Die Gruppenphase der Champions League nähert sich mit rasanten Schritten ihrem Ende. Am vorletzten Spieltag gilt es für viele Vereine, die Weichen auf Aufstieg... Vorschau zum fünften Champions-League-Spieltag 2013/14 – Teil 2

Champions LeagueDie Gruppenphase der Champions League nähert sich mit rasanten Schritten ihrem Ende. Am vorletzten Spieltag gilt es für viele Vereine, die Weichen auf Aufstieg zu stellen, um auch im Frühjahr an der Königsklasse teilzunehmen. Abseits.at stellt drei spannende Partien vor.

CSKA Moskau – Bayern München

Hinspiel: 0:3

Für den russischen Meister ist der Zug in Richtung Achtelfinale bereits abgefahren und auch das Erreichen der Europa League ist noch nicht gesichert. Dieses Minimalziel könnte man jedoch bereits am fünften Spieltag erreichen, wenn man gegen den FC Bayern mehr Punkte holt, als Viktoria Plzeň bei Manchester City. Gelingt dies nicht, haben die Tschechen am letzten Spieltag im direkten Duell noch die Möglichkeit, an den Moskowitern vorbeizuziehen. Die Generalprobe verlief jedenfalls erfolgreich, denn so bezwang man im Derby Spartak Moskau dank eines frühen Tors von Seydou Doumbia mit 1:0.

Die Bayern eilen derweil von Erfolg zu Erfolg und wollen sicherlich auch aus der Arena Khimki die maximale Punktezahl mitnehmen. Alleine dafür spricht schon der Umstand, dass man mit einem Sieg einen neuen Rekord aufstellen konnte, denn zehn Triumphe in Folge schaffte noch kein Verein in der Champions League. Außerdem könnte man auch den vereinseigenen Rekord von sechs Auswärtssiegen in Serie einstellen. Dieser datiert aus der Saison 1995/96, als die Bayern den UEFA Cup gewannen. Angesichts des 3:0-Sieges im Spitzenspiel bei Borussia Dortmund sollte auch das Selbstvertrauen stimmen, sodass alles andere als ein weiterer Erfolg als mittelgroße Sensation einzuordnen wäre.

Leverkusen – Manchester United

Hinspiel: 2:4

Nicht mehr Borussia Dortmund, sondern Bayer Leverkusen ist mittlerweile der erste Verfolger der Bayern in der Bundesliga. Die Werkself siegte am Wochenende mit 1:0 in Berlin, wobei Trainer Sami Hyypiä diesmal davon absah, seine beste Mannschaft zu schonen, was vor dem letzten Champions-League-Auftritt mit einer Niederlage gegen Braunschweig gehörig in die Hose ging. Mit einem Sieg über Manchester United könnten bereits der Aufstieg in das Achtelfinale fixiert werden, da die Briten und Shakhtar Donezk sich am letzten Spieltag gegenseitig die Punkte wegnehmen und Leverkusen daher nicht mehr von einem der ersten beiden Plätze zu verdrängen wäre.

Für David Moyes und seine Mannen reichte es am Sonntag lediglich zu einem 2:2 in Cardiff, womit man der Premier-League-Spitze weiterhin hinterherhechelt. Da es am letzten Champions-League-Spieltag in San Sebastian lediglich zu einem torlosen Remis reichte und man Real Sociedad nicht zuletzt dank eines verschossenen Elfmeters den ersten Punktgewinn bescherte, steht Manchester United nun in Leverkusen unter keinem geringen Druck, um nicht das schwache Abschneiden aus dem Vorjahr, als man bereits im Achtelfinale gegen Real Madrid die Segel strich, noch einmal zu unterbieten.

Juventus Turin – Kopenhagen

Hinspiel: 1:1

Kuriose Konstellation in Gruppe B. Während Real Madrid an der Spitze einsam seine Kreise zieht, gibt es dahinter ein Schneckenrennen um die weiteren Plätze. Galatasaray Istanbul und der FC Kopenhagen halten bei je vier Punkten, während Juventus Turin gerade einmal drei Zähler auf dem Konto hat. Dennoch ist für die alte Dame noch alles drinnen, allerdings werden dafür wohl zwei Siege notwendig sein. Auf jeden Fall muss Kopenhagen geschlagen werden, damit es zum Endspiel in Istanbul kommt, in das man als Favorit gehen würde, sofern die Türken sich in Madrid die erwartete Niederlage abholen. Die Generalprobe glückte jedenfalls, denn so holte die Truppe von Antonio Conte am Sonntag ein 2:0 in Livorno.

Seit der ehemalige Erfolgstrainer Stale Solbakken in Kopenhagen wieder das Zepter schwingt, geht es mit dem dänischen Paradeverein steil bergauf. Nicht nur in der Champions League, wo man nun sogar realistische Chancen auf das Überwintern hat, sondern auch in der heimischen Meisterschaft. Kassierte man zu Saisonbeginn drei Niederlagen am Stück und dümpelte nur am Ende der Tabelle herum, ist Kopenhagen mittlerweile seit sechs Runden ungeschlagen und hat wieder die Spitzenränge ins Visier genommen. Mittendrin aber doch nicht so wirklich dabei ist Georg Margreitter. Der Österreicher brachte es in der Königsliga zwar bereits auf zwei Kurzeinsätze, stand in der Meisterschaft zuletzt aber mehrfach nicht einmal im Kader.

OoK_PS, abseits.at

Keine Kommentare bisher.

Sei der/die Erste mit einem Kommentar.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.