Österreich ist mit drei Mannschaften in den Playoffs zu den Gruppenphasen vertreten. Im August werden die Weichen gestellt, wohin es in der UEFA-Fünfjahreswertung geht.... Update zur Fünfjahreswertung: Entscheidende Wochen
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UEFA Logo_abseits.atÖsterreich ist mit drei Mannschaften in den Playoffs zu den Gruppenphasen vertreten. Im August werden die Weichen gestellt, wohin es in der UEFA-Fünfjahreswertung geht. abseits.at mit einem aktuellen Überblick.

  1. Niederlande

Mit Heracles Almelo haben die Niederlande das erste Team verloren – der portugiesische Vertreter Arouca war eine Nummer zu groß. Ajax Amsterdam setzte sich in der Champions League indessen gegen PAOK Saloniki durch und steht im Playoff, wo man nun auf Rostov trifft. Alkmaar schaltete in der Europa League PAS Giannina aus Griechenland aus.

Nächste Runde:

Ajax Amsterdam – Rostov (RUS) – CLQ4

Alkmaar – Vojvodina Novi Sad (SRB) – ELQ4

Späterer Einstieg:

PSV Eindhoven (CL), Feyenoord Rotterdam (EL)

Ausgeschieden:

Heracles Almelo (ELQ3)

 

  1. Kroatien

Dinamo Zagreb steht nach zwei Erfolgen über Dinamo Tiflis einmal mehr im Playoff zur Champions League, wo es nun gegen Salzburg geht. In der Europa League schafften Lokomotive Zagreb und Hajduk Split ebenfalls den Sprung ins Playoff. Bitter ist hingegen das Aus von Rijeka gegen Basaksehir Istanbul – die Kroaten wären im Playoff gesetzt gewesen.

Nächste Runde:

Dinamo Zagreb – Salzburg (AUT) – CLQ4

Lokomotiva Zagreb – Genk (BEL) – ELQ4

Hajduk Split – Maccabi Tel-Aviv (ISR) – ELQ4

Ausgeschieden:

Rijeka (ELQ3)

 

  1. Griechenland

Eine schwarze Runde für Griechenland: Olympiakos und PAOK Saloniki schieden in der Champions-League-Qualifikation aus und müssen nun mit dem Europa-League-Playoff vornehmen. Zudem scheiterten AEK Athen und PAS Giannina in der Europa League, einzig Panathinaikos schaffte den Aufstieg. Dadurch fiel Griechenland hinter Kroatien auf Platz 15 zurück.

Nächste Runde:

PAOK Saloniki – Dinamo Tiflis (GEO) – ELQ4

Olympiakos Piräus – Arouca (POR) – ELQ4

Panathinaikos – Brøndby (DEN) – ELQ4

Ausgeschieden:

AEK Athen (ELQ3), PAS Giannina (ELQ3)

 

  1. Rumänien

Weiterer Aderlass für das im Absturz begriffene Rumänien: Zwar schaffte es Steaua Bukarest, in der Champions League Sparta Prag auszuschalten, das war es aber auch schon. Astra Giurgiu scheiterte in der Königsklasse an Kopenhagen und spielt nun in der Europa League weiter, wo für Pandurii und Viitorul bereits Endstation war.

Nächste Runde:

Steaua Bukarest – Manchester City (ENG) – CLQ4

Astra Giurgiu – West Ham (ENG) – ELQ4

Ausgeschieden:

Pandurii (ELQ3), Viitorul (ELQ3), CSMS Iasi (ELQ2)

 

  1. Österreich

Österreich ist mit drei Mannschaften in den Playoffs vertreten, nur die Admira musste gegen Liberec die Segel streichen. Während sich Salzburg und Rapid relativ souverän durchsetzten, musste sich die Austria gegen Spartak Trnava durch das Elfmeterschießen zittern.

Nächste Runde:

Salzburg – Dinamo Zagreb (CRO) – CLQ4

Rapid Wien – Trencin (SVK) – ELQ4

Austria Wien – Rosenborg (NOR) – ELQ4

Ausgeschieden:

Admira (ELQ3)

 

  1. Weißrussland

So gut die Saison für Weißrussland bislang lief, so jäh erfolgte nun der Absturz. BATE Borisow scheiterte in der Champions League überraschend am irischen Meister Dundalk, während für Torpedo Zhodino und Dinamo Minsk in der Europa League Endstation war.

Nächste Runde:

BATE Borisow – Astana (KAZ) – ELQ4

Ausgeschieden:

Dinamo Minsk (ELQ3), Torpedo Zhodino (ELQ3), Shaktyor Soligorsk (ELQ2)

 

  1. Schweden

Schweden ist nur noch mit einem Team im Playoff vertreten. Zwar war AIK gegen Panathinaikos chancenlos, dafür gelang es IFK Göteborg nach einer Heimniederlage noch, das Duell gegen HJK Helsinki zu seinen Gunsten zu entscheiden.

Nächste Runde:

IFK Göteborg – Qarabag (AZE) – ELQ4

Ausgeschieden:

Norrköping (CLQ2), AIK (ELQ3), Häcken (ELQ2)

 

  1. Dänemark

Dänemark ist nach wie vor das Nonplusultra der bisherigen Saison und noch mit allen vier Vereinen engagiert. Kopenhagen ließ dem rumänischen Meister Astra Giurgiu in der Champions League keine Chance, und Brøndby, SönderjyskE sowie Midtjylland kamen in der Europa League eine Runde weiter.

Nächste Runde:

Kopenhagen – APOEL Nikosia (CYP) – CLQ4

Brøndby – Panathinaikos (GRE) – ELQ4

SönderjyskE – Sparta Prag (CZE) – ELQ4

Midtjylland – Osmanlispor (TUR) – ELQ4

 

  1. Norwegen

Rosenborg hielt bis in die Nachspielzeit auf Zypern ein torloses Remis, das zum Einzug ins Champions-League-Playoff gereicht hätte, doch dann schlug APOEL Nikosia doch noch drei Mal zu und ließ den Traum von der Königsklasse auf brutale Art und Weise platzen. Somit geht es für Rosenborg in der Europa League weiter, wo man sich mit der Austria um den Einzug in die Gruppenphase duelliert.

Nächste Runde:

Rosenborg – Austria Wien (AUT) – ELQ4

Ausgeschieden:

Strömsgodset (ELQ2), Odd Greenland (ELQ2), Stabaek (ELQ1)

 

Aktuelle UEFA-Fünfjahres-Wertung (Punktgewinne seit Saisonbeginn inklusive Bonuspunkten in Klammern):

  1. Niederlande (4/5): 23,663 (1,700)
  2. Kroatien (3/4): 23,500 (3,375)
  3. Griechenland (3/5): 23,000 (0,900)
  4. Rumänien (2/5): 21,650 (0,600)
  5. Österreich (3/4): 20,975 (3,000)
  6. Weißrussland (1/4): 19,750 (2,875)
  7. Schweden (1/4): 19,475 (2,500)
  8. Dänemark (4/4): 19,375 (3,875)
  9. Norwegen (1/4): 18,325 (1,375)

Fazit der aktuellen Runde

Alle österreichischen Mannschaften haben ordentliche Chancen, ihr Playoff-Duell für sich zu entscheiden, wobei Salzburg die Europa League auch im Falle eines Ausscheidens gegen Dinamo Zagreb sicher hätte. Für Rapid ist ein Aufstieg gegen Trencin Pflicht, während die Austria angesichts ihrer Setzung mit dem Los Rosenborg kein Glück hatte und sich die beiden Mannschaften wohl auf Augenhöhe befinden.

Während das Überholen von Rumänien nur mehr eine Frage der Zeit ist, sofern nicht wirklich alles schiefläuft, spitzt sich das Duell mit Kroatien um Platz 15 zusehends zu. Von enormer Wichtigkeit wäre es daher, dass sich Salzburg gegen Dinamo Zagreb durchsetzt und die wertvollen Bonuspunkte für das Erreichen der Champions League mitnimmt.

Mit Genk und Maccabi Tel-Aviv erwischten Lokomotive Zagreb und Hajduk Split eine ordentliche Auslosung, gut möglich, dass zumindest einer der beiden ungesetzten Vereine in die Gruppenphase einzieht. Umso  erfreulicher ist daher aus österreichischer Sicht, dass Rijeka an Basaksehir Istanbul scheiterte.

Momentan befindet sich Kroatien allerdings gar nicht auf Platz 15, sondern hat Griechenland überholt. Die Hellenen erlebten eine Horror-Woche und verloren zwei Teams in der Europa League, zudem scheiterten Olympiakos und PAOK Saloniki in der Champions League. Der Vorsprung auf Österreich beträgt damit nur noch 2,025 Punkte – nicht auszuschließen, dass es für Griechenland um den Verbleibt in den Top-15 noch richtig eng wird.

Von hinten droht für Österreich nur noch von Dänemark Gefahr, das eine ausgezeichnete Saison spielt und noch alle vier Vereine im Rennen hat. Ob die Skandinavier wirklich gefährlich werden, wird sich nun im Playoff weisen – aktuell beträgt der Rückstand 1,6 Punkte. Mit mehreren Vereinen in der Gruppenphase ein Wert, der durchaus wettzumachen ist.

OoK_PS, abseits.at

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