Auch heute wollen wir uns wieder einige Europacup-Qualifikationsspiele näher ansehen und blicken auf die erste Qualifikationsrunde der Champions League, wo einige interessante Paarungen am... CL-Qualifkation 2019/20: Die ersten Schritte Richtung Königsklasse

Auch heute wollen wir uns wieder einige Europacup-Qualifikationsspiele näher ansehen und blicken auf die erste Qualifikationsrunde der Champions League, wo einige interessante Paarungen am Programm stehen.

FK Partizani Tirana – Qarabağ Ağdam

Mittwoch, 17:30 Uhr

Der FK Partizani Tirana gewann vergangene Saison mit elf Punkten Vorsprung die albanische Meisterschaft und trifft nun auf Qarabağ Ağdam, was man als ein undankbares Los ansehen muss. Der aserbaidschanische Klub, der seine Heimspiele in der Hauptstadt Baku austrägt, ist seit 2014 der Serienmeister im Land und sorgte auch im Europacup für einiges an Aufsehen. Seit der Saison 2014/15 ist der Klub nämlich jedes Jahr in einer Gruppenphase vertreten gewesen, wobei man 2017/18 sogar in der Champions-League-Gruppenphase teilnahm. Dort musste man sich zwar dem Chelsea FC mit 0:4 und 0:6 geschlagen geben, holte aber auch zwei Unentschieden gegen Atletico Madrid heraus und verlor zweimal nur knapp gegen die AS Roma. In den entscheidenden Playoffs setzte man sich immer wieder gegen bekannte Gegner wie die Young Boys, den FC Kopenhagen und IFK Göteburg durch, sodass man den Aserbaidschanern auch heuer wieder gute Möglichkeiten einräumen muss an einer Gruppenphase teilzunehmen.

Bemerkenswert ist es, dass Qarabağ Ağdam die Erfolge schafft, ohne am Transfermarkt wirklich tief ins Börserl zu greifen. In der Regel angelt man sich ablösefreie Spieler, seit der Saison 2012/13 wurde kein Spieler verpflichtet, der mehr als eine Million Euro gekostet hat.

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BATE Borisov – Piast Gliwice

Mittwoch, 19:00 Uhr

BATE Borisov ist in Weißrussland das Maß aller Dinge und gewann seit 2006 durchgehend die heimische Meisterschaft. In dieser Zeit feierte man auch einige internationale Erfolge, denn zwischen den Saisonen 2008/09 und 2015/16 landete man gleich fünf Mal in der Champions-League-Gruppenphase und zweimal im Sechzehntelfinale der Europa League. Anfang des Jahres überraschte das Team mit einem Europa-League-Heimsieg gegen Arsenal, allerdings konnten die Gunners den 0:1-Rückstand im Rückspiel mit einem 3:0-Erfolg wettmachen.  In Weißrussland sind aktuell 14 Runden gespielt und man glaubt es kaum – BATE ist nicht Tabellenführer. Der Meisterschaftsfavorit liegt zwei Punkte hinter Dinamo Brest, die noch keine Partie verloren haben und äußerst souverän agieren. BATE darf sich also nicht nur auf die Champions League konzentrieren!

Piast Gliwice gelang vergangene Saison mit dem polnischen Meistertitel eine riesige Sensation, immerhin holte der Klub die erste Vereinstrophäe überhaupt. Davor stand man nur 1978 und 1983 im Cup-Finale und wurde 2016 Vizemeister. Nach der Vorrunde hatte die Mannschaft von Waldemar Fornalik noch sieben Punkte Rückstand auf Legia Warschau und Lechia Gdańsk, doch der Außenseiter holte aus den letzten sieben Partien sechs Siege und ein Unentschieden. Mit Joel Valencia und Patryk Dziczek befinden sich zwei interessante Akteure im Mittelfeld des polnischen Meisters, die voraussichtlich auch den Sprung in eine bessere Liga schaffen werden.

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Valur Reykjavik – NK Maribor

Mittwoch, 22:00 Uhr

Valur Reykjavik ist zwar in Island eine große Nummer und gewann nun zweimal hintereinander die Meisterschaft, doch auf europäischer Ebene wurden bis auf einen Sieg beim Atlantic Cup 2008 noch keine Bäume ausgerissen. Während man vergangene Saison mit zwei Punkten Vorsprung die Meisterschaft gewann, sieht es heuer in der Ganzjahresmeisterschaft eher düster aus, denn das Team liegt mit 13 Punkten Rückstand auf dem fünften Tabellenplatz.

Nicht nur deshalb ist der NK Maribor der große Favorit. Die Slowenen wurden vergangenes Jahr souverän mit acht Punkten Vorsprung Meister und verfügen natürlich über den weit besseren Kader. Die Mannschaft wird von Darko Milanič trainiert, der zwischen 1993 und 2000 190 Meisterschaftsspiele für den SK Sturm absolvierte und das Team in der Saison 2013/14 auch als Trainer betreute. Als Sturm-Coach holte er beispielsweise Robert Beric nach Graz und verließ den Klub als er ein Angebot von Leeds United bekam, wo er aber nach nur 32 Tagen und sechs Spielen ohne Sieg wieder gehen musste. Bei Maribor ist er weit erfolgreicher und wurde gleich bei seiner vollen ersten Saison als Coach 2016/17 Meister. Er qualifizierte sich im darauffolgenden Jahr für die Champions-League-Gruppenphase und holte vergangene Saison wieder die Meisterschaft nach Maribor. Mit Luka Zahovic hat der Coach einen Spieler in seiner Sturmreihe, der immer für Treffer gut ist und der schon bald für größere Aufgaben bestimmt sein dürfte.

Unsere Partner von wettbasis.com haben eine ausführliche Vorschau mit Wettempfehlungen zu diesem Spiel verfasst.

Stefan Karger