Die Champions League startet in die zweite Woche der Achtelfinalhinspiele. Nun greifen auch die Bayern sowie der FC Barcelona in das Geschehen ein. Arsenal... Vorschau zum Champions-League-Achtelfinale – Die Gunners empfangen den FC Bayern, Porto trifft auf Málaga

Champions League TrophyDie Champions League startet in die zweite Woche der Achtelfinalhinspiele. Nun greifen auch die Bayern sowie der FC Barcelona in das Geschehen ein.

Arsenal – Bayern München

Letztes direktes Duell: 1:0 und 3:1 (Champions-League-Achtelfinale 2004/05)

Die Gunners scheiterten in den letzten beiden Jahren jeweils im Achtelfinale der Champions League und warten somit schon seit geraumer Zeit auf ein größeres internationales Erfolgserlebnis. Immerhin gelang Arsenal jedoch bereits zum dreizehnten Mal in Folge der Sprung in die KO-Phase.

Das Team von Arsene Wenger machte bereits in der Gruppenphase mit einer deutschen Mannschaft Bekanntschaft und musste sich Schalke 04 im Emirates Stadium geschlagen geben, weshalb am Ende nur der zweiten Tabellenrang zu Buche stand.

Ob Arsenal auch im kommenden Jahr wieder in der Champions League vertreten sein wird, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt unklar. Derzeit rangieren die Londoner in der Premier League nur auf dem fünften Rang und liegen damit sogar hinter Erzrivalen Tottenham. Am Samstag gab es dazu das blamable Aus im FA-Cup gegen Zweitligist Blackburn.

Für einen Spieler Arsenals stellt die Partie ein ganz besonderes Highlight dar. Lukas Podolski kickte zwischen 2006 und 2009 bei den Bayern, konnte sich in München jedoch nicht durchsetzen. Daraufhin kehrte er zu seinem Stammverein nach Köln zurück, von wo er im Sommer den Sprung in die Premier League wagte. Mit Per Mertesacker verfügt Arsenal zudem über einen weiteren Akteur, der sich im Dress von Werder Bremen bereits oftmals mit den Münchnern duellierte.

Aufgrund des mehr als üppigen Vorsprungs in der Bundesliga kann sich Bayern München bereits vollständig auf das Unterfangen Champions League konzentrieren. Abgesehen von einer überraschenden Niederlage bei BATE Borisow ist auch die internationale Bilanz bisher makellos.

Sollte Arsenal gegen die Münchner treffen, wäre es eine Premiere, denn Manuel Neuer musste in diesem Kalenderjahr noch überhaupt kein Gegentor hinnehmen. Die Chancen dafür stehen jedoch nicht allzu schlecht, denn die Bayern verloren ihre letzten vier Spiele auf der Insel.

Insgesamt stellt sich die Bilanz gegen englische Mannschaften recht ausgeglichen dar. 13 Siegen und ebenso vielen Unentschieden stehen zehn Niederlagen gegenüber. Mit Manchester United und Chelsea fügten zwei englische Teams den Bayern jedoch ganz besonders bittere Pleiten zu, die in die Fußballgeschichtsbücher eingingen.

Porto – Málaga

Bisher keine direkten Duelle

Portugals Aushängeschild der letzten Jahre steht zum zehnten Mal in der KO-Runde, sollte seine Bilanz gegen spanische Mannschaften jedoch aufbessern, wenn man die nächste Turnierphase erreichen möchte. Zwar besiegte Porto vor zwei Jahren im Semifinale der Europa League Villarreal mit 5:1, doch das war seit 1999 erst der zweite Sieg in neun Heimspielen.

In dieser Saison wurden alle drei Heimpartien in der Gruppenphase gewonnen und darunter auch ein Sieg gegen das neureiche Paris Saint-Germain eingefahren. In der nationalen Meisterschaft liefert man sich indessen ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Benfica um den Titel – nach 19 Spieltagen haben beide Teams noch nicht verloren.

Überragender Mann bei Porto ist der Kolumbianer Jackson Martínez, er traf wettbewerbsübergreifend in dieser Saison bereits 28 Mal ins Schwarze und lässt den zu Zenit St. Petersburg abgewanderten Hulk vergessen.

Für Málaga hätte die Debütsaison in der Königsklasse bisher gar nicht besser verlaufen können. In Gruppe C sicherten sich die Spanier überlegen den Gruppensieg vor Milan, Zenit sowie Anderlecht und überzeugten oftmals mit Zauberfußball.

Das Team von Manuel Pellegrini verlor im Sommer zwar einige Stars, da der geldgebende Scheich Abdullah Bin Nasser Al Thani sein Engagement beendete, doch mit Jérémy Toulalan, Javier Saviola und Martin Demichelis verfügt man weiterhin über einige bekannte Spieler. Aus dem starken Kollektiv ragt der 20-Jährige Isco heraus, welcher nicht nur in der spanischen Nationalmannschaft debütierte, sondern auch schon in der Champions League zwei Mal traf.

So gut die sportlichen Perspektiven sind, so schlecht ist es um die wirtschaftliche Lage Málagas bestellt. Da der Verein nicht mehr in der Lage ist, seine Schulden zu begleichen, wurde er von der UEFA für die kommende Saison gesperrt. Ein weiteres Jahr Sperre droht, falls die Spanier bis zum 31. März 2013 nicht nachweisen können, ihren finanziellen Verpflichtungen nachgekommen zu sein. Málaga ist jedoch in Berufung gegangen, das Verfahren läuft derzeit.

OoK_PS, abseits.at

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