Der englische Stürmer Peter Crouch von Stoke City hat in seiner Karriere schon einiges erlebt. Insgesamt hat der 36-Jährige in der Premier League 443... Peter Crouch: Die schwierigen Entscheidungen des Lebens

Der englische Stürmer Peter Crouch von Stoke City hat in seiner Karriere schon einiges erlebt. Insgesamt hat der 36-Jährige in der Premier League 443 Spiel bestritten und dabei über hundert Tore erzielt. In 42 Länderspielen traf er sogar 22 Mal. Gespielt hat er unter anderem für den Tottenham Hotspur FC und den Liverpool FC. Aufgrund seiner Größe von über zwei Metern und seine dadurch immer etwas unbeholfen wirkende Art Fußball zu spielen, wurde er immer wieder Ziel spöttischer Bemerkungen von Fans und Journalisten.

Mit den Reds stand 2007 sogar im Finale der Champions League. Gegner damals : der AC Milan. Vor diesem Spiel wurde Crouch mit einer fast philosophischen Entscheidung konfrontiert. Wie Crouch neulich dem englischen Fußballmagazin FourFourTwo erzählte, ging die Mannschaft des FC Liverpool im Vorfeld des Finales zum Zweck des Teambuildings auf eine Kartbahn. Ein harmloser Spaß für Jung und Alt sollte man meinen.

Doch denkste: Als Crouch mit voller Geschwindigkeit in die Box fuhr, merkte er, dass seine Bremsen nicht mehr funktionierten. An sich schon keine schöne Situation. Das große Dilemma des Peter Crouch sollte aber noch folgen. „Ich sah Xabi Alonso und Dirk Kuyt vor mir stehen. Ich wusste, dass ich einen von ihnen treffen würde und habe überlegt: Wer ist wertvoller?“

Die Entscheidung traf er vielleicht nicht ganz unbefangen, war Kuyt doch seiner direkten Konkurrenten um einen Platz im Sturm. „Also bin ich auf Kuyt zu gefahren, und er schaffte es zum Glück, aus dem Weg zu springen.“  Nachdem Crouch sein Kart zurück auf die Strecke gelenkt habe, sei er hinausgesprungen: „Das Kart traf eine Mauer und ging in Flammen auf.“

Der Wahrheitsgehalt dieser Geschichte lässt sich schwer überprüfen. Eine gute ist es aber allemal. Crouch ist jedenfalls für seine spezielle Art von Humor bekannt. Einmal sagte er, wenn er nicht Fußballer geworden wäre, wäre er wohl noch Jungfrau.

Das Finale endete übrigens mit 2:1 für Milan. Dirk Kuyt erzielte dabei sogar einen Treffer. Crouch hingegen wurde erst in der 78. Minute eingewechselt.

Ral, abseits.at

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