Das knappe 2:2-Unentschieden im Auswärtsspiel gegen Shakhtar war am Ende zu wenig, um in die Gruppenphase der Champions League einzuziehen. Der SK Rapid Wien... Fanmeinungen nach dem 2:2 gegen Shakhtar: “Rapid hat sich verdammt gut verkauft“

_Steffen Hofmann - SK Rapid WienDas knappe 2:2-Unentschieden im Auswärtsspiel gegen Shakhtar war am Ende zu wenig, um in die Gruppenphase der Champions League einzuziehen. Der SK Rapid Wien war ganz knapp dran, am Ende fehlten zweimal nur wenige Zentimeter zum Einzug in die Königsklasse. Den Spielern war nach dem großartigen Fight die Enttäuschung verständlicherweise ins Gesicht geschrieben, was sagen aber die Rapid-Fans zu diesem dramatischen Spiel. Wir haben uns im Austrian Soccer Board umgehört.

qlias1899: Nach einem Tag Abstand muss ich eines sagen: Ich bin stolz auf die gesamte Mannschaft und den Betreuerstab. Wir haben einen regelmäßigen Champions-League-Starter an den Rand des Ausscheidens gedrängt und mit etwas Glück wäre uns das „Wunder von Lemberg“ noch gelungen.
Beim Beric-Interview hat es mir selbst fast die Tränen in die Augen getrieben.
Es war zwar gestern nur ein „Bonusspiel“ aber aufgrund des knappen Ausscheidens war es dann doch sehr schmerzhaft!

Wanky: Es gibt Momente da hilft nur schreiben. Das erste Mal hab ich als Fußball-Fan so einen. Das erste Mal (wegen Fußball) Tränen in den Augen.
Ich hab noch nie ein Spiel so wenig einordnen können, wie dieses. Ist es Enttäuschung? Ist es Wut? Oder ist es Stolz? Es ist alles. Wut aber auf niemanden, einfach nur Ärger. Generell. Enttäuschung? Klar, wenn man die Champions League so knapp verpasst, was soll man da sagen? Aber was hilft, ist dieser Mannschaft zuzuschauen. Da kriegt man Gänsehaut, wie alle alles geben. Diese Leidenschaft…..Aber noch einmal DANKE an diese geniale Rapid-Mannschaft. An das Trainerteam. An das Präsidium. An den Sportdirektor. An alle! DANKE!
Und Robert Beric : bitte bleiben! Dieser Kopfball und diese Tränen dürfen nicht der Schlusspunkt sein

#17: Vor den Duellen mit Shakhtar konnte ich mich gut mit einer EL-Gruppenphase anfreunden – leichtere Gegner, mehr Erfolgserlebnisse. Aber nachdem ich gesehen habe, dass wir sogar einem Team wie Shakhtar Paroli bieten können, ärgert es mich ungemein nicht gegen noch größere Kaliber in der Champions League zu spielen und vielleicht sogar zu punkten.

odrik: Wenn man mit einem Team wie Shakhtar so mithalten kann, schafft man es auch in die Top 50. Neues Ziel: In die Champions League über den Meisterweg.

Splinta: Danke für diese tolle Leistung gestern. Wenn man nur knapp an so einer großen Mannschaft scheitert, obwohl man selber in einer schwachen Liga spielt und weit weniger Budget zur Verfügung hat, dann ist dies ein toller Beweis für unser Team und für die Trainerriege. Beim Verein geht spürbar was weiter. Wir haben in den letzten eineinhalb Jahren zwei große Sponsoren an Land gezogen, bald kommt ein neuer Webauftritt, wir bauen ein neues Stadion, der Verein wird wirtschaftlich optimiert, wir haben das Ziel Europa League erreicht, wir sind im Cup dabei und sind das klar beste Team in der Liga. Gestern sind wir nur sehr knapp an der Champions League vorbeigerauscht. Ich bin stolz auf diese Rapid und froh ein Teil dieses Ganzen zu sein.

Mestt: Als meist stiller Mitleser muss ich mich nach so einem Spiel auch zu Wort melden. Was ich gestern gesehen habe hat mich schwer beeindruckt! Ich kann mich nicht erinnern jemals eine Rapid-Mannschaft mit so viel Herz und Leidenschaft gesehen zu haben. Wie unsere Burschen die technische Unterlegenheit durch Einsatz wettgemacht haben war ganz großes Kino

Starostyak: Respekt an alle, die das ‚einfach‘ wegstecken können und ’nach vorne schauen. Ich bin einfach leer, hier wurde eine immense Chance ‚vergeben‘, die sich die Mannschaft verdient hätte. Das hätte ich nach Amsterdam nie gesagt, aber die Europa League ist nach diesem Ausscheiden im Moment kein Trost für mich.

Lucifer: Die Prognosen gingen von Schützenfest bis zur Niederlage epischen Ausmaßes. Rapid hat sich verdammt gut verkauft und es ist einfach eine Freude, nein eine verdammte Ehre, sich als Teil dieses Vereines zählen zu dürfen. Danke Rapid für diese emotionale Achterbahn, danke für diese schönen Momente gegen Ajax und Donetsk, aber vor allem Danke für diese moralische Lehrstunde sowie das Ausleben der Rapid-Tugenden!

Schwemmlandla3: Der Kopfball und der Stangenschuss liefen in der Nacht im Minutentakt ab. Mein Puls ist noch immer nicht unten. Unglaublich. Das Team, die Trainer, der Verein, die Fans, alle hätten sich den Aufstieg aber so etwas von verdient gehabt. Unfassbar welch geiles Spiel das gestern war. Danke Jungs für die geilen Momente die ihr mir in dieser Saison bereits beschert habt, es ist einfach ein Wahnsinn, wenn man sieht wie der Rapid-Geist wieder auflebt. Diese Moral, dieser Einsatz, diese Stimmung, ich bin nach wie vor sprachlos und einfach nur begeistert von diesem Team.

holybatman: Das war heute eine reife Leistung und die Mannschaft hat gezeigt, dass sie für größere Aufgaben bereit ist. Mich schmerzt das Ausscheiden heute überhaupt nicht, weil es im Sport immer Sieger und Verlierer geben muss. Wir sind heute gegen eine Klassemannschaft als ebenbürtiger Gegner nur knapp und mit Pech ausgeschieden. Daher übertüncht bei mir der Stolz auf diese Mannschaft jeden Ärger über vergebene Chancen, Stangentreffer oder nicht gegebene Elfmeter!

Dofather: Ganz komische Gefühlslage. Einerseits das Bewusstsein, dass diese Spiele gegen Shakhtar ein Bonus für die Leistung gegen Ajax waren. Andererseits dann nach der Partie, nach diesen unnötigen Gegentoren und den zwei Chancen am Schluss, war man doch so knapp dran. Stolz bin ich auf die Mannschaft, das steht außer Frage!

Stefan Karger, www.abseits.at

Stefan Karger

  • Teiwaz

    Ich fühl mich als wäre beim Multi-Jackpot Solo-Sechser meine letzte Zahl im aller letzten Augenblick noch rausgesprungen und es dann doch „nur“ ein Fünfer geworden ist… Man darf (und kann) nicht unzufrieden sein, aber wenn’s schon SO knapp dran war…

    Was mich besonders freut, dass es nicht nur wir Rapidler sind, die Mannschaft und (vorallem!) Betreuerstab loben, sondern auch die Gegner (Srna, Taison?, Lucescu) – ein Schlag in’s Gesicht für alle „der Barisic is ein Amateur“-Kritiker. Lucescu war am Ende sichtlich erleichtert die Hürde des vermeintlich leichtesten Gegners gemeistert zu haben.

    Und lieber Robert Beric: bitte bleib! Klar, Reading kann dich mit Geld erschlagen – aber sonst? Sportliche Aussichten? Mangelware. Klar, St. Etienne gehört zum erweiterten Kreis der Top-Mannschaften in Frankreich, auch die werden dich im Vergleich zu Rapid mit Geld zudecken können und die Liga ist attraktiver als die österreichische, aber spielst du dort international? Zumindest nicht diese Saison. Bleib noch bei Rapid, wo wir wissen was wir an dir haben, und ich bin mir 100%ig sicher, dass im Sommer 2016 die dt. Bundesliga auf dich wartet.

  • Luca Hebenstreit

    Also ich will mal sagen das ich es nicht für unwahrscheinlich halte das es Rapid in der Europa Leage sehr weit schaffen wird wenn nicht sogar ins Finale oder Halbfinale denn wie sie sich gegen Donetsk geschlagen haben das war einfach wahnsinn und ich hoffe das beric bleibt denn den braucht rapid und sie müssen im Transfers schauen das sie keinen verlieren denn dieses Konzept ist daweil unschlagbar und sie sollten auch keinen neuen in die 11 geben weil das zerstört das Konzept und der Trainer muss bleiben den wenn das alles so bleibt können sie auch ein Bayern oder Real Madrid Herausfordern.