer Bundesliga und auf diesem Niveau schlicht nicht passieren. Er muss sich schleunigst in diesem und auch anderen Bereichen im Offensivspiel verbessern.

Benedikt Pichler 5
Was für Wimmer galt, war auch bei Pichler im ersten Durchgang der Fall, denn auch er fiel vordergründig durch Ballverluste auf, wobei er zumindest viel arbeitete und so auch die meisten Duelle auf dem Spielfeld führte (19). Doch im zweiten Durchgang blühte er dann plötzlich auf, zeigte mehr Mut am Ball und konnte sich einige Male gut aus engen Situationen mit Dribblings lösen, wodurch er zum Aktivposten in der Offensive avancierte. So gab er auch die meisten Torschüsse seines Teams ab (2) und kam zu zwei guten Möglichkeiten auf einen Treffer.

Manprit Sarkaria 3
Für seine Verhältnisse und seine technischen Qualitäten war auch er zu fehlerhaft in diesem Spiel und konnte sich kaum einmal durchsetzen, weshalb er immer wieder am Gegner hängenblieb. Er zeigte aber dennoch einige gute Pässe und sein Einsatz war vorbildlich, wobei auch seine Statistiken gegen den Ball beachtlich sind.

Christoph Monschein 3
Wenn der Gegner so viel Ballbesitz hat und in der eigenen Offensive wenig geht, leidet der Stürmer natürlich am meisten darunter. Der Torjäger der Violetten bekam nur wenig brauchbare Bälle und kaum Gelegenheiten sich auszuzeichnen. Vereinzelt zeigte er sie dennoch in Ansätzen und gab einen (schönen) Torschuss und einen Schlüsselpass ab.

Aleksandar Jukic 0
Zu kurz eingesetzt.

Bright Edomwonyi 0
Zu kurz eingesetzt.

Maximilian Sax 0
Zu kurz eingesetzt.

FC Red Bull Salzburg

Cican Stankovic 5
Einen ereignislosen Arbeitstag erlebte der Stammtorhüter der Salzburger, denn dank der guten Arbeit seiner Vorderleute und der Ungenauigkeit des Gegners musste er in diesem Spiel keinen einzigen Torschuss abwehren.

Rasmus Kristensen 6
Durfte in diesem Spiel mal wieder ran und wurde in die Mannschaft reinrotiert, wobei er sichtlich engagiert war und versuchte seine Duftmarke zu hinterlassen. Er agierte sehr offensiv, versuchte Druck über seine Seite zu entfachen und war da auch einer der Aktivposten seiner Mannschaft mit 83 Ballkontakten. Er verzeichnete dabei zwei erfolgreiche Dribblings und einen Torschuss, wobei von seinen fünf Flanken keine einzige zu einem Mitspieler ankam, was er verbessern muss. In der Defensive ließ er absolut nichts anbrennen, gewann 66 Prozent seiner Duelle und sammelte auch noch drei erfolgreiche Tacklings und zwei klärende Aktionen.

Andre Ramalho 8
Die Kapitänsbinde schien dem Abwehrchef der Bullen gutzutun, denn er lieferte eine tadellose Performance in diesem Spiel ab und ließ vor allem in der Defensive dem Gegner keinen Stich zu. So gewann er von seinen elf Zweikämpfen gleich zehn Stück (91 Prozent) und sammelte darüber hinaus auch noch sieben Ballsicherungen, vier klärende Aktionen, drei erfolgreiche Tacklings und zwei abgefangene Bälle. Auch mit dem Ball am Fuß übernahm er viel Verantwortung, kam auf die mit Abstand meisten Ballkontakte (97) und die meisten Pässe (80) in diesem Spiel.

Jerome Onguene 5
Bis auf einige Wackler und unnötige Foulspiele war auch seine Leistung insgesamt gesehen in Ordnung, denn abgesehen von seiner negativen Zweikampfbilanz, sammelte er sieben klärende Aktionen, vier Ballsicherungen und zwei erfolgreiche Tacklings. Den Spielaufbau überließ er meist seinem Abwehrkollegen und den Mittelfeldspielern.

Patrick Farkas 5
War durchaus engagiert und versuchte vor allem in der Offensive viele Dinge, um das Spiel seiner Mannschaft anzukurbeln. Nach anfänglichen Schwierigkeiten kam er auch da besser in das Spiel hinein und brachte gefährliche Flanken in den Strafraum, wobei er auch für einen Schlüsselpass verantwortlich war. In der Defensive hatte er da mehr Schwierigkeiten und waren seine Werte auch kaum der Rede wert, wobei seine Zweikampfbilanz negativ ausfiel.

Mohamed Camara 6
Als Ballverteiler und oft gesuchte Anspielstation im zentralen Mittelfeld machte er einen guten Job und hielt die Zirkulation am Laufen, auch wenn er nicht immer das maximale Risiko im Passspiel einging. Eher unglücklich fielen seine Distanzschüsse aus, die in Erinnerung blieben. Auch gegen den Ball verrichtete er wichtige Arbeit, war im Gegenpressing präsent und gewann so nicht nur eine Mehrheit seiner Duelle, sondern sammelte auch noch sieben Ballsicherungen, je drei abgefangene Bälle und klärende Aktionen und zwei erfolgreiche Tacklings.

Majeed Ashimeru 4
Er sammelte zwar viele Ballaktionen und war recht gut im Spiel, doch seine Versuche konkrete und entscheidende Dinge zu kreieren gingen meist schief und so war er in diesem Punkt bis auf die Szene im Vorfeld des 2:0 nicht wirklich auffällig. In der Defensive muss er sich erheblich steigern, denn er führte zwar viele Zweikämpfe, allerdings verlor er davon einen sehr großen Teil.

Noah Okafor 6
Bei seinen Zahlen und Aktionen könnte man bei den meisten Spielern von einer guten Leistung sprechen, denn zweifellos hatte der Offensivspieler starke Aktionen und wurde auch im Angriff gefährlich. Doch mit seinem Potenzial und seinen Fähigkeiten muss man vom Schweizer noch mehr erwarten und dass er vor allem dominanter auftritt und eine noch größere Rolle einnimmt. Jedenfalls war seine Passquote mit 93 Prozent die beste auf dem Feld und seine fünf Schlüsselpässe ebenfalls Bestwert.

Dominik Szoboszlai 7
Der Jungstar, der von halb Europa gejagt wird und unter der Woche in der Champions League einen traumhaften Treffer erzielte, zeigte auch in diesem Spiel in vielen Situationen seine überragenden technischen Fähigkeiten, war an vielen Aktionen beteiligt und seine Mitspieler suchten ihn überall auf dem Feld. Seine drei Schlüsselpässe waren ein guter Wert und er leistete die schöne Vorarbeit zum 1:0 seiner Mannschaft, als er eine perfekt angetragene Flanke in den Strafraum beförderte, ehe er ausgewechselt wurde.

Sekou Koita 6
Der pfeilschnelle Angreifer war einer der Aktivposten seiner Truppe und vor allem in Abschlusssituationen der auffälligste Offensivspieler, indem er mit sieben Schüssen in der Hinsicht auch den Bestwert in diesem Spiel verbuchte. Vor allem im Laufe der Partie mit den größeren Räumen, wurde er gefährlicher und konnte da seine Geschwindigkeit besser ausspielen und so seine Duftmarke hinterlassen. Allerdings blieb ihm ein Treffer verwehrt und muss er im Abschluss etwas ruhiger werden.

Mergim Berisha 5
Setzte seinen Körper durchaus gut ein, konnte dadurch den Ball für seine Mannschaft halten und brachte damit eine physische Komponente in das Angriffsspiel seiner Mannschaft. Er war zwar nicht an vielen Aktionen beteiligt und das zeigen auch seine statistischen Werte, doch im zweiten Durchgang wurde er gefährlicher und aus zwei guten Abschlusssituationen erzielte er einen Treffer und bewies damit seinen Torriecher.

Patson Daka 0
Zu kurz eingesetzt.

Andreas Ulmer 0
Zu kurz eingesetzt.

Masaya Okugawa 0
Zu kurz eingesetzt.

Enock Mwepu 0
Zu kurz eingesetzt.

Oumar Solet 0
Zu kurz eingesetzt.

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Dalibor Babic