Nachdem wir das Spiel von Real Sociedad am Wochenende gegen Real Madrid analysiert haben, wollen wir im zweiten Schritt nun den Betrachtungswinkel etwas ausweiten... Das ist Salzburg-Gegner Real Sociedad!

Nachdem wir das Spiel von Real Sociedad am Wochenende gegen Real Madrid analysiert haben, wollen wir im zweiten Schritt nun den Betrachtungswinkel etwas ausweiten und einen allgemeineren, globaleren Blick auf den Europa-League Gegner der Salzburger aus Spanien werfen.

Dabei erörtern wir zunächst, wie sich der bisherige Saisonverlauf der Spanier gestaltete, in welchem Zustand sich die Mannschaft unmittelbar vor dem Spiel gegen die Bullen befindet und welche Auswirkungen diese Umstände auf das Spiel gegen Salzburg haben könnten.
Bevor wir dann die strategischen Besonderheiten von Real Sociedad hervorheben, werfen wir einen kurzen Blick auf die Wahl der Grundordnungen von Trainer Eusebio sowie deren personellen Zusammensetzung und simulieren zum Schluss des Artikels grob, wie sich die Spielcharakteristik beim Aufeinandertreffen dieser beiden Spielideen entwickeln könnte.

Scheinbare Erkenntnisse aus Gegneranalysen

Zu allererst noch ein kleiner Ausflug in einen interessanten theoretischen Diskurs. Gegneranalysen sind mittlerweile ein fixer Bestandteil im Zuge einer Matchvorbereitung bzw. bei der Matchplan-Erstellung. Klubs stellten und stellen sich in diesem Bereich immer professioneller und detaillierter auf und teilweise scheint für Außenstehende sogar ein Wettrüsten zwischen den großen europäischen Klubs stattzufinden.

Aber weil mittlerweile alle Mannschaften, auch jene mit kleineren Etats, auf hohem analytischem Niveau arbeiten und sich nahezu perfekt auf die Spielweise des Gegners einstellen können, findet bei einigen Klubs bzw. bei einzelnen Personen ein Umdenken bezüglich Spiel- und Gegneranalysen statt. Dabei geht es nicht mehr „nur“ darum, die Spielstruktur des Gegners in den einzelnen Spielphasen zu analysieren und deren besonderen Stärken und Schwächen auszuarbeiten. Vielmehr wird versucht, den spezifischen Plan des Gegners vorwegzunehmen und darauf Lösungen und Wege zu entwickeln, um schließlich auf dem Platz der gegnerischen Mannschaft einen Schritt voraus sein zu können. Eine Analyse-Welt also voller Varianten und Eventualitäten, basierend aber immer noch auf der qualitativen und quantitativen Analyse der gegnerischen Verhaltensmuster.

Urs Siegenthaler, Chefscout der deutschen Nationalmannschaft und engster Berater von Jogi Löw, hat dies in seiner für ihn typischen Sprache so beschrieben:

„Das Wild im Wald hat nur eine Chance: Wenn es weiß, wo der Jäger ist und was er macht. Wir müssen uns also fragen: Wie gut sind die Jäger und was machen sie? Wenn ich weiß, wo der Jäger mich hintreiben will, finde ich auch eine Lösung, das zu verhindern. Wir müssen also den Jäger verstehen. Die Partien werden vor dem Spiel entschieden“.
Urs Siegenthaler, Chefscout DFB

Deshalb ist es zwar legitim, das Spiel von Real Sociedad gegen Real Madrid zu analysieren und zu bewerten, die Erkenntnisse für das Spiel gegen Red Bull Salzburg werden sich aber stark in Grenzen halten. Dafür ist die Spielstruktur und Spielcharakteristik zu unterschiedlich. Jeder, der sich ein bisschen mit Fußball beschäftigt wird wissen, dass Real Sociedad gegen Salzburg anders auftreten wird als im Bernabeu gegen Real Madrid.

Logischerweise schauen sich deshalb Trainer lieber Videos von Spielen an, in denen der Gegner ähnliche Voraussetzungen bzw. eine ähnlich Beschaffenheit hatte als die eigene Mannschaft. Daraus lässt sich dann nämlich viel besser ableiten, wie der kommende Gegner gegen die eigene Mannschaft auftreten könnte. Das alles weiß aber der Trainerstab von Salzburg natürlich genau.

Holpriger Saisonverlauf für Real Sociedad

Nachdem wir nun etwas in die unendlichen Weiten der theoretischen Auseinandersetzung mit dem Fußball und seiner Analyse abgeschweift sind, zurück zu Real Sociedad, zurück zu deren aktuellen Saison.

Salopp gesagt verläuft diese äußerst schwierig. Nachdem letzte Saison der starke sechste Platz mit beträchtlichen 64 Punkten und einem positiven Torverhältnis errungen werden konnte, schaut es in dieser Saison bisher wesentlich düsterer aus. Die Mannschaft von Trainer Eusebio, der seit November 2015 im Amt ist und zuvor die zweite Mannschaft des FC Barcelona trainiert hatte, liegt derzeit in der spanischen Eliteliga auf dem 14. Tabellenplatz mit 26 Punkten. Der Vorsprung auf den Drittletzten Las Palmas beträgt dabei acht Punkte.

Ein interessanter statistischer Fact dabei ist, dass Real Sociedad vor dem Spiel gegen Real Madrid als einziges Team der unteren Tabellenhälfte ein positives Torverhältnis (41 erzielte Tore, 40 Gegentore) aufzuweisen hatte. Insgesamt haben in La Liga derzeit neun Mannschaften ein positives Torverhältnis, führend dabei natürlich der Tabellenführer FC Barcelona mit + 49.

Wie wir im Laufe des Artikels noch sehen werden, könnte dies mitunter das Ergebnis der auf Ballbesitz und Dominanz ausgelegten Spielphilosophie sein.

Trotz dieser Fakten hatte und hat Real Sociedad wie bereits beschrieben gröbere Probleme und Durststrecken in dieser Saison. Seit Mitte November hat die Mannschaft lediglich zwei Spiele gewonnen, wodurch Trainer Eusebio den gängigen Fußball-Gesetzen nach mit schärferer Kritik konfrontiert worden ist. Ein Trainerwechsel kurz vor den Europa-League Spielen hätte die Vorbereitung für Salzburg noch einmal wesentlich erschwert und verkompliziert.

Auch aus der Formtabelle, sprich aus den letzten sechs Spielen, lässt sich schwer eine Tendenz ableiten. Vier Niederlagen in Folge setzte es jeweils gegen die Gegner Leganes, Barcelona, Celta Vigo und Villarreal. Lediglich gegen Deportivo konnte mit einem 5:0 Sieg ein Dreier und ein Ausrufezeichen gesetzt werden, bevor es am Samstag gegen Real Madrid wieder eine 2:5 Niederlage setzte.

Allein ein Blick auf die Tabelle und die nackten Zahlen reichen natürlich nicht aus, um die Ausgangsposition und Herangehensweise der Spanier vorwegnehmen zu können. Erschwerend kommt dazu, dass die Performance von Real Sociedad über die Saison punktemäßig und vom Tabellenplatz her unterdurchschnittlich ist, gleichzeitig aber bestimmte Daten in eine andere Richtung zeigen. Ein Blick auf die Grundordnungen und das Personal sollen etwas mehr Licht ins Dunkel bringen.

Eusebios Wahl der Grundordnungen und deren personellen Zusammensetzung

Bezüglich der Wahl der Grundordnungen merkt man Trainer Eusebio seine Barcelona-Vergangenheit (auch wenn dies mittlerweile überholt ist) an. Seine Mannschaft ließ er in dieser Saison bisher praktisch immer in einem 4-3-3 mit einem Sechser, zwei Achtern und breiten Außenspielern agieren. Dabei scheint aus rein formationstechnischer Sicht der Gegner und dessen Spielweise eine untergeordnete Rolle zu spielen. Nur am fünften Spieltag gegen Levante stellte er auf eine 4-2-3-1 Grundordnung um und auch gegen den Tabellenführer Barcelona formierte er seine Mannschaft in einer defensiveren 4-4-1-1 Struktur. Ein Experiment mit einer Dreierkette gab es bei Real Sociedad allerdings auch. Bei der Niederlage gegen Villarreal am 21. Spieltag schickte er sein Team mit einem 3-2-4-1 Mantel auf den Platz, es sollte eine Ausnahme geblieben sein. In den sechs Europa-League Spielen in der Gruppenphase vertraute Eusebio bisher immer auf die gewohnte 4-3-3 Grundordnung. Aufgrund dieser Fakten ist davon auszugehen, dass er dies auch in der Zwischenrunde gegen Red Bull Salzburg tun wird.

Personell setzte sich die Mannschaft in der laufenden Saison meist wie in der Grafik abgebildet zusammen. Dabei mussten in der Winter-Transferzeit zwei Abgänge verkraftet werden. Vor allem der Abgang von Martinez dürfte schmerzhaft gewesen sein. Der 26-jährige Spanier wechselte für 32 Millionen Euro zum Ligakonkurrenten Athletic Bilbao. Dazu wechselte auch noch Außenspieler Carlos Vela (früher Arsenal) in die Major Soccer League zum Los Angeles FC.

Im Tor ist Geronimo Rulli die unumstrittene Nummer eins. Rulli verpasste in der laufenden Spielzeit lediglich eine Partie in La Liga und gar keines in der Gruppenphase der Europa League. Mit einem Marktwert von ca. 10 Millionen Euro ist der 25-jährige dazu einer der wertvollsten Akteure im Kader von Real Sociedad.

Die Position des rechten Außenverteidigers in der Viererkette ist ähnlich konstant besetzt wie jene des Torhüters. Alvaro Odriozola, Jahrgang 1995, absolvierte nahezu jedes Match auf der rechten Verteidigerposition und wurde einmal auch gegen Villarreal im 3-2-4-1 System auf der Achterposition eingesetzt.

Das Innenverteidiger-Duo bestand in den letzten Spielen hauptsächlich aus Diego Llorente (kam zu Saisonbeginn von Real Madrid) auf halbrechts und Raul Navas auf der halblinken Seite. Eine Option in der Innenverteidigung wäre auch Aritz Elustondo (spielte auch gegen Real), der bis zum sechsten Spieltag ein Fixpunkt in der Innenverteidigung war und danach meist von Llorente ersetzt wurde. Beide haben aber auch schon gemeinsam auf den zentralen Verteidigungspositionen gespielt.

Den Sechser und Kopf der Mannschaft gibt der bekannteste Spieler in den Reihen von Real Sociedad, der ehemalige Real Madrid Akteur Asier Illarramendi. Der mittlerweile 27-jährige kam meist auf der Sechserposition vor der Abwehr zum Zug, einige Male wich er aber auch auf die Achterpositionen aus. Wird im 4-3-3 gespielt, gibt meist Zurutuza den halblinken Achter neben Illarramendi. Kapitän und Routinier Prieto gibt in diesem Konstrukt dann in der Regel den Achter auf halbrechts. Aber auch eine Doppelsechs mit Illarramendi und Zurutuza wie gegen Real wäre denkbar. Richtige Planungssicherheit werden die Salzburger diesbezüglich aber erst kurz vor dem Spiel und bei Bekanntwerden der Aufstellungen bekommen. Bis dahin gilt es einige Optionen und Varianten im Hinterkopf zu behalten.

Die Offensivpositionen im 4-3-3 sind durch die Bank mit interessanten Spielertypen besetzt. Ins Auge sticht dabei dem Fußballfan natürlich sofort der Name Adnan Januzaj, der von Eusebio auf beiden Außenpositionen zum Einsatz kommt. Das ehemalige Wundertalent von Manchester-United ist nun eben bei Real Sociedad gelandet, nachdem er bei ManU unter Jose Mourinho auch nach diversen Ausleihen (Sunderland, Dortmund) keine Rolle mehr gespielt hat. Die Stärken des Belgiers sind natürlich bekannt. Schnell, stark im 1 gegen 1 und immer in der Lage, für Kreativität und Chaos beim Gegner im dritten Drittel zu sorgen. Es wird spannend zu beobachten sein, wie er sich gegen Salzburg präsentiert, auch in punkto Defensivarbeit.

Nicht weniger spannend ist der Name Mikel Oyarzabal. Das 20-jährige spanische Eigengewächs ist ebenfalls auf beiden Flügelpositionen einsetzbar und ist nebenbei auch mit geschätzten 30 Millionen Euro der wertvollste Spieler derzeit im Kader von Real Sociedad. Das Offensivtalent hat auch bereits ein Länderspiel für die spanische A-Nationalmannschaft absolviert.

Interessant und offen wird die Besetzung des Sturmzentrums. Die eigentliche Sturmspitze Willian Jose, mit elf Toren in der Liga bester Torschütze von Real Sociedad, wird aufgrund einer Mittelfußprellung für das Spiel gegen Salzburg ausfallen. Neben seinen elf Toren in der spanischen Liga hat Willian Jose auch fünf Mal in der Gruppenphase der Europa-League eingenetzt. Ein möglicher Backup für ihn wäre Jon Bautista, der allerdings in dieser Saison bis dato auf kaum Einsatzzeit kam und folge dessen auch nur einen Treffer auf der Haben-Seite verbuchen konnte.

Nachdem wir nun den Gegner schon etwas besser kennen, vor allem seinen Saisonverlauf und die aktuelle Verfassung sowie die genutzte Grundordnung und die dazugehörigen Spielertypen, schauen wir uns nun einen hervorstechenden strategischen Aspekt in deren Spielweise an und stoßen dabei auf einen sehr interessanten KPI-Wert.

Ballbesitzfußball im Abstiegskampf

Der spanische Fußball ist ja generell für Ballbesitzfokus und einen gepflegten Spielaufbau bekannt, sowohl bei der Nationalmannschaft als auch im Klubfußball. In der spanischen Liga gibt es wenige Mannschaften, die nicht versuchen, das Spiel flach von hinten aufzubauen und vorzutragen und wissen dabei immer wieder mit einem interessanten Bewegungsspiel zu überzeugen. Quasi das Kontrastprogramm zur derzeitigen Lage in der deutschen Bundesliga, dafür ist die Intensität und das Tempo in Spanien weniger hoch als in Deutschland, wenn man den schwierigen Versuch wagen will, die beiden Ligen miteinander zu vergleichen.

Real Sociedad unter Ex-Barca Coach Eusebio akzentuiert diesen Ballbesitzfokus aber ganz besonders. Trainer Eusebio hat daher also nicht nur das 4-3-3, sondern auch den Ballbesitzfußball von Barcelona mit nach Sociedad gebracht. Die hohen Ballbesitzwerte allein sagen an und für sich ja nicht viel über die Spielweise und die verschiedenen Angriffslösungen einer Mannschaft aus, dennoch sind sie ein Richtwert, wie sich eine Mannschaft strategisch positioniert. Dies ist bei Real Sociedad so der Fall.

In der untenstehenden Übersicht die Ballbesitzwerte von Sociedad in den bisher gespielten 22 Runden der spanischen Liga.

Dabei ist auf den ersten Blick natürlich auffallend, dass Sociedad in der Regel mehr Ballbesitz im Spiel hat als der jeweilige Gegner. Lediglich in vier Spielen, gegen Celta Vigo, Girona, Atletico Madrid und dem FC Barcelona hatte man weniger oft den Ball als der Gegner. Am vierten Spieltag beim ersten Aufeinandertreffen mit Real Madrid konnte man den Ballbesitz ebenfalls ausgeglichen halten, eine doch recht beachtliche Leistung. Und das, obwohl Sociedad in der unteren Tabellenhälfte drinsteckt, was die Sache für Salzburg doch recht kompliziert machen könnte. Die spielerisch-technische Klasse ist dafür einfach zu gut.

Noch beeindruckender ist die Ballbesitzdominanz in der Gruppenphase der Europa-League. Dort fielen die Werte nämlich gar nie bis unter die 65 % Marke. Gegen den Gruppensieger Zenit St. Petersburg kam man im Hinspiel auf 68 % Ballbesitz, im Rückspiel waren es dann sogar 73 %.

Dies zeigt eindeutig, welchen Fokus die Spanier in ihrem Spiel verfolgen. Aber wie alle wissen, vor allem in Österreich und Deutschland, gewinnt man mit Ballbesitz allein keine Spiele. Schon gar nicht wird in unseren Regionen Ballbesitzfußball mit potentiellen Abstiegskandidaten verbunden, wo doch von den meisten Kampfkraft, Mentalität und läuferische Qualitäten gefordert werden.

Einen interessanten statistischen Fakt gibt es aber noch, der aber nicht unbedingt eine bessere Einstufung des Gegners zulässt sondern vielmehr die (für uns) Widersprüche verschärft.

Die Total Shot Ratio ist ein interessanter KPI (Key Performance Indicator), der zeigt, wie effektiv eine Mannschaft spielt. Weil in die Berechnung der Total Shot Ratio nur die eigenen abgegeben Schüsse sowie die Schüsse des Gegners miteinfließen, wird der Spielstil einer Mannschaft außer Acht gelassen. Damit wird ein kontrolliertes Ballbesitzspiel ebenso honoriert wie ein Fokus auf schnelle Umschaltaktionen. Ideal also für unseren Sachverhalt. Die Ergebnisse sind doch etwas überraschend: Aufgrund der derzeitigen Tabellenplatzierung hätte man mit einer niedrigeren TSR rechnen können. Dies ist aber nicht der Fall.

Überraschend auch deshalb, weil Sociedad darin den viertbesten Wert aufweist, nach Real Madrid, Barcelona und Eibar. Und natürlich den mit Abstand besten der Teams aus der zweiten Tabellenhälfte (Teams sind nach Tabellenplatz sortiert).Und statistisch bemerkenswert ist es auch deshalb, weil prinzipiell die Total Shot Ratio eine starke Korrelation mit den erreichten Punkten einer Mannschaft aufweist. Dies ist bei Real Sociedad aber sichtbar nicht der Fall. Statistischer Ausreißer? Besser als der derzeitige Tabellenplatz aussagt? Schwierig zu beurteilen. Auf alle Fälle gibt diese Mannschaft aus statistischer Sicht ein paar Rätsel auf. Die hohen Ballbesitzwerte und die gute Total Shot Ratio passen eigentlich nicht zu einem Nachzügler, trotzdem spricht die harte Fußball-Realität eine andere Sprache. Auch nach der Beleuchtung von mehreren Betrachtungswinkeln bleibt festzuhalten, dass Real Sociedad ein schwer einzustufender Gegner bleibt, der über mehr Qualität verfügt als die derzeitige Position vielleicht vermuten lässt.

Fazit und Ausblick

Nachdem wir Real Sociedad nun sowohl qualitativ als auch in diesem Artikel mehr quantitativ analysiert haben, konnten wir uns ein etwas besseres Bild von dieser doch recht kontroversen Mannschaft verschaffen.

Aus taktischer Sicht wird natürlich interessant zu beobachten sein, wie sich Salzburg im Pressing gegen die aufbau- und ballbesitzfokussierten Spanier strukturieren wird. Davon ausgehend wird sich eine Spieldynamik und Spielstruktur entwickeln, die noch schwerer abschätzbar ist. Im Idealfall wäre es natürlich so, dass Salzburg das eigene Spiel durchdrücken kann und so das Tempo und die Intensität des Spiels bestimmen kann. Wir werden es sehen. Eine kleine Wundertüte bleibt Real Sociedad aber auf jeden Fall.

Sebastian Ungerank

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