Nach dem Aufwärtstrend der letzten Wochen darf für den SK Sturm im Auswärtsspiel gegen den SC Wiener Neustadt nichts anbrennen. Seit sieben Spielen sind...

Nach dem Aufwärtstrend der letzten Wochen darf für den SK Sturm im Auswärtsspiel gegen den SC Wiener Neustadt nichts anbrennen. Seit sieben Spielen sind die Grazer in der Liga unbesiegt und die Wiener Neustädter warten seit neun Spielen auf einen vollen Erfolg. Den letzten „Dreier“ gab es für die Niederösterreicher allerdings in Graz…

SC Wiener Neustadt – SK Sturm Graz

Samstag, 16:00 Uhr | Stadion Wiener Neustadt | Schiedsrichter Prammer

SC Wiener Neustadt: Nachdem Peter Stöger lange Zeit an seinem 4-4-2-System festhielt, änderte er in den letzten beiden Runden die Grundausrichtung auf ein 4-2-3-1 – und verlor prompt mit 1:4 gegen die Admira und mit 0:2 gegen den FC Wacker. Umstellen muss der Neustadt-Coach auf jeden Fall, aber es ist sehr wahrscheinlich, dass er gegen Sturm Graz, das seit neuestem mit einem massiven Mittelfeld auftritt, beim 4-2-3-1 bleibt. Allerdings wird es aufgrund der angespannten Personalsituation – sieben Spieler fallen aus – schwierig für Stöger das richtige Material auf die richtige Position zu stellen. Es ist gut möglich, dass ein Angreifer defensiver agieren und als Mittelfeldspieler auflaufen muss. Noch wahrscheinlicher ist es jedoch, dass Stöger neben Stanislaw und Reiter einen dritten defensiven Mittelfeldspieler aufstellt – und da käme eigentlich nur noch Bernd Besenlehner in Frage.

SK Sturm Graz: Auch Thomas Kristl muss umstellen, denn der zuletzt gute Haris Bukva fällt verletzt aus. Er wird im neu gefundenen 4-1-4-1-System voraussichtlich durch Christoph Kröpfl ersetzt werden. Manuel Weber ist nach seiner gegen Kapfenberg erlittenen Gehirnerschütterung wieder im Kader und dürfte den wichtigen Part der Mittelfeldstabilisierung und die Schnittstelle zwischen Defensive und Offensive übernehmen. Obwohl Kristl mit Bodul, Haas und Szabics drei Angreifer auf der Bank sitzen hat, dürfte er nach den jüngsten Erfolgen am 4-1-4-1 und Rubin Okotie als Solospitze festhalten. In der Abwehr kann der deutsche Trainer abgesehen vom Ausfall von Ferdinand Feldhofer aus dem Vollen schöpfen.

Mögliche Aufstellungen

Man to watch: Rubin Okotie. Der 24-Jährige erzielte gegen den SC Wiener Neustadt sein erstes Tor für den SK Sturm – allerdings ins falsche Tor. Sein Eigentor im letzten Heimspiel gegen die Blau-Weißen ermöglichte die Sensation. In Wiener Neustadt kann er sich mit einem Treffer hierfür revanchieren!

 

Letzte direkte Duelle

SK Sturm Graz – SC Wiener Neustadt 5:0 (Bodul 2, Hölzl 2, Burgstaller)

SC Wiener Neustadt – SK Sturm Graz 3:1 (Ciftci, Simkovic, Friesenbichler bzw. Haas)

SK Sturm Graz – SC Wiener Neustadt 0:1 (Okotie Eigentor)

 

Letztes Spiel

SC Wiener Neustadt – FC Trenkwalder Admira 1:4 (Friesenbichler)

SK Sturm Graz – Kapfenberger SV 1919 2:1 (Koch, Hölzl)

 

Verletzt: Ramsebner, Troyansky, Klapf, Kral, Evseev, Felix (SC Wiener Neustadt) bzw. Feldhofer, Säumel, Bukva (SK Sturm Graz)

Gesperrt: Daniel Wolf (SC Wiener Neustadt)

Gelbgefährdet: Klapf, Besenlehner, Friesenbichler, Evseev, Ramsebner (SC Wiener Neustadt) bzw. Feldhofer, Hölzl, P.Wolf, Neuhold (SK Sturm Graz)

 

Nächstes Spiel

FK Austria Wien – SC Wiener Neustadt

SK Sturm Graz – FC Trenkwalder Admira

 

Wettquoten tipp3

1: 3,00 – X: 3,00 – 2: 2,00; hier wetten!

 

Daniel Mandl, abseits.at

Daniel Mandl Chefredakteur

Gründer von abseits.at und austriansoccerboard.at | Geboren 1984 in Wien | Liebt Fußball seit dem Kindesalter, lernte schon als "Gschropp" sämtliche Kicker und ihre Statistiken auswendig | Steht auf ausgefallene Reisen und lernt in seiner Freizeit neue Sprachen

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