Am zweiten Tag legt die Weltmeisterschaft in Brasilien so richtig los. Drei Spiele stehen auf dem Programm, darunter die Neuauflage des letzten Finales. Abseits.at...

IniestaAm zweiten Tag legt die Weltmeisterschaft in Brasilien so richtig los. Drei Spiele stehen auf dem Programm, darunter die Neuauflage des letzten Finales. Abseits.at stimmt auf die Partien ein.

 

Mexiko – Kamerun | Gruppe A

Natal, Arena das Dunas (45.000)

18:00 Uhr CET (13:00 Uhr Ortszeit)

ORFeins und ZDF live

 

Statistik:

Letztes Aufeinandertreffen: 1:0 (Freundschaftsspiel 1993, Los Angeles)

Head-to-Head: 1-0-0

Mögliche Aufstellungen:

Mexiko: Ochoa – Reyes – Marquez – Moreno – Layun – Aguilar – Herrera – Brizuela – Pena – G. dos Santos – Peralta

Kamerun: Nyom – Nkoulou – Chedjou – Bedimo – Mbia – Song – Enoh – Moukandjo – Choupo-Moting – Eto’o

Jubiläum für Mexiko: Die Mittelamerikaner bestreiten gegen Kamerun ihr 50. Spiel im Rahmen einer Weltmeisterschaft. Mexiko nahm auch am Eröffnungsspiel der allerersten Weltmeisterschaft teil. Am 13. Juli 1930 musste man sich in Montevideo Gastgeber Uruguay mit 1:4 geschlagen geben.

Mexiko gelang es noch nie, im Rahmen einer Weltmeisterschaft ein afrikanisches Team zu bezwingen. Unter anderem verlor man 1978 gegen Tunesien, was den ersten afrikanischen Triumph überhaupt bei einer Endrunde darstellte.

Aber auch Kamerun geht nicht mit der besten Statistik in die Partie, denn in den letzten vier Spielen, die im Zuge von Weltmeisterschaften stattfanden, setzte es ebenso vielen Niederlagen. Der letzte Sieg datiert aus dem Jahr 2002, als sich Kamerun mit 1:0 gegen Saudi Arabien durchsetzte.

Mexikos Teamchef Miguel Herrera baut auf eine Reihe routinierter Spieler, denn so haben mit Rafa Marquez, Carlos Salcido und Andres Guardado drei Akteure bereits mehr als hundert Länderspiele auf dem Buckel.

Die „Löwen“, wie Kamerun genannt wird, werden vom Deutschen Volker Finke trainiert und verdienen ihr Geld ausnahmslos in Europa. Aus dem starken Kollektiv, welches besonders das schnelle Umschaltspiel beherrscht, sticht Samuel Eto’o hervor, der in seiner Heimat wie ein Nationalheld verehrt wird.

 

Spanien – Niederlande | Gruppe B

Salvador, Arena Fonte Nova (55.000)

21:00 Uhr CET (16:00 Uhr Ortszeit)

ORFeins und ZDF live

Statistik:

Letztes Aufeinandertreffen: 1:0 n. V. (Finale Weltmeisterschaft 2010, Johannesburg)

Head-to-Head: 5-1-4

Mögliche Aufstellungen:

Spanien: Casillas – Juanfran – Piqué – Sergio Ramos – Jordi Alba – Xabi Alonso – Busquets – Pedro – Xavi, Iniesta – Fabregas

Niederlande: Cillessen – de Vrij – Vlaar – Martins Indi – Janmaat – Kongolo – N. de Jong – Clasie – Sneijder – Robben – van Persie

Die Neuauflage des WM-Finales von vor vier Jahren ist der erste große Höhepunkt des Turniers. Zum ersten Mal in der Geschichte der Weltmeisterschaft treffen die letzten Finalisten in der Gruppenphase aufeinander.

Spaniens Teamchef Vicente del Bosque kann auf eine äußerst routinierte Mannschaft zurückgreifen, denn der Großteil des Kaders erlebte die großen Erfolge der letzten Jahre bereits mit, beginnend mit dem Gewinn der Europameisterschaft 2008 in Wien.

Es bleibt jedoch abzuwarten, wie hungrig die Spieler noch sind, geraden den Akteuren des FC Barcelona war in der abgelaufenen Saison durchaus anzumerken, dass die Zeit auch an ihnen nicht spurlos vorrübergegangen ist – Mittelfeldstratege Xavi ist inzwischen beispielsweise 34 Jahre alt. Für etwas neuen Schwung soll daher der eingebürgerte Brasilianer Diego Costa sorgen, der bei Atletico Madrid die Saison seines Lebens spielte.

Die Zeiten, in denen Elftal, wie die niederländische Nationalmannschaft genannt wird, einer Weltauswahl glich, sind vorbei. Mittlerweile kennen wohl nur mehr versierte Freunde der Ehrendivision den Großteil des Kaders respektive der Startformation.

Teamchef Louis van Gaal baut auf eine defensive Grundausrichtung mit einer Fünferkette in der Verteidigung und weicht damit von der klassischen niederländischen 4-3-3-Formation ab. Über die meiste Erfahrung verfügen die Oranje in der Offensive mit dem Trio Wesley Sneijder, Arjen Robben und Robin van Persie.

 

Chile – Australien | Gruppe B

Cuiabá, Arena Pantanal (43.000)

00:00 Uhr CET (18:00 Uhr Ortszeit)

ORFeins und ZDF live

Statistik:

Letztes Aufeinandertreffen: 2:1 (Freundschaftsspiel 2000, Valparaiso)

Head-to-Head: 3-1-0

Mögliche Aufstellungen:

Chile: Bravo – Isla – Medel – Mena – Jara – Vidal – Diaz – Beausejour – Valdivia – A. Sanchez – E. Vargas

Australien: Ryan – Franjic – McGowan – Spiranovic – Davidson – Jedinak – Bresciano – Oar – McKay – Leckie – T. Cahill

Chile bestreitet das 30. Spiel im Rahmen einer Weltmeisterschaft, wobei die Bilanz mit neun Siegen, sechs Unentschieden sowie 14 Niederlagen negativ ausfällt.

Australien erzielte bei einer WM-Endrunde noch nie einen Treffer gegen einen Vertreter des südamerikanischen Verbands. Unter anderem trennten sich die Socceroos 1974 vom heutigen Gegner torlos.

Die Chilenen werden von vielen Beobachtern als Geheimfavoriten angesehen, was angesichts von Spielern wie Arturo Vidal und Alexis Sanchez nur wenig überrascht. Allerdings konnte Vidal nach einer Knieverletzung erst vor wenigen Tagen wieder ins Training einsteigen.

Wie stark Chile ist, zeigen die Länderspielergebnisse der jüngeren Vergangenheit. So trennte man sich von Spanien 2:2 und feierte einen 2:0-Erfolg in England. Deutschland Teamchef Jogi Löw attestierte den Südamerikanern nicht umsonst, taktisch so variabel wie kaum eine andere Mannschaft zu sein.

Australien ist der in der FIFA-Weltrangliste am schlechtesten platzierte WM-Teilnehmer und rangiert sogar 20 Positionen hinter Österreich. Gleichermaßen bekannte wie erfahrene Akteure wie Harry Kewell oder Mark Schwarzer vermisst man bei den Aussies, Teamchef Ange Postecoglou versucht eine jüngere Mannschaft aufzubauen.

Österreichs Beitrag zu diesem Spiel, der Austrianer James Holland, wird zu Beginn aller Voraussicht nach auf der Bank Platz nehmen.

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