In wenigen Monaten findet in Polen und der Ukraine die Europameisterschaft statt und in der Saison vor dem Turnier zeigen auch Polens Vereine im... Die Topelf der Hinrunde 2011/12 der polnischen Ekstraklasa

In wenigen Monaten findet in Polen und der Ukraine die Europameisterschaft statt und in der Saison vor dem Turnier zeigen auch Polens Vereine im Europacup endlich auch wieder einmal auf, denn so stehen Wisla Krakau und Legia Warschau im Sechzehntelfinale der Europa League. Zudem sorgen die im ganzen Lande aus dem Boden sprießenden neuen Arenen für weitere positive Schlagzeilen, während Lizenzprobleme und Ausschreitungen weiterhin die Schattenseiten des polnischen Fußballs darstellen. Dies alles ist Grund genug, um sich näher mit der Topelf der Hinrunde der Ekstraklasa zu befassen. Angeführt wird die Tabelle während der Winterpause von Śląsk Wrocław, gefolgt von Legia und Polonia Warschau.

Torwart: Dusan Kuciak (Legia Warschau)

Kucak wechselte im Sommer aus dem rumänischen Vaslui in die polnische Hauptstadt, wo der Slowake bisher eine tadellose Bilanz aufweisen kann. In vierzehn Ligaspielen blieb er rund zehnmal ohne Gegentreffer und musste insgesamt lediglich sechsmal hinter sich greifen – ein absoluter Topwert.

Linke Verteidigung: Jakub Wawrzyniak (Legia Warschau)

Für den Umstand, dass Legia bisher so wenige Gegentore hinnehmen musste, zeichnet auch der routinierte Linksverteidiger verantwortlich, der vor zwei Jahren von Panathinaikos nach Warschau zurückkehrte. Auch in der Nationalmannschaft nimmt Wawrzyniak eine bedeutende Position ein, denn so spielte er dort in den letzten Partien jeweils durch.

Innenverteidigung: Michal Zewlakow (Legia Warschau)

Nicht weniger als 102-mal lief der bald 36-Jährige für sein Land auf und entschloss sich im vergangenen Sommer, nach Aufenthalten bei unter anderem Olympiakos Piräus und Anderlecht in die Heimat zurückzukehren, wo er seither alle Spiele über die volle Distanz für Legia absolvierte und der gesamten Mannschaft großen Rückhalt verleiht.

Innenverteidigung: Jarosław Fojut (Śląsk Wrocław)

Fojut verpasste zwar die ersten Saisonspiele, ist jedoch seit dem neunten Spieltag nicht mehr aus Śląsks Mannschaft wegzudenken und empfahl sich mit seinen guten Leistungen auch für höhere Aufgaben, denn so unterschrieb er bereits für die kommende Saison einen Vertrag bei Celtic Glasgow.

Rechte Verteidigung: Piotr Celeban (Śląsk Wrocław)

Der vierfache polnische Internationale verpasste bisher keine Spielminute in der Ekstraklasa und traf dabei ganze fünfmal ins gegnerische Tor. Auch in der Europa League konnte Celeban mit seiner Mannschaft aufzeigen und warf dort sowohl Dundee United als auch Lokomotive Sofia aus dem Bewerb, ehe das Aus gegen Rapid Bukarest kam.

Linkes Mittelfeld: Maciej Rybus (Legia Warschau)

Der 22-Jährige Außenbahnspieler zeichnete bisher für acht Torvorlagen und zwei Treffer verantwortlich, so dass dies bereits zur Halbzeit seine bisher erfolgreichste Saison im Profifußball ist. Zudem kommt Rybus auch regelmäßig in der polnischen Nationalmannschaft zum Zug, wenn auch zumeist als Wechselspieler.

Zentrales Mittelfeld: Ariel Borysiuk (Legia Warschau)

Der im Sommer 20 Jahre alt gewordene Akteur hält trotz seines jungen Alters bei Legia Warschau bereits das defensive Mittelfeld zusammen. Schwächen weist der Nationalspieler noch im Spiel nach vorne auf, ihm liegt der defensivere Part deutlich mehr als der offensive. Zuletzt soll sich Kaiserslautern intensiv für das Talent interessiert haben, jedoch scheint Brügge nun die besseren Chancen auf eine Verpflichtung zu haben.

Zentrales Mittelfeld: Sebastian Mila (Śląsk Wrocław)

Ein alter Bekannter aus der heimischen Bundesliga blüht in Wrocław derzeit wieder so richtig auf und stellt jenes Können unter Beweis, dass er bei Austria Wien viel zu selten gezeigt hat. Nach wenig erfolgreichen Gastspielen nach seiner Zeit in Wien bei Valeranga Oslo und ŁKS Łódź gehört Mila seit nun drei Jahren Śląsks Kader an und ist derzeit im offensiven Mittelfeld gesetzt, wie auch acht Torvorlagen beweisen.

Rechtes Mittelfeld: Miroslav Radović (Legia Warschau)

Auch Legias zweiter Flügelspieler erweist sich als durchaus treffsicher und konnte bisher sechs Tore für seine Mannschaft erzielen. Der Serbe wechselte vor fünf Jahren von Partizan Belgrad in die polnische Hauptstadt und zählt dort seither Jahr für Jahr zu den absoluten Leistungsträgern. Für die A-Nationalmannschaft seines Landes wurde er bisher dennoch noch nie nominiert.

Sturm: Artjoms Rudnevs (Lech Posen)

Der Lette ist der einzige Spieler dieser Elf, der nicht bei Legia oder Śląsk unter Vertrag steht. 18 Tore konnte er in der bisherigen Saison für Lech erzielen, was die logische Folge hat, dass ausländische Vereine ihr Interesse bekunden, derzeit soll vor allem Borussia Mönchengladbach an einer Verpflichtung interessiert sein.

Sturm: Danijel Ljuboja (Legia Warschau)

Der mittlerweile 33-Jährige Serbe kann auf zahlreiche Karrierestationen zurückblicken und wechselte vergangenen Sommer von Nizza nach Polen, wo er mit bisher acht Treffern durchaus erfolgreich agiert. Womöglich hat der Stürmer nach vielen unruhigen Jahren nun wieder ein Umfeld gefunden, in dem er zum Ende seiner Laufbahn noch einmal aufzeigen kann.

OoK_PS, abseits.at

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