Die Sommertransferzeit 2015 hat offiziell begonnen und zahlreiche Klubs wildern bereits eifrig auf dem Transfermarkt. Einige Topklubs und die, die’s noch werden wollen, verstärkten... Monstertransfers bei Manchester City, Chelsea und Juventus | Gökhan Inler wird Fuchs-Kollege

Gökhan Inler - SchweizDie Sommertransferzeit 2015 hat offiziell begonnen und zahlreiche Klubs wildern bereits eifrig auf dem Transfermarkt. Einige Topklubs und die, die’s noch werden wollen, verstärkten sich bereits im Vorfeld der neuen Saison mit ihren Wunschspielern. Wir fassen einige der spektakulärsten Übertritte der letzten Wochen zusammen.

Nicolás Otamendi

IV, 27, ARG | FC Valencia – > Manchester City

In der Saison 2014/15 ging Nicolás Otamendi bei seinem neuen Verein, dem FC Valencia, so richtig auf. Diese Topsaison reichte für einen irren Vertrag bei Manchester City. Die Citizens bezahlten fast 45 Millionen Euro Ablöse für den argentinischen Innenverteidiger und banden ihn bis 2020. Zuvor kickte der 25-fache Nationalspieler bei Atlético Mineiro in Brasilien, beim FC Porto und in seiner Heimat bei Vélez Sársfield.

Antonio Rüdiger

IV, 22, GER | VfB Stuttgart – > AS Roma (leihweise)

Der hochtalentierte deutsche Innenverteidiger Antonio Rüdiger wechselt leihweise vom VfB Stuttgart nach Rom. Die AS Roma bezahlte vier Millionen Euro als Leihgebühr für den aus Sierra Leone stammenden, flexiblen Defensivspieler. Die Italiener besitzen ab einer bestimmten Anzahl an Einsätzen zudem eine Kaufoption über neun Millionen Euro. Der in Berlin geborene 22-Jährige bestritt bisher sechs Länderspiele für Deutschland und fällt aufgrund einer Knieoperation noch etwa drei Wochen aus.

Gökhan Inler

DM, 31, SUI | SSC Napoli – > Leicester City

Um sieben Millionen Euro wechselte der türkisch-stämmige Schweizer Gökhan Inler von Napoli zu Leicester City und ist damit ab sofort Teamkollege von ÖFB-Teamkapitän Christian Fuchs. Inler spielte acht Jahre in der Serie A – je vier bei Udinese und Napoli. Für die Schweiz bestritt der defensive Mittelfeldspieler bereits 84 Länderspiele und ist auch heute noch im Team gesetzt.

Alex Sandro

LV, 24, BRA | FC Porto – > Juventus Turin

Die „Alte Dame“ aus Turin verstärkte sich rechtzeitig vor der neuen Serie-A-Saison mit einem hochklassigen Linksverteidiger. Der Brasilianer Alex Sandro kommt um 26 Millionen Euro vom FC Porto, der damit einmal mehr seinem „Reseller“-Ruf gerecht wurde. Die Portugiesen holten den Defensivspieler vor vier Jahren um etwa zehn Millionen Euro aus Uruguay und freuen sich jetzt – mal wieder – über einen satten Reingewinn. Über Porto spielte sich Alex Sandro ins brasilianische Nationalteam, für das er bisher sechsmal auf dem Platz stand. Bei Juve unterschrieb er einen Vertrag bis 2020.

Pedro

RA, 28, ESP | FC Barcelona – > FC Chelsea

Nach elf Jahren beim FC Barcelona zieht es den trickreichen Rechtsaußen Pedro an die Stamford Bridge. Der 28-Jährige bestritt 321 Spiele für die Katalanen, in denen er 99 Treffer erzielte und 63 vorbereitete. Der FC Chelsea überwies nun 27 Millionen Euro nach Barcelona, um Pedro bis 2019 zu binden. Zudem besitzen die Blues eine Option auf ein weiteres Jahr.

Kenedy

ST/OM, 19, BRA | Fluminense – > FC Chelsea

Eine Woche vor Ende der Transferzeit verpflichtete Chelsea einen weiteren Offensivakteur – dieser ist jedoch eher ein Perspektivakteur. Der brasilianische Nachwuchsteamspieler Kenedy kann auf allen Positionen der offensiven Dreierreihe und im Angriff eingesetzt werden und kommt um neun Millionen Euro von Fluminense, für das er in 31 Spielen zwei Tore erzielte. Chelsea gab somit knapp 70 Millionen Euro für neue Spieler aus, holte neben Pedro und Kenedy auch Baba, Begovic und Nathan um gutes Geld.

Daniel Mandl Chefredakteur

Gründer von abseits.at und austriansoccerboard.at | Geboren 1984 in Wien | Liebt Fußball seit dem Kindesalter, lernte schon als "Gschropp" sämtliche Kicker und ihre Statistiken auswendig | Steht auf ausgefallene Reisen und lernt in seiner Freizeit neue Sprachen

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