In der Qualifikation zur Champions League stehen die Hinspiele des Playoffs auf dem Programm. Wer verschafft sich eine gute Ausgangslage für den Einzug in... Vorschau zum Champions-League-Playoff 2015/16 – Teil 2 der Hinspiele

Champions League Pokal (2)_abseits.atIn der Qualifikation zur Champions League stehen die Hinspiele des Playoffs auf dem Programm. Wer verschafft sich eine gute Ausgangslage für den Einzug in die Gruppenphase? Abseits.at blickt auf die drei Spiele vom Mittwoch.

Valencia – Monaco

Letztes direktes Duell: 2:0 und 3:3 (1. Runde Cup der Cupsieger 1980/81)

Nach zwei Jahren Pause will Valencia wieder im Konzert der Großen mitmischen. Sollten sich die Mannen aus dem Estadio Mestalla für die Champions League qualifizieren, wäre Spanien das erste Land, das fünf Vereine in die Königsklasse entsendet. Neben den vier über die Meisterschaft qualifizierten Teams nimmt auch Europa-League-Sieger Sevilla am höchsten UEFA-Wettbewerb teil. Während Valencia keine nennenswerten Abgänge zu verzeichnen hatte, rüstete die Mannschaft von Trainer Nuno Espírito Santo gehörig auf und gab mehr als 100 Millionen Euro für neue Spieler aus. Mit Rodrigo, André Gomes und João Cancelo kommen gleich drei Neuzugänge von Benfica, zudem verpflichtete Valencia Álvaro Negredo von Manchester City.

Mit Monaco treffen die Spanier auf den wohl schwierigsten ungesetzten Gegner. Die Monegassen drangen in der Vorsaison bis ins Viertelfinale der Champions League vor, was aufgrund der langen Abstinenz von der europäischen Bühne aber nicht ausreichte, um genügend Punkte zu sammeln, um den Status des Gesetzten im Playoff zu erlangen. Monaco stieg bereits in der dritten Qualifikationsrunde ein, wo die Young Boys aus Bern mit einem Gesamtscore von 7:1 abgefertigt wurden. Der prominenteste Neuzugang im Fürstentum ist der vom AC Milan ausgeliehene Stephan El Shaarawy, im Gegenzug wechselte allerdings Geoffrey Kondogbia         zu Milans Stadtrivalen Inter und spülte rund 30 Millionen Euro in die Kassen.

Eine ausführliche Vorschau zum Spiel zwischen dem FC Valencia und dem AS Monaco findet ihr auf wettbasis.com

Basel – Maccabi Tel-Aviv

Letztes direktes Duell: 3:0 und 0:0 (Europa-League-Sechzehntelfinale 2013/14)

Basel und Maccabi Tel-Aviv trafen 2013/14 gleich vier Mal aufeinander. Murat Yakins Basel setzte sich gegen Paulo Sousas Team, der später selbst Basel-Trainer wurde, zunächst in der dritten Qualifikationsrunde zur Champions League durch, ehe man auch in der Runde der letzten 32 der Europa League die Oberhand behielt. Basels Bilanz gegen Maccabi steht bei zwei Siegen und zwei Unentschieden, beide Siege wurden zu Hause eingefahren. Ansonsten gab es keine weiteren Begegnungen gegen Klubs aus Israel. Maccabi hat noch nie ein Spiel gegen einen Schweizer Gegner gewonnen; bisher stehen drei Unentschieden und drei Niederlagen zu Buche.

Basel hat drei seiner vier Duelle in den Playoffs zur Champions League für sich entscheiden können, nur 2012/13 kam das Aus gegen den rumänischen Vertreter CFR Cluj. Seitdem haben die Schweizer keine ihrer sechs Partien in der Qualifikation verloren. Für Maccabi Tel-Aviv ist es der erste Auftritt in den Playoffs zur Champions League. Bislang konnten sich die Israelis nur 2004/05 für die Königsklasse qualifizieren. Sollte sich Basel für die Gruppenphase qualifizieren, stünde Marc Janko zum zweiten Mal in seiner Karriere im Hauptbewerb. 2010 erzielte der ÖFB-Stürmer für Twente Enschede einen Treffer.

Eine ausführliche Vorschau zum Spiel zwischen Basel und Maccabi Tel-Aviv findet ihr auf wettbasis.com

Celtic – Malmö

Bisher keine direkten Duelle

Wieder einmal liegt es an Celtic, die schottischen Farben im Europacup hochzuhalten. Aberdeen, St. Johnstone und Inverness mussten in der Europa-League-Qualifikation bereits die Segel streichen. Selbiges galt für Celtic auch im Vorjahr im Champions-League-Playoff, als man Maribor unterlag und die Königsklasse verpasste. Dafür, dass die Mannschaft von Trainer Ronny Deila wieder aus den prallgefüllten Geldtöpfen naschen darf, soll unter anderem der von Manchester City verpflichtete Dedryck Boyata sorgen. Der Belgier erzielte bereits in der dritten Qualifikationsrunde gegen Aserbaidschans Meister Qarabag Agdam den einzigen und damit Treffer.

Wie schon im Vorjahr will Malmö über Salzburg hinweg die Gruppenphase der Champions League erreichen. Um dieses Ziel zu realisieren werden die Schweden danach trachten, im Celtic Park möglichst ohne Gegentor zu bleiben, um das Duell dann vor den eigenen heißblütigen Fans im Swedbank Stadion zu entscheiden, wo man bekanntlich eine Macht ist, wie Salzburg nun schon zwei Mal bitterlich am eigenen Leib erfahren musste. Nach einem kleinen Durchhänger läuft es für Malmö mittlerweile auch in der Allsvenskan wieder rund – unter anderem wurde Tabellenführer IFK Göteborg geschlagen. Dennoch liegt die Mannschaft von Coach Age Hareide momentan nur auf dem fünften Tabellenplatz, was das verpassen der nächsten Europacupsaison bedeuten würde.

Eine ausführliche Vorschau zum Spiel zwischen Celtic und Malmö findet ihr auf wettbasis.com

OoK_PS, abseits.at