Wir lassen nach jedem Spieltag die jeweilige Bundesliga-Runde in einer kompakten Form Revue passieren, wobei wir den Schwerpunkt auf die Expected-Goal-Statistiken legen. Alle Daten... Expected-Goal-Werte zum 5. Spieltag 2020/21

Wir lassen nach jedem Spieltag die jeweilige Bundesliga-Runde in einer kompakten Form Revue passieren, wobei wir den Schwerpunkt auf die Expected-Goal-Statistiken legen. Alle Daten stammen von Wyscout S.p.a.

FK Austria Wien – Red Bull Salzburg 0:2 (xG: 0.29:2.23)

Die Wiener Austria verlor in der fünften Runde der österreichischen Bundesliga das Heimspiel gegen Red Bull Salzburg mit 0:2 und war dabei insbesondere in der Offensive viel zu harmlos, um den Serienmeister gefährden zu können. Die Gäste hatten über weite Strecken der Partie 75% Ballbesitz, auch weil sich die Wiener weit zurückzogen und gegen den Ball etwas ängstlich und verhalten agierten. Wir verfassten bereits eine ausführliche Analyse der Partie und Spielerbewertungen, die sich auch mit dem Expected-Goal-Modell decken. Aus Sicht der Wiener lauten die xG-Werte 0.29:2.23.

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SCR Altach – Admira Wacker 4:2 (xG: 3.12:1.34)

Wer regelmäßig unsere Expected-Goal-Statistiken liest, weiß, dass die Altacher immer wieder unter Wert geschlagen werden. Diesmal spiegeln sich die überlegenen xG-Werte auch im Resultat wider, allerdings kann man kaum von einer gewöhnlichen Partie sprechen, da es neben den sechs Treffern auch drei Ausschlüsse zu sehen gab. Altach agierte bis zur gelb-roten Karte von Samuel Oum Gouet in der 48. Minute zumindest fast die gesamte erste Halbzeit in Überzahl, da Admira-Spieler Sebastian Bauer schon nach 77 Sekunden die rote Karte sah, nachdem er Manfred Fischer mit dem Schuh im Gesicht traf. Die Altacher hätten die Partie nach der 2:0-Führung nicht mehr spannend gestalten müssen, doch durch die Gegentore und den Ausschluss wurde es noch einmal eng. Ein Kompliment an die Admira für das starke Unterzahl-Spiel, das aber schlussendlich nicht belohnt wurde. Die Altacher, die mit 3.12:1.34 die klar besseren xG-Werte vorweisen, gewannen schlussendlich verdient die Partie und gaben damit die rote Laterne ab.

SV Ried – SK Sturm 0:2 (xG: 2.21:0.55)

Die SV Ried musste vor dem Meisterschaftsspiel gegen den SK Sturm zahlreiche Akteure aufgrund positiver Corona-Tests vorgeben, was sich dann auch im Spielverlauf widerspiegelte. Sturm wird sich lediglich die schwache Chancenauswertung vorwerfen lassen müssen, denn lediglich Hierländer und Ljubic verwerteten in der 9. und der 78. Minute ihren Chancen. Die Grazer gaben insgesamt stolze 24 Schüsse ab, von denen acht aufs gegnerische Tor gingen. Die Hausherren schossen fünf Mal aufs Tor, wobei Goalie Siebenhandl kein einziges Mal eingreifen musste. Die Expected-Goal-Werte von 2.21:0.55 spiegeln recht gut das tatsächliche Ergebnis wider.

LASK – SKN St. Pölten 4:0 (xG: 3.48:0.1)

Der LASK zeigte sich nach der klaren 0:3-Niederlage gegen den SKN ST. Pölten enorm souverän und ließ dem SKN St. Pölten beim 4:0-Sieg keine Chance. Während die Gäste von zwei Torschüssen einen aufs gegnerische Tor brachten, zogen die Hausherren 24 Mal ab und brachten 13 Versuche aufs gegnerische Tor. Die Oberösterreicher waren extrem dominant und spielten sich sehr viele Tormöglichkeiten heraus. Selbst Gästetrainer Robert Ibertsberger konstatierte nach der Partie, dass seine Mannschaft mit dem 0:4 noch gut bedient war. Das Expected-Goal-Modell von 3.48:0.1 fiel auch eindeutig aus.

WSG Tirol – TSV Hartberg 1:1 (xG: 1.82:1.35)

Das einzige Unentschieden in der vergangenen Runde gab es in der Partie zwischen der WSG Tirol und dem TSV Hartberg zu sehen. Die WSG Tirol war sicherlich näher am Sieg dran und hatte auch laut dem Expected-Goal-Modell von 1.82:1.35 die etwas besseren Chancen. Die Hausherren brachten sieben ihrer 15 Schussversuche aufs gegnerische Tor, die Gäste nur zwei der zwölf Torabschlüsse. Da die Altacher ihren ersten Sieg feierten, rutsche Hartberg auf den letzten Tabellenplatz und ist als einziger Bundesligist noch immer ohne Sieg.

Wolfsberger AC – SK Rapid Wien 3:4 (xG: 1.33:2.9)

Was war das für eine turbulente und unterhaltsame Partie in der Lavanttal-Arena? Der SK Rapid ging  nach der bitteren 1:2-Niederlage gegen Arsenal hellwach in die Partie und lag zur Halbzeit verdient mit 2:0 in Führung. Die Gäste erzielten nach zwei Standardsituationen zu Beginn der zweiten Halbzeit rasch den Ausgleich und gingen in der 67. Minute durch Dieng sogar in Führung. Rapid-Stürmer Ercan Kara avancierte zum Matchwinner, als er zunächst zum 3:3-Ausgleich einköpfte und anschließend als gefoulter Spieler selbst den Elfmeter verwandelte. Dass der Sieg der Gäste verdient war, zeigen auch die xG-Werte, die mit 1.33:2.9 aus Sicht des WAC recht deutlich ausfallen. Der SK Rapid hatte auch fast doppelt so viele Schussversuche wie die Kärntner und brachte auch eine höhere Prozentzahl der Schüsse aufs gegnerische Tor.

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Stefan Karger