Die dritte Qualifikationsrunde zur Champions League steht auf dem Programm. abseits.at blickt auf drei Hinspiele vom Dienstag. Benfica (POR) – Fenerbahçe (TUR) Letztes... Erste Gigantenduelle in der dritten CL-Quali-Runde

 

Die dritte Qualifikationsrunde zur Champions League steht auf dem Programm. abseits.at blickt auf drei Hinspiele vom Dienstag.

Benfica (POR) – Fenerbahçe (TUR)

Letztes direktes Duell 3:1 und 0:1 (Semifinale Europa League 2012/13)

Im prominentesten Spiel der Runde treffen der portugiesische und türkische Vizemeister aufeinander. Letztmalig kreuzten Benfica und Fenerbahçe vor fünf Jahren im Semifinale der Europa League die Klingen, wobei damals die Portugiesen die Oberhand behielten, im Finale dann jedoch Chelsea unterlagen. Hinter Benfica liegt eine alles andere als berauschende Saison, denn man musste nicht nur auf nationaler Ebene Porto den Vortritt lassen, sondern schied in der Champions League ohne einen einzigen Punkt aus – eine enorme Schmach für den stolzen Verein. Dennoch durfte Trainer Rui Vitoria im Amt bleiben, und auch im Kader gab es keine allzu großen Umwälzungen.

Fenerbahçe blieb vor allem international ebenfalls deutlich hinter den Erwartungen zurück, schließlich scheiterte man in der Europa-League-Qualifikation an Vardar Skopje und ermöglichte damit erstmals einem mazedonischen Verein den Sprung in die Gruppenphase. Zudem unterlag man im Cup-Finale überraschend Akhisar Belediyespor. Alles besser werden soll nun unter Neo-Trainer Phillip Cocu, der zuletzt fünf Jahre lang PSV Eindhoven betreute. Wie bei Gegner Benfica gab es auf dem Transfermarkt noch keine nennenswerten Aktivitäten, abgesehen von der leiweisen Verpflichtung von André Ayew aus Swansea.

Eine ausführliche Vorschau auf das Spiel zwischen Benfica und Fenerbahce findet ihr auf wettbasis.com

Standard Lüttich (BEL) – Ajax Amsterdam (NED)

Letztes direktes Duell 1:1 und 0:1 (Gruppenphase Europa League 2016/17)

Der belgische Vizmeister Standard Lüttich startete durchwachsen in die Saison. Einer Niederlage im Spiel um den Super Cup gegen Club Brügge folgte ein 3:2-Sieg gegen Gent, und am letzten Wochenende kam man nicht über ein torloses Remis über Waasland-Beveren hinaus. Bereits zum dritten Mal wurde Michel Preud’homme als Trainer engagiert. Der ehemalige belgische Nationalspieler coachte Standard schon  von 2001 bis 2002 und von 2006 bis 2008. Nicht mehr im Stade Maurice Dufrasne wird Ishak Belfodil auflaufen. Der algerische Nationalstürmer wurde in der Sommerpause von Hoffenheim verpflichtet.

Für Ajax Amsterdam startet die nationale Saison erst am Wochenende, doch in der zweiten Qualifikationsrunde gegen Sturm Graz zeigte sich der niederländische Rekordmeister bereits gut in Schuss. Erstmals seit langer Zeit gab es bei Ajax keinen sommerlichen Ausverkauf, was sich auf dem Platz deutlich bemerkbar machte. Diesmal gelang es sogar, das Team punktuell zu verstärken, etwa durch die Rückkehr von Daley Blind aus Manchester. Im Gegensatz zu letzter Saison hat Ajax nach dem Aufstieg gegen Sturm einen Platz in einer Gruppenphase bereits fix. Damals scheiterte man im Europa-League-Playoff überraschend an Rosenborg Trondheim.

Eine ausführliche Vorschau auf das Spiel zwischen Standard Lüttich und Ajax Amsterdam findet ihr auf wettbasis.com

Slavia Prag (CZE) – Dynamo Kiew (UKR)

Bisher keine direkten Duelle

Der tschechische Vizemeister Slavia Prag befindet sich in guter Frühform und hat nach drei Spielen das Punktemaximum auf dem Konto. Nun wartet jedoch die erste internationale Bewährungsprobe, die zeigen wird, ob sich die getätigten Transfers gelohnt haben. Dank des Einstiegs von Investoren verfügt Slavia, das zuletzt schwere wirtschaftliche Zeiten durchlebte, wieder über adäquate finanzielle Mittel, was sich nicht zuletzt bei der Verpflichtung von Peter Olayinka zeigte. Für den nigerianischen Stürmer wurden drei Millionen Euro nach Genk überwiesen. Letzte Saison scheiterte Slavia in der Gruppenphase der Europa League. In dieser steht man bereits fix, die Qualifikation für die Champions League wäre trotz aller Ambitionen jedoch eine veritable Überraschung.

In noch besserer Form als Slavia befindet sich der Gegner der Tschechen, Dynamo Kiew. Die Ukrainer gewannen ihre letzten sieben Spiele und kassierten dabei kein Gegentor. Unter anderem wurde Erzrivale Shakhtar Donezk zwei Mal geschlagen. Einmal in der Meisterschaft und einmal im Spiel um den Super Cup. Weil die Ukraine als politischen Gründen für Spieler aus Westeuropa kein sonderlich attraktives Ziel mehr darstellt, bediente man sich auf dem Transfermarkt vor allem in Brasilien. Für den Verteidiger Sidcley (Atletico Paranaense) und den Mittelfeldspieler Tchê Tchê wurden in Summe rund zehn Millionen Euro bezahlt.

Eine ausführliche Vorschau auf das Spiel zwischen Slavia Prag und Dynamo Kiev findet ihr auf wettbasis.com

OoK_PS, abseits.at