Heute geht es bei der ersten Qualifikationsrunde zur Europa League erst so richtig los, denn die meisten Teams, die durch alle Qualifikationsrunden durchgehen müssen,... EL-Qualifikation 2019/20: Was macht Peter Hyballa eigentlich gerade?

Heute geht es bei der ersten Qualifikationsrunde zur Europa League erst so richtig los, denn die meisten Teams, die durch alle Qualifikationsrunden durchgehen müssen, bestreiten heute ihre ersten Partien. Wir wollen uns drei interessante Begegnungen für euch ansehen.

Debreceni VSC – FK Kukësi

Donnerstag, 19:00 Uhr

Der Debreceni VSC landete in der vergangenen Saison mit 23 Punkten Rückstand auf Meister Ferencvaros auf dem dritten Tabellenplatz und steigt damit in der ersten Qualifikationsrunde ein, wo man auf den albanischen Vertreter FK Kukësi trifft. Der siebenfache ungarische Meister, der von Victor Orban ein 20.000-Sitzplätze fassendes Stadion hingestellt bekam, wird als Favorit gegen die Albaner ins Spiel gehen, auch wenn man richtig bekannte Namen im Kader der Magyaren vergeblich sucht. Aktuell fehlt ein verlässlicher Goalgetter in den Reihen, der regelmäßig für 10+ Treffer in der eher durchschnittlichen ungarischen Liga gut ist.

Der FK Kukësi landete in der heimischen Liga mit 11 Punkten Rückstand auf den FK Partizani Tirana am zweiten Tabellenplatz. Der albanische Meister von 2017, der vergangenes Jahr auch zum zweiten Mal den heimischen Pokal gewann, schaffte es noch nie in einer europäische Gruppenphase und scheiterte bisher stets in der Qualifikation, wobei man 2013/14 immerhin die Playoffs erreichte, wo man aber gegen Trabzonspor zwei klare Niederlagen kassierte. Auch österreichische Fußballfans werden sich an den Namen des Vereins erinnern, denn in der Saison 2016/17 schieden die Albaner gegen die Wiener Austria mit einem Gesamtscore von 1:5 aus.

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FC Flora Tallinn – FK Radnički Niš

Donnerstag, 18:00

Der elffache estnische Meister Flora Tallinn wurde vergangenes Jahr mit nur drei Punkten Rückstand auf Meister Nomme Kalju Tabellendritter und wird als deutlicher Außenseiter gegen die Serben ins Heimspiel gehen. In den Reihen der Esten befindet sich mit dem offensiven Mittelfeldspieler Zakaria Beglarishvili nur ein einziger Legionär, ansonsten vertraut man voll auf heimische Akteure, was nicht zuletzt der finanziellen Situation geschuldet ist, denn große Sprünge kann im estnischen Fußball niemand machen. Immerhin führt der Klub heuer in der Ganzjahresmeisterschaft mit fünf Punkten Vorsprung vor Levadia Tallinn die Tabelle an, wobei Mittelstürmer Erik Sorga in 19 Partien 20 Treffer erzielte!

Der FK Radnički Niš ist jedoch zumindest eine Klasse stärker einzustufen. Der Klub aus der drittgrößten serbischen Stadt landete vergangenes Jahr hinter Meister Roter Stern immerhin auf Platz 2 der Tabelle und stellte mit dem 30-jährigen Nermin Haskic auch den Torschützenkönig. Der Bosnier erzielte in 37 Partien 24 Treffer und holte damit mit vier Toren Vorsprung diese individuelle Auszeichnung. Haskic konnte bis jetzt gehalten werden und wird auch im Spiel gegen den FC Flora Tallinn seinen Torriecher unter Beweis stellen wollen.

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Dunajska Streda – KS Cracovia

Donnerstag, 20:30

Was treibt eigentlich der ehemalige Sturm-Trainer Peter Hyballa gerade? Er bereitet sich auf das EL-Qualifdikationsspiel gegen KS Cracovia vor! Der deutsche Coach, der lange Zeit in Deutschland als Nachwuchstrainer arbeitete und in der Saison 2012/13 den SK Sturm Graz trainierte, ist seit Sommer 2018 Chefcoach beim slowakischen Klub, der mit 17 Punkten Rückstand auf Slovan Bratislava Vizemeister wurde. Hyballa kann auf den einen oder anderen interessanten Spieler zurückgreifen, neben dem starken Kapitän und offensiven Mittelfeldspieler Zsolt Kalmár ist insbesondere die Abwehrreihe für verhältnismäßig solide.

KS Cracovia, hierzulande auch öfters Cracovia Krakau genannt, schloss die vergangene Saison gerade noch am vierten Platz ab und darf dank der besseren Tordifferenz gegenüber Jagiellonia Białystok in der EL-Qualifikation starten. Da der Klub in der vergangenen Saison große Probleme beim Herausspielen und Verwerten von Chancen hatte, wurde man am Transfermarkt und verstärkte sich mit einigen ablösefreien Offensivkräften, die das Team wieder gefährlicher machen sollen. Pelle van Amersfoort kam vom SC Heerenveen, Rafa Lopes von Boavista und Rubio vom spanischen Viertligisten CD Alcoyano. Zumindest die beiden Erstgenannten sollten dem Team gleich weiterhelfen können.

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Stefan Karger