An Mittwoch und Donnerstag geht der letzte Spieltag der diesjährigen Gruppenphase der Europa League über die Bühne. Während einige Mannschaften bereits für das Sechzehntelfinale... Europa League: So steht es vor dem letzten Spieltag der Gruppenphase!

An Mittwoch und Donnerstag geht der letzte Spieltag der diesjährigen Gruppenphase der Europa League über die Bühne. Während einige Mannschaften bereits für das Sechzehntelfinale planen können, geht es in vielen Partien noch um entscheidende Punkte. Abseits.at wirft einen Blick auf die Ausgangssituation in den einzelnen Gruppen.

 

 

Bei Punktgleichheit entscheiden der Reihe nach folgende Kriterien

  • Punkte aus direkten Duellen
  • Tordifferenz aus direkten Duellen
  • Auswärtstore in direkten Duellen
  • Tordifferenz aus allen Spielen
  • Erzielte Tore aus allen Spielen
  • UEFA-Koeffizient des Verbands

 

Gruppe A

PAOK Saloniki: 11

Rubin Kazan: 10 (10:4)

Tottenham Hotspur: 7 (5:4)

Shamrock Rovers: 0

 

PAOK Saloniki – Rubin Kazan

Shamrock Rovers – Tottenham Hotspur

Wie in der Vorsaison konnte PAOK die Gruppe überstehen und darf sich bereits über den Aufstieg freuen. Dahinter hat Rubin Kazan beste Chancen auf den zweiten Platz. Den Russen reicht dazu bereits ein Punktgewinn in Griechenland, mit einem Sieg könnten sie sogar die Tabellenspitze übernehmen. Will Tottenham noch aufsteigen, muss Kazan verlieren und die Engländer eine um fünf Tore schlechtere Tordifferenz wettmachen (die direkten Duelle endeten jeweils 1:0).

 

Gruppe B

Standard Lüttich: 11

Hannover 96: 8

Kopenhagen: 5

Vorskla Poltava: 2

 

Hannover 96 – Vorskla Poltava

Kopenhagen – Standard Lüttich

In Gruppe B sind bereits alle relevanten Entscheidungen gefallen, Standard wird vor Hannover in die nächste Runde einziehen (das direkte Duell ging mit 0:0 und 2:0 an die Belgier).

 

Gruppe C

PSV Eindhoven: 13

Legia Warschau: 9

Hapoel Tel-Aviv: 4

Rapid Bukarest: 3

 

PSV Eindhoven – Rapid Bukarest

Hapoel Tel-Aviv – Legia Warschau

Ein ähnliches Bild präsentiert sich in Gruppe C, PSV und Legia steigen in dieser Reihenfolge auf, wobei es für die Polen das erste europäische Überwintern seit der Saison 1995/96 ist, als man das Viertelfinale der Champions League erreichte.

 

Gruppe D

Sporting: 12

Vaslui: 6

Lazio Rom: 6

Zürich: 2

 

Lazio Rom – Sporting

Zürich – Vaslui

Sporting steht bereits seit dem dritten (!) Spieltag als Aufsteiger fest, während Vaslui und Lazio im Fernduell um den zweiten Platz kämpfen. Nachdem die Rumänen das direkte Duell (2:2 und 0:0) für sich entscheiden konnten, reicht ihnen in Zürich ein Sieg zum Aufstieg, Lazio müsste hingegen mehr Punkte als der Konkurrent erreichen.

 

Gruppe E

Stoke: 11

Beşiktaş Istanbul: 9 (10:6)

Dynamo Kiew: 6 (4:4)

Maccabi Tel-Aviv: 1

 

Dynamo Kiew – Maccabi Tel-Aviv

Beşiktaş Istanbul – Stoke

Die Engländer stehen bei ihrer ersten Europacupteilnahme seit 1975 bereits als Aufsteiger fest, dahinter hat Beşiktaş beste Karten auf den zweiten Platz und könnte mit einem Sieg sogar noch die Tabellenspitze erklimmen. Dynamo Kiew muss seinerseits auf eine Niederlage der Türken hoffen und zudem noch ein um vier Treffer schwächeres Torverhältnis aufholen (die direkten Duelle endeten jeweils 1:0).

 

Gruppe F

Athletic Bilbao: 13

Salzburg: 7

Paris SG: 7

Slovan Bratislava: 1

 

Slovan Bratislava – Salzburg

Paris SG – Athletic Bilbao

Da Salzburg in letzter Sekunde das direkte Duell mit PSG für sich entscheiden konnte (2:0 und 1:3), genügt den Mozartstädtern ein Sieg in der slowakischen Hauptstadt zum Aufstieg. Die Pariser müssen hingegen auf einen Punktverlust der Bullen hoffen und zeitgleich im Heimspiel gegen Bilbao mehr Zähler holen.

 

Gruppe G

Metalist Charkiw: 13

Alkmaar: 7 (9:6)

Austria Wien: 5 (8:11)

Malmö: 1

 

Austria Wien – Malmö

Alkmaar – Metalist Charkiw

Die Ukrainer haben die Gruppe bereits gewonnen, dahinter hat Alkmaar beste Chancen auf den Aufstieg. Die Wiener Austria muss hingegen darauf hoffen, dass Charkiw in den Niederlanden gewinnt und sie zeitgleich Malmö schlagen. Alternativ würde auch ein Sieg mit sechs Tore Differenz „reichen“, wenn Alkmaar remisieren würde, da die direkten Duelle jeweils 2:2 endeten.

 

Gruppe H

Club Brügge: 10

Sporting Braga: 10

Birmingham City: 7

Maribor: 1

 

Club Brügge – Sporting Braga

Birmingham City – Maribor

Kuriosum in Gruppe H: Im Gegensatz zu Tabellenführer Brügge steht der Zweite Braga schon als Aufsteiger fest, was daran liegt, dass die Portugiesen im Gegensatz zu den Belgiern das direkte Duell mit Birmingham gewonnen haben. Die Engländer müssen demnach darauf hoffen, dass Brügge verliert und sie ihr Heimspiel gegen Maribor gewinnen.

 

Gruppe I

Atlético Madrid: 10

Udinese: 8

Celtic Glasgow: 5

Stade Rennes: 3

 

Atlético Madrid – Stade Rennes

Udinese – Celtic Glasgow

Atlético steht als Aufsteiger fest und kann mit einem Punktgewinn gegen Schlusslicht Rennes auch den Gruppensieg fixieren. Spannend geht es hingegen im Friaul zu, wo Celtic die Italiener mit einem Auswärtssieg noch überholen könnte (Hinspiel 1:1).

 

Gruppe J

Schalke 04: 11

Maccabi Haifa: 6

Steaua Bukarest: 5

Larnaka: 5

 

Maccabi Haifa – Schalke 04

Steaua Buakrest – Larnaka

Maccabi Haifa kann mit einem Triumph über Gruppensieger Schalke den Aufstieg klar machen, während Steaua und Larnaka auf Schützenhilfe hoffen und gleichzeitig gewinnen müssen. Geht das Spiel in Bukarest unentschieden aus, wären die Israelis sogar mit einer Niederlage weiter, da sie die direkten Duelle mit den Rumänen und Zyprioten gewinnen konnten.

 

Gruppe K

Twente Enschede: 13

Fulham: 7

Wisla Krakau: 6

Odense: 3

 

Wisla Krakau – Twente Enschede

Fulham – Odense

Fulham und Wisla kämpfen im Fernduell um Platz zwei hinter Gruppensieger Twente. Die deutlich besseren Karten haben dabei die Engländer, da sie gegen Schlusslicht Odense antreten und zudem das direkte Duell mit Wisla gewinnen konnten (4:1 und 0:1). Daher müssen die Polen um aufzusteigen auf jeden Fall gewinnen, während Fulham dies nicht gelingen darf.

 

Gruppe L

Anderlecht: 15

Lok Moskau: 12

Sturm Graz: 3

AEK Athen: 0

 

Anderlecht – Lok Moskau

Sturm Graz – AEK Athen

Fast alles klar ist in Gruppe L. Wollen die Russen noch Gruppensieger werden, müssen sie mit zumindest drei Toren Differenz gewinnen (Hinspiel 0:2 und Anderlecht verfügt über die deutlich bessere Tordifferenz), ansonsten steigen sie als Gruppenzweiter auf.

OoK_PS, abseits.at