Der 32. Spieltag bringt im Titelrennen eine kleine Vorentscheidung, denn ob des Unentschiedens der Dortmunder stehen die Bayern ganz deutlich in der Pole Position.... Deutschland: Baumgartlinger und Dragovic mittendrin im Schützenfest

Der 32. Spieltag bringt im Titelrennen eine kleine Vorentscheidung, denn ob des Unentschiedens der Dortmunder stehen die Bayern ganz deutlich in der Pole Position. Auch im Abstieg sieht es so aus, als gingen Nürnberg und Hannover runter, Stuttgart bleibt die Relegation. Hier würde nur ein kleines Fußballwunder die besagte Konstellation ändern. Spannend bleibt es in den Rängen um die Champions League und die Europa League, hier gibt es ein ganz enges Saisonfinish. Aus heimischer Sicht ein Spieltag mit gemischten Gefühlen, von Glanzleistungen bis schwache Vorstellungen war alles dabei.

David Alaba, Bayern München
LV – 26 Jahre – 29 Spiele – 2 Tore – 2 Assists
Beim souveränen Heimsieg gegen Hannover zeigte Alaba eine gute Leistung auf seiner linken Abwehrposition. Defensiv war er kaum gefordert und wenn die Niedersachsen einmal einen Vorstoß wagten, war er zur Stelle. Offensiv zeigte er sich sehr engagiert und hatte in Hälfte Zwei selbst die ein oder andere gute Einschussmöglichkeit. Im Passspiel und im Aufbau wirkte er ganz sicher und so bestätigte er seine gute Form aus den letzten Wochen.

Marcel Sabitzer, RB Leipzig
RA – 24 Jahre – 29 Spiele – 5 Tore – 5 Assists
Sabitzer fehlte beim knappen Unentschieden in Mainz verletzungsbedingt.

Konrad Laimer, RB Leipzig
ZM – 21 Jahre – 27 Spiele – 1 Tor – 1 Assist
Laimer agierte in Mainz etwas offensiver als sonst, konnte aber keine gefährlichen Akzente setzen. Er präsentierte sich äußerst bissig im Gegenpressing, mit dem Ball unterliefen ihm aber einige Unachtsamkeiten. Außerdem fehlte es ihm am letzten Zug zum Tor, er hielt sich trotz seiner offensiven Ausrichtung eher im Hintergrund auf. Eine tendenziell schwächere Darbietung von ihm.

Stefan Ilsanker, RB Leipzig
DM – 29 Jahre – 18 Spiele
Ilsanker saß nur auf der Bank.

Pavao Pervan, VfL Wolfsburg
TW – 31 Jahre – 6 Spiele
Der sichere Schlussmann der Wölfte durfte sich beim Heimsieg über Nürnberg das erste Mal über einen sauberen Kasten freuen. Auch wenn er nur selten gefordert war, so war er immer wachsam und zur Stelle, wenn die Nürnberger auf seine Hütte schossen. Er strahlte außerdem Sicherheit aus und versuchte von hinten, das Spiel zu dirigieren. Gute Leistung von ihm.

Florian Grillitsch, TSG Hoffenheim
ZM – 23 Jahre – 28 Spiele – 3 Assists
Eine eigentlich gute Partie blieb unbelohnt, denn die Angreifer, welche Grillitsch mehrmals mit guten Pässen in die Schnittstelle fütterte, waren zu inkonsequent. Beim 2:2 in Gladbach zeigte sich der Österreicher sehr lauffreudig, ging stark gegen den Mann und versuchte, das Spiel schnell ins gegnerische Enddrittel zu verlagern. Einziges kleines Manko war sein manchmal zu nachsichtiges Zweikampfverhalten, weshalb er auch einige Fouls beging. Ansonsten eine gute Vorstellung von ihm.

Stefan Posch, TSG Hoffenheim
IV – 21 Jahre – 17 Spiele
Nach der desaströsen Abwehrleistung in der Vorwoche rutschte Posch in die Mannschaft und war von Anfang an eng bei seinen Gegnern. Er wirkte etwas übermotiviert, weshalb er auch stark Gelb-Rot gefährdet nach gut einer Stunde ausgewechselt wurde. Bis dahin präsentierte er sich aber zweikampfstark, ballsicher und laufstark, jedoch schmälerten seine übermotivierten Fouls seine Leistung.

Christoph Baumgartner, TSG Hoffenheim
OM – 19 Jahre – 0 Spiele
Baumgartner schaffte es nicht in den Kader.

Valentino Lazaro, Hertha BSC Berlin
RM/RV – 22 Jahre – 29 Spiele – 2 Tore – 5 Assists
Der Hertha-Legionär findet nach wie vor nicht so recht in die Spur und konnte auch beim Heimsieg über Stuttgart bei weitem nicht sein Potential ausschöpfen. Als Rechtsverteidiger aufgeboten wurde er, anders wie im Herbst, in der Offensive kaum aktiv. Defensiv verlor er die meisten seiner Duelle, was sich, ob der harmlosen Stuttgarter, kaum negativ auswirkte. Einzig im Passspiel zeigte er sich sehr sicher und brachte fast alle Bälle an den Mann.

Aleksandar Dragovic, Bayern 04 Leverkusen
IV – 28 Jahre – 17 Spiele – 2 Tore
Dragovic kam nach rund einer Stunde in die Partie, als das Match schon längst durch war. Die Galavorstellung beim 6:1-Heimsieg über Frankfurt erlebte er zu Beginn von der Bank aus und in seiner Spielzeit hatte er kaum etwas in der Defensive zu erledigen. Kein aufregender, aber ein ganz solider Einsatz von ihm.

Julian Baumgartlinger, Bayer 04 Leverkusen
DM – 31 Jahre – 19 Spiele – 1 Assist
Der Ankurbler und Antreiber im Mittelfeld zeigte eine hervorragende Leistung, bei der er sage und schreibe 149 Ballkontakte hatte. Er dirigierte das Spiel von der Defensive heraus uns spielte gute vorletzte Bälle, die oftmals zu Chancen führten. Defensiv war er zwar kaum gefordert, aber selbst dann, wenn die Frankfurter aufmüpfig wurden, erstickte er ihr Aufkeimen bereits im Ansatz. Klasse Vorstellung von Baumgartlinger.

Ramazan Özcan, Bayer 04 Leverkusen
TW – 34 Jahre – 2 Spiele
Özcan bewundert seine Mannen von der Bank aus.

Martin Hinteregger, Eintracht Frankfurt
IV – 26 Jahre – 30 Spiele – 3 Tore
Ein schwarzer Tag für Hinteregger, der seine schwache Vorstellung mit einem unorthodoxen Eigentor krönte. Dabei köpfte er den Ball in Stürmermanier ins Tor – was ihn da geritten hat, bleibt wohl sein Geheimnis. Der ansonsten bärenstarke Verteidiger kam mit den aufbrausenden Leverkusenern nie zurecht und war immer den entscheidenden Schritt langsamer. Mund abputzen und auf die letzten drei, möglicherweise vier, Endspiele fokussieren heißt es jetzt für die Eintracht.

Martin Harnik, Werder Bremen
ST – 31 Jahre – 18 Spiele – 4 Tore – 4 Assists
Harnik saß beim Unentschieden gegen Dortmund nur auf der Bank.

Marco Friedl, Werder Bremen
LV – 20 Jahre – 5 Spiele
Der Abwehrmann durfte von Beginn an ran und erledigte seine Aufgaben auf der rechten Abwehrposition im Grunde genommen ganz ordentlich. Auch wenn er teilweise Schwierigkeiten mit der Geschwindigkeit der Dortmunder hatte, so unterband er dennoch des Öfteren gute Angriffsaktionen von ihnen. Offensiv hatte er sogar einen Torschuss zu verzeichnen. Nach dieser Leistung darf er durchaus darauf hoffen, dass das Spiel gegen Dortmund nicht sein letztes Saisonmatch war.

Philipp Lienhart, SC Freiburg
IV – 22 Jahre – 14 Spiele
Lienhart stand verletzungsbedingt nicht im Kader seines Teams.

Karim Onisiwo, FSV Mainz 05
LA/ST – 27 Jahre – 25 Spiele – 7 Tore – 2 Assists
Auf den Mainzer Goalgetter war auch im Heimspiel gegen Leipzig Verlass. Bei einer schönen Einzelaktion tankte sich der heimische Stürmer am 16er durch und schloss trocken ab. Dies war auch eine seiner letzten Aktionen, denn ob starker Kopfschmerzen und wegen leichten Gedächtnisverlusts (Kramer lässt grüßen) musste er zur Halbzeit in der Kabine bleiben. Ansonsten hatte er noch eine gute Gelegenheit und wirkte in seiner Spielzeit sehr belebend in der Mainzer Offensive.

Philipp Mwene, FSV Mainz 05
RV – 25 Jahre – 6 Spiele
Nach einer Knie-Operation fällt Mwene die restliche Frühjahressaison aus.

Guido Burgstaller, Schalke 04
ST – 29 Jahre – 22 Spiele – 3 Tore – 1 Assist
Burgstaller fehlte seinem Team gegen Augsburg, da er im Kreissaal seiner Frau beistand.

Alessandro Schöpf, Schalke 04
RM – 25 Jahre – 15 Spiele – 1 Tor – 1 Assist
Schöpf fehlt nach wie vor aufgrund einer Knieverletzung.

Michael Langer, Schalke 04
TW – 34 Jahre – 0 Spiele
Langer saß auf der Ersatzbank seiner Mannschaft.

Markus Suttner, Fortuna Düsseldorf
LV – 31 Jahre – 5 Spiele – 1 Tor
Der Linksverteidiger zeigte auch in Freiburg eine ordentliche Leistung, bei der er sogar an mehreren Abschlussaktionen beteiligt war. Er lief die Seite auf und ab und unterstützte sowohl die Offensive als auch die Defensive. Insgesamt eine ganz passable Performance, einzig im Zweikampfverhalten wirkte er etwas fahrig und verlor somit die meisten seiner Duelle.

Kevin Stöger, Fortuna Düsseldorf
OM – 25 Jahre – 22 Spiele – 1 Tor – 7 Assists
Der Spielgestalter der Fortuna schaffte es, das Spiel früh an sich zu reißen und hatte mit einem schönen Pass auf Kownacki wesentlichen Anteil am Punktgewinn, denn der Pole hämmerte den Ball ins Gehäuse. Ansonsten präsentierte sich Stöger laufstark und ideenreich, wenngleich nicht alle seine Zuspiele einen Mitspieler fanden. Mit seinen eigenen Abschlüssen konnte er zwar keinen Treffer erzielen, dennoch darf er mit seiner Leistung ganz zufrieden sein.

Michael Gregoritsch, FC Augsburg
ST – 24 Jahre – 30 Spiele – 4 Tore – 2 Assists
In einem schwachen 0:0 auf Schalke hatte Gregoritsch die beste Chance seines Teams, als er nach einer Finte nach einem ruhenden Ball im 16er zum Abschluss kam. Ansonsten war nicht viel von ihm zu sehen, außer zwei weiteren Halbchancen und ein paar ganz brauchbaren Pässen. In Summe passte er sich an das dürftige Spiel an, dass sich auch keinen Sieger verdient hätte.

Kevin Danso, FC Augsburg
IV – 20 Jahre – 17 Spiele – 1 Tor – 1 Assist
Danso saß die gesamte Spielzeit über auf der Bank.

Georg Teigl, FC Augsburg
RM – 28 Jahre – 5 Spiele
Teigl kam kurz vor Schluss ins Spiel, konnte aber nichts mehr bewirken.

Kevin Wimmer, Hannover 96
IV – 26 Jahre – 22 Spiele
Nach gut einer Stunde kam Wimmer in die Partie und mühte sich mit seinen Nebenleuten in Richtung Schlusspfiff. Die Hintermannschaft der 96er war heillos überfordert, an diesem Fakt konnte auch der Österreicher nichts ändern. Zufrieden darf er mit seinem Passspiel sein, ihm unterlief nur ein Ballfehler.

Samuel Sahin-Radlinger, Hannover 96
TW – 26 Jahre – 0 Spiele
Wie gewohnt saß Sahin-Radlinger auf der Bank.

Georg Margreitter, 1. FC Nürnberg
IV – 30 Jahre – 25 Spiele – 2 Tore
Der Kapitän der Franken kam für die letzten knapp 20 Minuten ins Spiel, konnte aber nichts mehr bewirken. Er spielte im Spielaufbau zwar eine ruhige Kugel, aber von hinten raus konnte er nur wenig an der Statik des Spiels verändern.

Lukas Jäger, 1. FC Nürnberg
IV – 25 Jahre – 2 Spiele
Jäger stand nicht im Kader seiner Mannschaft.

Thomas Schützenhöfer, abseits.at

Thomas Schützenhöfer

Keine Kommentare bisher.

Sei der/die Erste mit einem Kommentar.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.