Der Senat 1 der österreichischen Bundesliga hat ein Verfahren gegen den LASK eingeleitet. Grund dafür ist der massive Verstoß gegen die gemeinsam beschlossenen Regeln,... Senat 1 leitet Verfahren gegen den LASK ein

Der Senat 1 der österreichischen Bundesliga hat ein Verfahren gegen den LASK eingeleitet.

Grund dafür ist der massive Verstoß gegen die gemeinsam beschlossenen Regeln, die von der Bundesregierung ermöglicht wurden und eine Weiterführung der Bundesligasaison ermöglichen sollten. Der Verstoß gegen diese Regeln gefährdet die Weiterführung der Saison und damit auch die Existenz aller anderen Klubs, weshalb sich diese bereits in einer gemeinsamen Presseaussendung und mit zahlreichen Kommentaren der Vereins-Geschäftsführer und Vorstände zu Wort meldeten.

Der Originalwortlaut zum eingeleiteten Verfahren der Bundesliga lautet wie folgt:

Der Österreichischen Fußball-Bundesliga wurden heute mehrere  Videos übermittelt, die eine Trainingseinheit des LASK zeigen. In den Videos ist entgegen des Beschlusses der Tipico Bundesligisten vom 16.04.2020 (Aufnahme von Kleingruppentraining, sobald behördlich zugelassen) die Abwicklung eines regulären Mannschaftstrainings zu sehen, welches erst kürzlich stattgefunden haben soll.

Auf Basis dieser Indizien wurde vom Vorstand ein Verfahren beim zuständigen Senat 1 wegen eines möglichen Verstoßes gegen den Grundgedanken des Fairplay eingeleitet und der Klub zur Stellungnahme aufgefordert.

Aufgrund der Vorbildwirkung des Fußballs, insbesondere in der aktuellen Situation, und zur Wahrung der sportlichen Integrität gilt es, den Sachverhalt rasch und vollständig aufzuklären.

Daniel Mandl Chefredakteur

Gründer von abseits.at und austriansoccerboard.at | Geboren 1984 in Wien | Liebt Fußball seit dem Kindesalter, lernte schon als "Gschropp" sämtliche Kicker und ihre Statistiken auswendig | Steht auf ausgefallene Reisen und lernt in seiner Freizeit neue Sprachen