Wenn wir in Europa an ehemalige Wunderkinder denken, die ihr Potenzial nicht voll ausschöpften, fallen Namen wie Alexandre Pato, Mario Balotelli oder Bojan Krkic.... Die bewegte Karriere des Ricardo Centurión

Wenn wir in Europa an ehemalige Wunderkinder denken, die ihr Potenzial nicht voll ausschöpften, fallen Namen wie Alexandre Pato, Mario Balotelli oder Bojan Krkic. In Argentinien fällt Ricardo Centurión unter diese Kategorie. Einst auf dem Zettel großer europäischer Klubs steht er jetzt zwar bei Vélez Sarsfield unter Vertrag, doch dort erwartet ihn keine große Zukunft mehr. Das ist seine Geschichte.

Anfänge in Argentinien und Intermezzo in Italien

Am 19. Jänner 1993 wurde Adrián Ricardo Centurión in Avellaneda, im Südosten des Ballungsraumes von Buenos Aires, geboren. Dort wuchs er in einem eher ärmeren Barrio (auf Deutsch: Stadtviertel) auf, welches zumeist von Drogen und hoher Kriminalität geprägt war. Bereits mit fünf Jahren ereilte ihn ein tragisches Schicksal, als sein Vater durch eine Explosion in einer illegalen Pyrotechnikfabrik ums Leben kam. Dadurch kümmerte sich seine Großmutter umso mehr um ihn und brachte den jungen Ricky zu Racing Club de Avellaneda, um ihn von den negativen Einflüssen, wegzubringen.

Bei La Academia, wie der Spitzname von Racing lautet, spielte er sich durch die diversen Jugendmannschaften, bis er am 7. Mai 2012 bei einer 2:4-Niederlage gegen Atlético Rafaela mit 19 Jahren sein Debüt für die erste Mannschaft gab. Nichtsdestotrotz hielt er sich weiterhin in dubiosen Kreisen auf, wodurch wenige Zeit nach seinem Debüt ein älteres Foto von ihm mit einer Pistole öffentlich wurde.

Schnell etablierte er sich unter Trainer Luis Zubeldía als Stammspieler und überzeugte vor allem mit seinem sauberen Dribbling, zahlreichen Tricks, Körpertäuschungen und seiner Beidfüßigkeit, wodurch er oft mit Ángel di María verglichen wurde. Ein weiteres Markenzeichen waren seine Torjubel, die er oft mit Tänzen aus der Musikrichtung Cumbia feierte. Dadurch wurde ihm der Spitzname „El Wachiturro“ gegeben, was ein sehr zutreffender Name ist, da das Wort einerseits eine Person beschreibt, die wie Ricky in ärmeren Verhältnissen aufgewachsen ist und Cumbia-Musik mag. Andererseits ist Centurión ein großer Fan der argentinischen Cumbia-Band „Los Wachiturros“.

Durch seine Leistungen zog er prompt das Interesse großer europäischer Vereine auf sich. So hatten ihn unter anderem Napoli, Milan, Barcelona, Benfica und Porto auf dem Zettel. Doch aus dem losen Interesse wurde vorerst nichts. Anstelle dessen stand im Jänner 2013 ein Transfer nach Russland zu Anschi Machatschkala im Raum. Aufgrund einer Knöchelverletzung sowie Uneinigkeiten zwischen den Klubs kam auch dieser Wechsel allerdings nicht zustande.

Der Sprung nach Europa gelang ein halbes Jahr später, als er leihweise zum CFC Genua wechselte. Denn nach einer erfolglosen Saison mit nur zwölf Einsätzen und keiner einzigen Torbeteiligung ließen die Italiener ihre Kaufoption verstreichen und Centu kehrte zu Racing zurück. Dort absolvierte er nochmal 17 Spiele und steuerte mit drei Toren und einem Assist immerhin ein wenig zum Gewinn der argentinischen Liga bei. Anschließend war es an der Zeit, seinen Jugendklub mit 22 Jahren zu verlassen.

Brasilien, Boca und wieder Italien

Der FC São Paulo sicherte sich vor der Saison 2015 die Dienste des Argentiniers für eine Summe von 4,2 Millionen Euro. Mit der Nummer 20 wurde er vorgestellt und spielte schon bald die Verteidiger in Brasilien schwindlig. Doch seine Lust, auf Partys zu gehen, war bei ihm ebenfalls groß und er zeigte eine Verhaltensweise, die sich maßgeblich durch seine Karriere zog.

Nachdem die Mannschaft einen freien Tag nach einem Copa Libertadores-Match in Argentinien erhielt, kehrte der Flügelspieler verspätet nach Brasilien zurück. Der Grund: Er war auf einer Party und verpasste seinen Rückflug nach Brasilien. Dafür erhielt er eine Geldstrafe, doch das war erst der Beginn einer Reihe von Disziplinlosigkeiten, die sich hauptsächlich neben dem Platz abspielten.

In seiner ersten Spielzeit in Brasilien gelangen ihm vier Tore und vier Vorlagen, zwei seiner Treffer erzielte er in der Copa Libertadores, wo die Tricolor Paulista im Achtelfinale gegen Cruzeiro ausschieden. In der Liga reichte es immerhin für den vierten Platz. Im Jahr 2016 verschlechterte sich Centurión und es reichte für nicht mehr als drei Vorlagen in 15 Spielen in der brasilianischen Liga. In der Copa Libertadores war sein Doppelpack im Achtelfinalhinspiel mitentscheidend für das Weiterkommen, im Rückspiel hingegen sah er die rote Karte, da er einen Gegner anspuckte. Somit verpasste er das Viertelfinale und das Halbfinalhinspiel. Bei seiner Rückkehr konnte er jedoch das Ausscheiden nicht verhindern. Danach spielte er noch dreimal in der Liga, bis die Zeit für einen Abgang gekommen war.

Im August 2016 verpflichtete ihn Boca Juniors auf Leihbasis für ein Jahr mit Kaufoption. Für Centu erfüllte sich damit der Traum, bei einem der größten Klubs in Argentinien spielen zu dürfen. Zu seinen Mitspielern zählten unter anderem Carlos Tevez, der aktuell als Trainer von Rosario Central tätig ist, und der jetzige Tottenham-Mittelfeldspieler Rodrigo Bentancur.

Die anfängliche Euphorie wurde allerdings wenige Tage nach seinem Debüt von einem weiteren Skandal gedämpft. Nach einem Freundschaftsspiel begab er sich in eine Diskothek, in welcher er sich die ganze Nacht lang aufhielt, bis er sich in den frühen Morgenstunden mit seinem Auto auf den Heimweg machte. Unter Alkoholeinfluss verursachte er einen Verkehrsunfall, bei dem insgesamt vier Fahrzeuge involviert waren und zwei Personen verletzt wurden. Ricky flüchtete vom Tatort, wurde jedoch gefasst und später zu Schmerzensgeldzahlungen verurteilt.

Ungeachtet dessen bekam er viel Spielzeit und stand oft in der Startelf. So erzielte er am 13. Spieltag der argentinischen Primera División den vierten Treffer beim 4:2-Derbysieg gegen River Plate, einen Spieltag später gelang ihm ein Doppelpack gegen CA Colón. Nach dem Abgang von Carlos Tévez im Jänner 2017 Richtung China war es die Ehre von Centu, die Nummer 10 bei Boca auf dem Rücken zu tragen. Im Februar desselben Jahres wurde jedoch eine erneute Disziplinlosigkeit des Spielers öffentlich.

Vor einem Superclásico im Jänner kam ein Video einer Sicherheitskamera an die Öffentlichkeit, in welchem Centurión im Mannschaftshotel ausrastete und nur mit großer Anstrengung von seinen Mitspielern zu stoppen war. Des Weiteren wurde er im Mai 2017 von einer Ex-Freundin angezeigt und ein Foto von ihm, in welchem er eine Schrotflinte hält, macht ebenso die Runde. Nichtsdestotrotz stand er für Boca auf dem Platz, bis er zwischen Mitte Mai und Anfang Juni 2017 sechs Spiele wegen Verletzungen verpasste.

Bei den Xeneizes gewann der flinke Flügelspieler mit der argentinischen Liga 2017 schließlich seine zweite Meisterschaft in seinem Heimatland. Nun stellte sich die Frage, ob er bei Boca bleiben würde oder doch in einer neuen Mannschaft spielen werde. In einem Interview gab Ricky an, dass er gerne bei Boca bleiben würde, doch nachdem der Klub von einer körperlichen Auseinandersetzung des Spielers in einer Diskothek erfuhr, entschied man sich, dass Centu keine Zukunft mehr bei Boca habe. Man machte zwar von der Kaufoption im Vertrag Gebrauch, aber nur, um ihn direkt weiter nach Italien zu verkaufen. Den abnehmenden Verein kannte Ricardo Centurión bereits, es war der CFC Genua.

Die Rossoblu zahlten 3,8 Millionen Euro für die Dienste des Argentiniers, dem sie einen Vier-Jahres-Vertrag gaben. Seine Rückkehr stellte sich allerdings als ein großes Debakel heraus. Für den Verein aus Ligurien lief es sportlich sehr schlecht, den ersten Sieg holte man am achten Spieltag. Bis dahin hatte man lediglich zwei mickrige Punkte auf dem Konto. In den sieben Spielen vor dem Sieg verbrachte El Wachiturro lediglich 51 Minuten auf dem Platz, danach lediglich eine einzige. Bereits nach einem halben Jahr war das Missverständnis wieder vorbei.

Dritte Rückkehr und wiederholte Eklats

Racing, denen nach dem Wechsel von Boca zu Genua noch 30% an den Rechten des Spielers gehörten, holte den verlorenen Sohn zurück nach Avellaneda. Mit der Rückennummer 22 stand Ricky bei seinem ersten Match nach der Rückkehr direkt in der Startelf. Zwar konnte er die 1:2-Auswärtsniederlage gegen Unión de Santa Fe nicht verhindern, aber bereitete immerhin das Tor seiner Mannschaft vor. Er behielt seine gute Form bei, schon am nächsten Spieltag beim 4:0-Sieg gegen CA Huracán, legte er wenige Minuten nach seiner Einwechslung den vierten Treffer des Spiels vor. Der Torschütze war ein 20-jähriger Stürmer mit dem Spitznamen „El Toro“, besser bekannt als Lautaro Martínez.

Im März 2018 reihte sich der nächste Skandal in die lange Geschichte seiner Disziplinlosigkeiten. Eines frühen Morgens missachtete Ricky zwei rote Ampeln, wodurch er von der Polizei angehalten, die ihn einem Alkoholtest unterziehen wollte. Der Argentinier verweigerte diesen und versuchte, einen Polizisten zu bestechen, der jedoch ablehnte. Die Bodycam des Beamten zeichnete diesen Bestechungsversuch auf, und bald wurde das Video öffentlich.

Bis zum Ende der Saison gelangen dem Flügelspieler noch acht Tore und sieben Vorlagen, wobei er im letzten Match sogar die Kapitänsbinde trug. Durch diese guten Leistungen berief ihn der damalige Nationaltrainer Argentiniens Jorge Sampaoli in den vorläufigen Kader für die Weltmeisterschaft 2018. Leider schaffte er es jedoch nicht in die endgültige 23-Mann-Auswahl.

Mit Racing qualifizierte er sich für die K.-O.-Phase der Copa Libertadores, wo River Plate im Achtelfinale wartete. Nach einem torlosen Remis im Hinspiel, verlor der Klub aus Avellaneda mit 0:3 im El Monumental. Centurión holte sich dabei in der 84. Minute gemeinsam mit Enzo Pérez von River die rote Karte ab. In der Liga lief es kaum besser. Zwar trug El Wachiturro einmal die Kapitänsbinde, schoss drei Tore und legte zwei vor. Dies allerdings in 16 Spielen, in welchen die Anzahl seiner Spielminuten sehr variierte. Er stand zwar die Mehrheit der Matches in der Startelf, wurde jedoch oft ausgewechselt oder generell nur für wenige Minuten eingewechselt.

Der nächste negative Tiefpunkt kam im Februar 2019. Erneut traf La Academia auf River im El Monumental. Die Gäste lagen 0:2 zurück und Centu sollte in der Mitte der zweiten Halbzeit eingewechselt werden. Als er an der Seitenlinie stand, wollte ihm sein Trainer Eduardo „Chacho“ Coudet Anweisungen geben.  Doch Ricky, der aufgrund von Schmähgesängen der gegnerischen Fans genervt war, schubste seinen Trainer weg und betrat das Spielfeld. Er absolvierte zwar 24 Minuten, wurde aber am nächsten Tag von der ersten Mannschaft suspendiert und in die Reserve versetzt. Die Eklats um den damals 26-Jährigen wurden weiterhin nicht weniger. So gab es Auseinandersetzungen mit Teamkollegen, er fehlte oft beim Training und ging oft auf Partys.

Trotz seiner Suspendierung erhielt auch er eine Medaille, als Racing 2019 die Meisterschaft mit vier Punkten vor Defensa y Justicia gewann. Laut eigener Aussage fühlte er sich dabei jedoch nicht als Teil der Meistermannschaft.

Engagement in Mexiko und dritter Klub in Argentinien

Im Sommer 2019 verließ er Racing ein weiteres Mal, erneut auf Leihe. Es zog ihn nach Mexiko zu Atlético San Luis, die gerade in die höchste Spielklasse des mittelamerikanischen Landes aufgestiegen waren. Alles in allem war seine Zeit in Mexiko mit nur einem Tor in insgesamt zwölf Einsätzen eine große Enttäuschung, auch neben dem Platz. Zum einen wurde er beschuldigt, den Vereinspräsidenten zur Entlassung seines Trainers Alfonso Sosa aufgefordert zu haben. Zum anderen kam es zu einem Vorfall, bei dem er im betrunkenen Zustand mit sieben Frauen in einem Nachtklub gesichtet wurde, wodurch man ihn dauerhaft aus der Mannschaft ausschloss und er nach Oktober keine Matches mehr für den mexikanischen Verein bestritt.

Nach einem halben Jahr kehrte er in die Heimat zurück und unterschrieb einen Leihvertrag für sechs Monate bei Vélez Sarsfield. Allen voran machte sich der Ex-Nationalspieler und damalige Trainer der Mannschaft aus Liniers Gabriel Heinze für die Verpflichtung von El Wachiturro stark. Centu stand vor Pandemieausbruch in acht Spielen auf dem Platz, in welchem er zwei Tore schoss. Eines davon erzielte er in der Copa Sudamericana gegen SD Aucas. Er bekam den Ball im linken Halbraum, dribbelte ins Zentrum, wo er zwei Spieler umspielte, um dann mit einem strammen Rechtsschuss aus etwa elf Metern den Ball zu versenken.

Mitte März kam die COVID-Pandemie und der Fußball in Argentinien stand erstmal still. Für den Flügelspieler war es ein großer Einschnitt in sein Leben, nicht mehr mit der Mannschaft zu trainieren und spielen zu können. Zusätzlich dazu musste er private Schicksalsschläge verkraften, da seine Großmutter, die für ihn sehr bedeutend in seiner Karriere war, und seine Freundin starben. In einem Interview gab er an, dass „das meine Realität ist. Ich muss aufstehen und weitermachen.“

Im Juli desselben Jahres entschied sich Vélez dazu, Ricky fest zu verpflichten. Drei Monate später rollte der Ball wieder und man traf in der Copa Sudamericana auf Peñarol aus Uruguay, die man durch die Auswärtstorregel ausschaltete. Dabei holte Centurión den Elfmeter raus, der zum entscheidenden Tor führte. Während sich Vélez bis Jahresende gegen Deportivo Cali und Universidad Católica bis ins Halbfinale der Sudamericana kämpfte, spielte man national in der Copa Diego Armando Maradona einen guten Fußball. Doch Centu sorgte nicht positiv auf dem Platz für Furore, sondern fand sich in negativen Schlagzeilen wieder. Gemeinsam mit drei Teamkollegen soll er eine Frau bei einer Party sexuell missbraucht haben. Aufgrund der Anschuldigungen wurden die Spieler zwischenzeitlich aus dem Kader gestrichen, später aber wieder aufgenommen, da sie von den Vorwürfen freigesprochen wurden.

2021 begann für die Mannschaft aus Liniers zwar mit drei Siegen in der Liga, doch in der Sudamericana schied man gegen den Ligakonkurrenten CA Lanús mit einem Gesamtscore von 0:4 aus und auch in der Copa Maradona war man letztendlich nicht erfolgreich.

Die neue Saison begann mit dem Ligapokal, in welchem Vélez nach der Gruppenphase im Viertelfinale gegen Racing ausschied. In der Liga selbst stand El Wachiturro fast gar nicht mehr in der Startelf und kam die meiste Zeit von der Ersatzbank ins Spiel. Vélez beendete das nationale Turnier auf Platz fünf, während man in der Copa Libertadores im Achtelfinale gegen Barcelona SC aus Guayaquil, Ecuador, ausschied. Privat war er jedoch glücklich, da er im Juni zum ersten Mal Vater wurde.

Aktuelle Situation

Bei Vélez wurde er nach 62 Einsätzen, acht Toren und sechs Vorlagen nicht mehr gebraucht, wodurch es Gerüchte über eine Rückkehr zu Racing sowie einen Wechsel zu den Newell’s Old Boys gab. Letztendlich landete er bei San Lorenzo. El Ciclón, wie der Spitzname des Klubs lautet, war bereits Centus dritte Station von den Cinco Grandes (Boca, River, Racing, Independiente, San Lorenzo) in Argentinien und auch dort gab man ihm, wie schon bei Boca und Racing, die Rückennummer 10. Ricky fand sich gut bei seinem neuen Verein und stand in jedem Spiel in der Startelf.

Trotz der dürftigen Ergebnisse schoss er immerhin zwei Tore in elf Spielen, bis er im April 2022 dem Training mehrmals unentschuldigt fernblieb. San Lorenzo steckte in der Krise und baute auf ihren Flügelflitzer, doch dieser benachrichtigte den Klub nicht, wodurch man sich entschied, die auf ein Jahr angesetzte Leihe mit Ende Juni zu beenden. Einige Stunden nach der Entscheidung wurden Videos öffentlich, in welchen zu sehen war, dass Centu mit Freunden auf eine Hausparty gegangen war. Die Abwesenheiten führten aber auch dazu, dass Centu nicht mehr am Mannschaftstraining teilnahm und stattdessen Einzeltraining absolvieren musste, um sich fit zu halten. Dieses boykottierte er und trainierte stattdessen gar nicht mehr in San Lorenzos Einrichtungen.

Somit kehrte er im Juli wieder zu Vélez zurück, wo er das Einzeltraining akzeptiert. In einem Interview gab er an, dass er zu seiner Zeit bei San Lorenzo private Probleme zu klären hatte, wodurch er eine Auszeit vom Fußball brauchte. Sein Vertrag bei Vélez läuft noch bis Juli 2023, doch seine Zukunft liegt definitiv bei einem neuen Verein.

Fazit

Wie es bei gefallenen Wunderkindern oft der Fall ist, mangelte es ihm nicht an fußballerischem Können, sondern viel mehr an der Einstellung und Konsequenz. Zusätzlich dazu trugen private Probleme und Skandale ihren Teil zu einem schlechten Bild von ihm in der Öffentlichkeit bei. Mittlerweile ist Ricardo Centurión 29 Jahre alt und fand sich mit Ausnahme von Racing bei keinem der Vereine in seiner Laufbahn so wirklich ein. Aktuell trainiert er weiterhin bei Vélez und sucht nach einem neuen Klub.

Karrierestatistiken (Stand 06.09.2022)

Racing Club: 90 Spiele, 19 Tore, 14 Vorlagen
Vélez Sarsfield: 62 Spiele, 8 Tore, 6 Vorlagen
FC Sao Paulo: 55 Spiele, 6 Tore, 7 Vorlagen
Boca Juniors: 24 Spiele, 8 Tore, 2 Vorlagen
CFC Genua: 17 Spiele, 0 Tore, 0 Vorlagen
Atlético San Luis: 12 Spiele, 1 Tor, 0 Vorlagen
San Lorenzo: 12 Spiele, 2 Tore, 0 Vorlagen

Insgesamt: 272 Spiele, 44 Tore, 29 Vorlagen

Tim Bosnjak, abseits.at

Tim Bosnjak

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