Neben no-brainern wie Thomas Müller oder Robert Lewandowski liefert die Elf des Spieltages einen Querschnitt durch einen großen Teil der Bundesliga–Teams. Fast die Hälfte... Deutsche Bundesliga: Die Elf des 1. Spieltags 2016/17
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Pierre-Emerick Aubameyang - Borussia Dortmund_abseits.atNeben no-brainern wie Thomas Müller oder Robert Lewandowski liefert die Elf des Spieltages einen Querschnitt durch einen großen Teil der Bundesliga–Teams. Fast die Hälfte der Vereine ist mit einem Spieler vertreten. Eine Diskussion ist ausdrücklich erwünscht!

Torhüter

Trotz zweier Gegentore im Spitzenspiel gegen Gladbach, lieferte Bayer-Goalie Bernd Leno  eine herausragende Leistung ab. Der 24-Jährige vereitelte einige Großchancen und lieferte sich ein kleines Privatduell mit Andre Hahn, bei dem er zweimal sogar mit dem Kopf klärte. Bei den beiden Gegentreffern war Leno chancenlos.

Abwehr

Philipp Lahm vom FC Bayern München gehörte zwar auch in den Guardiola-Jahren zu den besten Rechtsverteidigern der Welt. Der Spanier setzte Lahm aber eher als Strategen ein. Gegen Bremen gab der 32-Jährige die Rolle des Old-School-Lahms, der Flanken schlug, die Flügelspieler hinterlief und oft den Doppelpass suchte. Dadurch, dass er in der Defensive nicht gefordert war, ging er in seiner offensiven Rolle komplett auf und erzielte sogar einen Treffer.

Der argentinische Eintracht-Frankfurt-Legionär David Abraham sorgte im Spiel gegen Schalke 04 dafür, dass die Knappen offensiv kein Land sahen. Abraham gewann sieben Luftduelle, was ein sehr starker Wert ist, und überzeugte mit einer Passquote von 93 Prozent auch im Spielaufbau.

Auch der Kölner Jonas Hector überzeugte gegen Darmstadt mit einer tadellosen Leistung in der Defensive, auch wenn er dank harmloser Darmstädter nicht durchgehend gefordert war. Dafür überzeugte Hector vor allem in der Offensive, indem er mit seiner Passsicherheit (Passquote 93 Prozent) viele Angriffe einleitete.

Mittelfeld

Andre Schürrles Verpflichtung in diesem Sommer war von einer großen Portion Skepsis begleitet. Im Spiel gegen Mainz bewies der BVB-Spieler seinen zahlreichen Kritikern, dass er das Fußballspielen nicht verlernt hat. Schürrle zeigte sich läuferisch in bester Verfassung und war an fast allen gefährlichen Situationen in der Offensive beteiligt. Zudem bereitete er das 1:0 mustergültig vor.

RB Leipzig schoss in der Partie gegen Hoffenheim erstaunliche 23 Mal auf das gegnerische Tor. Als Fleißigster in diesem Punkt stellte sich auf Seiten der Leipziger Kapitän und ex-Kraichgauer Dominik Kaiser heraus, der sechsmal auf das Tor seines ehemaligen Arbeitgebers zielte. Dabei gelang ihm der wichtige 1:1-Ausgleichstreffer.

Thomas Müller konnte sich beim Torfestival der Bayern gegen Bremen zwar nicht in die Torschützenliste eintragen, bereitete aber drei Treffer vor und zeigte sich agil und spielfreudig. Müller gab zudem sechs Schüsse auf das Werder-Tor ab und gewann vier Luftduelle.

Der Münchner Thiago Alcantara überzeugte im Match gegen Werder als die Schaltzentrale und balancierte das Spiel der Münchner exzellent aus. Der Spanier hatte die meisten Ballkontakte aller Akteure auf dem Platz und wies eine Passquote von 90 Prozent auf.

Sturm

Für Robert Lewandowski geht die neue Saison genau an dem Punkt weiter, an dem die letzte Spielzeit aufhörte. Gegen Bremen erzielt er drei Treffer; es hätten aber gut und gerne vier bis fünf sein können, gemessen an der beachtlichen Anzahl hochkarätiger Chancen des Polen.

„The race is on“ twitterte Pierre-Emerick Aubameyang nach dem Lewandowski gegen Bremen drei Tore erzielte. Der Gabuner ließ seinen selbstbewussten Worten gegen Mainz auch gleich Taten folgen und markierte beide Treffer der Borussia.

Andre Hahn trug nach langer Verletzungspause mit seinen Toren einen erheblichen Anteil zur letztjährigen Champions-League –Qualifikation der Gladbacher bei. Auch im Auftaktmacht gegen Leverkusen erzielte Hahn den wichtigen Führungstreffer kurz vor der Halbzeit und überzeugte offensiv mit seiner Schnelligkeit und seinem körperlichen Durchsetzungsvermögen.

Ral, abseits.at

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